Thailand ist ein beliebtes Reiseland für Urlauber aus allen Teilen der Welt. Dafür gibt es viele Gründe. Zum einen ist es mit Sicherheit das allgegenwärtige Lächeln, das in Thailand einfach zum guten Ton mit dazugehört. Wo Menschen anderswo griesgrämig oder ernst durch's Leben wandeln, gilt in Thailand die Devise: keep smiling!

Ein weiterer Punkt ist, dass die Thais sehr gastfreundliche und hilfsbereite Menschen sind. In den Touristenhochburgen ist das deutlich weniger der Fall als anderswo – doch wer das "wahre Thailand" kennenlernt, ist von der Freundlichkeit der Thailänder oft sehr angetan.

Und dann kommt natürlich noch das Essen hinzu – das gibt es überall, zu jeder Uhrzeit, zu günstigen Preis, frisch zubereitet mit gesunden Zutaten wie Kräutern, viel Gemüse, Fisch und Fleisch. Und ganz, ganz viel Obst, das man in Bangkok fast an jeder Straßenecke essfertig kaufen kann. Ein Stück Wassermelone, mundgerecht zugeschnitten auf einen kleinen Holzspieß – und schon hat man eine gesunde Portion an lecker schmeckenden Vitaminen und Mineralstoffen zu sich genommen.

Die Volksseele: Tolerant & Offen

Die Thais sind ein sehr religiöses Volk – rund 90% der Bevölkerung sind Buddhisten. Noch dazu kommt, dass Thailand schon seit vielen Jahrhunderten ein multikultureller Schmelzpott ist: es liegt zwischen zwei großen Kulturen, Indien und China, und wurde von beiden stark beeinflusst, doch auch Burma, Kambodscha, Laos, Malaysien und nicht zuletzt auch westliche Nationen haben diese Kultur geprägt. So kommt es, dass die Thais sehr tolerant und offen eingestellt sind, und kaum Berührungsängste gegenüber Neuem und Fremden haben.

Regionen Thailands

Im Süden des Landes finden sich viele tropische Paradiesinseln, die bei Badeurlaubern und Tauchern sehr beliebt sind. Phuket, Koh Samui, Koh Pi Pi und Koh Phangan sind einige der beliebtesten Urlaubsziele in der Region.

Im Norden liegen die Berge, wo Obst- und Tee angebaut wird, wo viele heiße Mineralquellen und Geysiere zu finden sind und Bergvölker noch immer ihre alten Traditionen und Lebensweisen aufrecht erhalten.

In Zentralthailand befindet sich die lebendige Metropole Bangkok – eine Welt für sich, in der Kontraste aus Tradition und Moderne, Spritualität und Materialismus, Armut und Reichtum auf wundersame Weise doch miteinander harmonieren.

Der Nordosten Thailands, auch bekannt als Isaan, ist die bevölkerungsreichste Region des Landes – und zugleich die wirtschaftlich ärmste. Die Menschen hier leben überwiegend vom Reisanbau. Trotz dem geringen materiellen Reichtun sind diese Menschen glücklich. Ein Grund dafür ist wohl, dass der familiäre Zusammenhalt hier sehr stark ausgeprägt ist, und im allgemeinen von einem harmonischen Miteinander gekennzeichnet ist.

Der König von Thailand

Neben dem Buddhismus spielt auch der König in der Volkspsyche der Thais eine große Rolle. Obwohl der König offiziell keine politische Macht hat, verfügt er über ein hohes Maß an moralischer Authorität. Die Thais geben viel auf das Wort des Königs. König Bhumibol wurde im Jahr 1946 zum König ernannt – damals war er gerade 19 Jahre alt. Er ist somit der derzeit am längsten amtierende Monarch der Welt und hat viel zum Zusammenhalt dieses Landes beigetragen, das sich aus verschiedenen Volksgruppen zusammensetzt. Die Tatsache, dass er mittlerweile über 80 Jahre alt ist und mit gesundheitlichen Problemen zu tun hat ist eine Herausforderung für das Land – denn in die Fußstapfen eines Königs zu treten, der so von seinem Volk geliebt und geachtet wird wie König Bhumibol ist keine leichte Aufgabe.

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