"The Curse - Vanoras Fluch" - Inhalt

Die 17-Jährige Samantha ist ein sympathisches Mädchen aus den USA, die in den Hinterlassenschaften ihrer Großmutter ein interessantes Medaillon findet. Noch ahnt sie nicht, was es damit auf sich hat und wie wichtig dieses Erbstück tatsächlich ist.

Der Roman beginnt mit einem Kampf zweier schottischer Clans, der in einer Tragödie endet - Vanoras Fluch. Das Ganze ereignete sich im Jahr 1740...

Ein harmloser Schüleraustausch...

In der Gegenwart reist Samantha in den Sommerferien nach Schottland, um dort etwas für ihre Bildung zu tun. Für mehrere Wochen soll sie bei ihren Gasteltern - einem eigentümlichen sympathischen schottischen Ehepaar - verbringen und die Sehenswürdigkeiten Schottlands besichtigen. Doch schon bei ihrer Ankunft erlebt sie etwas Merkwürdiges und wenige Tage später lernt sie den jungen gutaussehenden aber geheimnisvollen Payton kennen.

Sie spürt eine eigenartige Verbundenheit zu dem Fremden, die sie zunächst für erste Anzeichen von Verliebtheit hält.

...und ein mächtiger Fluch

Zwar verliebt sich Samantha tatsächlich, doch die eigentliche Verbindung der beiden, und welche Rolle das Medaillon dabei spielt, verrate ich selbstverständlich noch nicht.

Nur so viel: Es wird mystisch, spannend, immer mehr dürfen wir in die Sagen und Legenden Schottlands eintauchen und mit dem alten Gälisch vertraut werden. Mit ihrem Auftauchen in den Highlands erweckt Sam - ohne es zu wissen - eine sehr alte Blutfehde und muss erkennen, dass sie einer der Schlüssel zu "Vanoras Fluch" ist...

 

Loch Ness, Schottland (Bild: pixabay.com)

Neben der Story an sich, dem Handlungsstrang und dem überraschenden Schluss (die Auflösung ist wirklich gelungen), fand ich die Darstellung der jungen Samantha sehr authentisch.

In fast allen Teenie-Filmen und einigen Büchern sind die jungen Mädchen und Jungs oft unglaubwürdig reif und erwachsen. Sie verhalten sich eher so, als wären sie schon Mitte 20 - wer sich noch an seine Jugendzeit erinnert oder junge Mädchen in diesem Alter kennt, der weiß, dass sie weder sonderlich erwachsen noch perfekt sind (mit wenigen Ausnahmen).

Sam dagegen ist ein normaler Teenager -  noch nicht wirklich erwachsen und bei gewissen Situationen reagiert sie auch wie ein echter Teenager. Für sie bricht nach einem kleinen Streit (genauer gesagt: einem Missverständnis) mit Payton die Welt zusammen, sie kauft sich einen Minirock, um ihn zu beeindrucken und ist auch gerne mal mit einer Situation überfordert.

Das alles macht sie sehr liebenswert und vor allem: echt.

Fantastisch und wunderbar geschrieben - "Vanoras Fluch"

Dieses Buch hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen und ich gestehe - ich habe mich ein bisschen in diese Romanreihe verliebt.

Wer Emily Bolds Bücher kennt, der weiß, dass sie ihren ganz eigenen Stil hat und diesen erkennt man auch in "The Curse" ganz klar wieder. Sie beschreibt Gefühle, Situationen und die Protagonisten so, dass man sie direkt vor sich sehen kann. Ich habe beim Lesen den Zauber Schottlands beinahe gespürt und DAS haben bisher nur wenige Bücher bei mir erreicht (besonders die letzten Jahre). Vor allem im Fantasy-Mystery-Genre habe ich unzählige Leseproben gewälzt, die mich zum Teil schon nach den ersten Sätzen vergrault haben.

Zum Vergleich: Nachdem ich alle Harry-Potter-Bücher verschlungen hatte, war ich fieberhaft auf der Suche nach einer weiteren Geschichte, die mich ebenso verzaubert und einer anderen Welt, die mich aus dem "normalen" Leben holt, wie J.K. Rowling es geschafft hat.

"The Curse" konnte mir diesen Wunsch erfüllen und ich freue mich auf weitere Fortsetzungen - Band 3 "The Curse - das Vermächtnis" soll noch in diesem Jahr erscheinen und Band 2 "The Curse - Im Schatten der Schwestern" ist schon jetzt erhältlich!

 

=> Mehr über Emily Bold und interessante Hintergründe zu "The Curse" finden Sie auf ihrer Homepage

oder auf "The Curse.de", dort können Sie sogar die Originalschauplätze besichtigen.

Grace, am 11.07.2013
1 Kommentar Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.


Bildquelle:
Kerstin Schuster (Mystisches Schottland)
Karin Scherbart (Asterix bei den Pikten – Rezension)

Autor seit 6 Jahren
161 Seiten
Laden ...
Fehler!