Artgerechte Tierhaltung und ökologische Landwirtschaft sind unabdingbar für gesunde Nahrung!

Bei uns gibt es zum Glück so was wie nachhaltige und ökologische Landwirtschaft. Da zum Glück viele Verbraucher anfangen umzudenken, sieht man auf unseren Weiden immer öfter wirklich glückliche Kühe. Und das sind dann nicht nur gestellte Bilder auf Hamburger-Verpackungen wie in Ami-Land (Farmers best meat z. B.)! Nein, wir sehen Tiere, die im Herdenverbund ganzjährig auf großen Weiden friedlich und stressfrei grasen. Wir sehen Mutterkühe, die nicht gemolken werden. Die säugen ihre Kälber und beschmusen diese. Ja, auch Tiere haben ein Herz. Außerdem leben diese Tiere länger, da die durch die viel Bewegung nicht so schnell an Gewicht zulegen.

Aber das kommt uns dann auch zugute. Denn es spiegelt sich in der Qualität des Fleisches wieder. Mehr Muskeln, weniger Fett. Keine Rückstände von irgendwelchen wachstumsfördernden Medikamenten. Und ein besserer Geschmack! Natürlich ist das "Endprodukt" dann entsprechend teurer. Das ist natürlich ein Problem für die ärmere Bevölkerungsschicht. Oder auch nur augenscheinlich ein Problem. Denn, nicht alle - aber etliche, leisten sich teure Statussymbole. Markenklamotten am Körper und Billigwurst im Kühlschrank passt aber irgendwie nicht zusammen. Ich weiß, dass ich provoziere, aber das regt die grauen Zellen an.

Das ist nichts für zarte Gemüter, Tierquälerei in der Massentierhaltung!
Das Leben zu achten sollte oberstes Gebot sein, auch das tierische Leben!
Tiere brauchen ihre Herde wie wir ...

Tiere brauchen ihre Herde wie wir unsere Familien!

Auch der innere Schweinehund muss artgerecht überwunden werden!

Artgerechte Tierhaltung ist also besser für die Tiere und auch besser für uns. Weniger Fleisch, dafür aber ordentliches fördert unsere Gesundheit. Ich möchte nicht wissen, wie viele Krankheiten durch Rückstände in Billig-Produkten ausgelöst werden. Es sieht so aus, als würde gesunde Ernährung erstmal mehr kosten. Aber was Sie an Medikamenten und Arztbesuchen sparen, wissen Sie ja gar nicht. Ich wette, dass wir mit vernünftiger Ernährung, und die sollte beim Menschen ebenfalls artgerecht sein, mehr sparen als ausgeben. Dazu kommt der ethische Anspruch an uns selber. Wer will sich denn als Christ bezeichnen, wenn er keine Achtung vor der Schöpfung hat. Und Tiere sind Geschöpfe wie wir auch. Nur hatten wir halt bei der Evolution etwas mehr Glück. Natürlich nicht alle, das erleben ich täglich im Kollegenkreis! Nach außen sind wir natürlich alle tierlieb, Naturfreunde und hilfsbereite Kameraden. Und da klaffen Theorie und Praxis leider auseinander. Das ist wie im Kommunismus, Marx war die Theorie und Murx die Praxis!

Indianer sterben für unser Billig-Fleisch! Massentierhaltung verbieten!

Und besonders groß ist das Dilemma in der Politik. Vernünftig wäre eine nachhaltige Landwirtschaft mit gesunden Produkten. Eine Bevölkerung, die vor Kraft und Vitalität nur so strotzt. Dem Wohle des deutschen Volkes verpflichtet, so der Amtseid. Dann kommt die Lobby und das meist nicht mit leeren Taschen. Da gibt es Einladungen und Wahlkampfspenden. Die gibt es nicht von Kleinbauern, sondern von Geflügel-Baronen mit Aber-Millionen von KZ-Hühnern. Und unsere heiß geliebte EU mischt da kräftig mit. Mit der Massentierhaltung kommen noch weitere Probleme hinzu. Kleinbauern werden über Dumping-Preise in den Ruin getrieben und das Land kann so viele Tiere nicht ernähren. Außerdem gibt es ein Gülle-Problem. Großbetriebe exportieren ihre Ausscheidungsabfälle bereits in Nachbarländer. Grundwasser wird verunreinigt oder gar verseucht. Zusätzlich muss Tierfutter, möglichst billig, importiert werden. Dafür eignen sich Mais und Soja. Beides wird in Südamerika angebaut. Um immer größere Flächen zu erhalten, wird immer mehr Regenwald abgeholzt. Nicht nur, dass ein wichtiges Öko-System mit all seinen Lebewesen verschwindet, nein auch die dort lebenden indigenen Stämme werden regelrecht abgeschlachtet. Ein Holocaust im 21. Jahrhundert. Da werden schon mal Pockenerreger geimpft, Frauen und Kinder mit dem Haumesser massakriert und Anführer der Guarani vor den Augen ihrer Dorfgemeinschaften abgeschlachtet. Wir unterstützen dieses Vorgehen, indem wir billigst einkaufen.

Wer sich auf die Politik verlässt, ist bereits verlassen! Der Einzige, der etwas ändern könnte, bist Du! Du, der Verbraucher. Wenn Du ein Gewissen hast, ändere etwas! Mein eBook handelt vom Untergang der Guarani, der Gewinn wird vollständig an Survival International gespendet und dient deren Kampf für indigene Rechte.

Autor seit 5 Jahren
268 Seiten
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