Gorbatschow warnt vor Atomkrieg – Kardashian will Popo-Krieg gewinnen

Während in Deutschland Pegida, Legida & Co für Aufsehen sorgen, in Paris um die toten Mitarbeiter des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" getrauert wird, die einem Anschlag zum Opfer gefallen sind, und Kim Kardashian ihrer Konkurrentin Amber Rose den "Popo-Krieg" erklärt hat, passiert etwas, was wesentlich gefährlicher ist.

Der 3. Weltkrieg bahnt sich an. Der ehemalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow (liebevoll "Gorbi" genannt) spricht eine eindeutige Warnung aus. In der Ukraine braut sich das heftigste Unwetter zusammen, was ganz Europa zum Verhängnis werden könnte. Vom Atomkrieg ist die Rede, vom "Kalten Krieg". Die Ukraine Krise wird in einen Europakrieg gipfeln, der schlimmere und wesentlich verheerendere Folgen haben wird. Und sind wir dann alle noch "Charlie"? Wohl kaum!

Wer schürt die Angst vor einem Kalten Krieg?

Nicht nur Gorbatschow, sondern auch der jüdische Deutschamerikaner Henry Alfred Kissinger (ehemaliger US-Außenminister, Politiker der Republikanischen Partei) und Hans-Dieter Genscher (ehemaliger Bundesminister des Inneren und nahezu ununterbrochener Bundesminister des Auswärtigen als auch Vizekanzler der BRD, Bundesvorsitzender der FDP usw.) schüren die Angst. Die drei alten Herren sind sich einig, dass der Ukraine Konflikt in einen neuen Kalten Krieg mit Russland ausarten könnte.

Möglich wäre, dass die "gebrannten Kinder" recht behalten. Immerhin gehören Gorbatschow, Genscher und Kissinger jener Generation an, die das ganze Elend schon einmal erlebt haben. Sie sind demnach Experten in Sachen "Kalter Krieg". In einer Sache sind sich die 3 alten Herren ebenso einig: Sanktionen gegen Russland sind absolut falsch! Außerdem halten sie nichts von Angela Merkel, Barack Obama und dem Europäischen Rat, da jene nichts von konstruktiver Außenpolitik verstehen.

 

Diesbezüglich liegen die weisen Greise gar nicht so verkehrt. Weder von einer konstruktiven Politik im deutschen Lande noch von einer korrekten Außenpolitik kann die Rede sein. Wer mit wem "verbandelt" ist, in welcher Hinsicht auch immer, ist jedoch sehr wichtig.

Schließlich müssen WIR (die Untergebenen der jeweiligen Länder) am Ende ausbaden, was Merkel, Obama und Putin "verzapfen". Wenn sich die Staatsoberhäupter nämlich nicht "grün" sind (soll heißen: sich nicht einig werden!) könnte durchaus die Atombombe platzen. Und da ist noch etwas: Kleine Mädchen bzw. blutjunge Frauen, die dem Westen eindeutig den Atomkrieg erklären …

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Heimat, Freiheit, Putin – so der Slogan der NOD

Maria Katasonova ist 19 Jahre jung, bildhübsch anzusehen in ihrem schneeweißen Outfit – Pelzmäntelchen und Mütze. Allerdings stören zwei Dinge erheblich, die so gar nicht richtig zu dieser jungen hübschen Frau passen. Das orange-braun gestreifte Band (Georgsband genannt, welches die Separatisten in der Ostukraine tragen) am Mantel und die schwarz-weiß getarnte Kalaschnikow in der zarten Mädchenhand.


Die 19-jährige Katasonowa gehört der NOD (Nationale Befreiungsbewegung) an. Knallhart vermittelt die Assistentin eines Duma-Abgeordneten der Kremlpartei "Einiges Russland", was passieren wird, wenn der "Westen" Krieg gegen Russland führen sollte. Ihre kreisrunde Armbewegung im, für den "Landsturm" gedrehten, Video-Spot deutet einen Atompilz an. Die junge Frau spricht im Video von der Atommacht Russland, erklärt, dass der "Feind zerschlagen wird. Wir werden siegen" und "wenn wir verlieren, vernichten wir die ganze Welt!"


Das Mädchen mit der Kalaschnikow im Flecktarn wirkt entschlossen. Sie ist nur ein Mitglied der "Nationalen Befreiungsbewegung" (NOD abgekürzt), die in ganz Russland 170000 Anhänger hat. Der Slogan der Putinverehrer "Heimat, Freiheit, Putin" spricht Bände. Und schenkt man den Worten von Lew Gudkow Glauben, dem Soziologen vom Lewada-Institut, dann glauben tatsächlich ca. zwei Drittel der Bevölkerung daran, dass der "Westen Russland kolonisieren, schwächen und erniedrigen will". Der Ukrainekrieg ist nur der Auftakt.

 

Was ist dran an Putins Atomkriegserklärung?

Die russischen Bomber im Baltikum, die rasend schnell auf die Grenze zuschossen und kurz davor wieder abdrehten, versetzten die NATO in Alarmbereitschaft. Macht Putin ernst, oder provoziert er nur? Wollte er mit den Scheinangriffen demonstrieren, wie schnell die Flugzeuge mit Atomraketen an Bord die Grenze überschreiten können, um den Westen auszulöschen?

Er kann, wenn er will! Vorerst genießt Wladimir Putin seine Macht, die er nicht nur über sein eigenes Land hat, sondern weit über die Landesgrenzen hinaus. Die Angst allgemein ist es, die der ehemalige KGB-Offizier derzeit als Waffe einsetzt. Mit den Scheinangriffen der Flugzeuge hat er ihr neue Nahrung gegeben. Denn nunmehr zittert nicht nur sein Volk, sondern ganz Europa.

Dabei tut Putin doch nichts anderes, was andere Regierungsoberhäupter ebenfalls tun. Er versucht seine Gegner einzuschüchtern, in denen er ihnen eine "klare Ansage" macht. Die in dem Fall folgendermaßen lauten könnte:
"Vorsicht, Leute! Legt euch nicht mit mir an! Ich bin nicht nur mächtig, sondern auch schneller als ihr glaubt. Bevor ihr euch versehen könnt, seid ihr alle weg vom Fenster!" (So sehe ich es!)

Timothy Snyder, ein amerikanischer Historiker, der großes Ansehen genießt, hat diesbezüglich eine andere These. Snyder vergleicht diese Art Kommunikation der Regierung Russlands mit "politischem Marketing". Ein Zitat aus dem Vortrag des Yalewissenschaftlers:

"Wenn wir das, was in der Ukraine passiert ist, als nichts anderes betrachten, als nur einen kleinen Konflikt in igendeinem fernen Land, wenn wir dies nur für ein bisschen Politik halten, so wie üblich, dann hat die Propaganda schon gewonnen und die Wirklichkeit hat schon verloren, und die Geschichte ist schon vorbei!"

Bleibt die Frage aller Fragen: Vor wem oder was müssen wir uns tatsächlich fürchten?
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