Wie wärs mit einem Schwarzwaldschnuppperwochenende?

Mit dem Mountainbike rund um den Schluchsee (Bild: Hochschwarzwald Tourismus GmbH)

Der Hochschwarzwald und seine umfassenden Urlaubspakete

Erst ein paar Zahlen der Tourismusgesellschaft:

  • 16.000 Gastgeber bieten
  • 20.000 Betten zur Übernachtung an.
  • 13 Orte sind sogenannte Luftkurorte.
  • 100 Kilometer Wanderwege stehen zur Verfügung.

Wussten Sie schon, dass der erste Skilift der Welt 1908 in Schollach in Betrieb genommen wurde? Der erste deutsche Skiclub wurde auch nicht in den Alpen gegründet, sondern 1891 auf dem Feldberg. So darf der Schwarzwald als Wiege des deutschen Skisports gelten. Und jetzt fällt einem Hinterzarten ein als Skizentrum, bekannt durch nordische Skiprominenz  und Olympiasieger.  

 Ach ja - der Schwarzwald ist übrigens nicht schwarz, sondern sehr grün und hell im Sommer. Auf diese Feststellung legen die Einheimischen Wert!

Der Marketing-Clou

Mit einer ganzen Latte  von Freizeitangeboten kann die Gegend aufwarten. Von einem Bogensportzentrum bis zu Kletterwäldern und Spielscheunen, von Bootsfahren auf dem Titisee und dem Schluchsee bis zu sogenannten Kultouren. Selbstverständlich kann man Golf spielen, auch die Ausgabe in der Miniform, Boccia ebenso wie sich auf einem Segway-Parcours vergnügen. Da nehmen sich die selbstverständlichen Spass- und Freibäder, die Ausflüge mit geliehenen E-Bikes oder mit der Feldbergbahn, die Museumsführungen und die Domführungen in Sankt Blasien direkt normal aus!

Der Marketingtrick aber liegt in einem wirklich sensationellen Angebot: Ab zwei Übernachtungen im Hochschwarzwald sind alle diese oben genannten Unternehmungen durchweg kostenlos. Hochschwarzwald Card heißt diese Aktion. Im Winter ist ab den zwei Übernachtungen auch der Skipass mit darin. Das sucht wirklich seinesgleichen.

Landschaftspflege mit Messer und Gabel

Zuerst fällt einem die üppige Sahnetorte mit Kirschen ein, die den eigenen Namen der "Schwarzwälder Kirschtorte" trägt! Dann noch der gleichnamige geräucherte Schinken. Wer aber glaubt, dass man schwere deutsche Küche in der Region gewärtigen muss, der sitzt einem Vorurteil auf.

Schon mal eine Schwarzwaldforelle auf Pumpernickel probiert? Oder die Brunnenkressesuppe mit anschließendem Maultäschle mit einer himmlischen Soße aus Schalotten, Porrée und Rotwein? Nie so gute Maultaschen gegessen wie, zugegeben, vom Sternekoch Bernd König des Parkhotels Adler in Hinterzarten! Damit wurden vor kurzem auch Spanier im Kempinski von Marbella an der Costa del Sol überzeugt. Will man doch die fünfstelligen Besucherzahlen aus diesem Land weiter steigern. Sie sollen nicht nur Berlin besuchen!

Es müssen ja nicht diese überdurchschnittlichen kulinarischen Höhenflüge sein, allgemein haben sich die Gastronomen im Hochschwarzwald der Bio-Küche verschrieben, verwenden Lebensmittel aus kontrolliertem einheimischen Anbau. Dann gibt es  eben keine Erdbeeren im Winter. Obwohl - die Schwarzwälderkirschtorte gibt es zum Glück das ganze Jahr über, aber da kann man ja auch eingelegte Schattenmorellen dazu verwenden.

 

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Geballte Köche-Kunst auf Messen und Veranstaltungen im Ausland (Bild: Parkhotel Adler)

Arlequina, am 09.07.2013
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Bildquelle:
Reisefieber (Dezember in Goa, Indien)

Autor seit 5 Jahren
206 Seiten
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