Das Reiseland Venezuela

Wer Venezuela schon einmal kennengelernt hat, weiß den Facettenreichtum dieses Reiseziels zu schätzen. Nahezu jede Region Venezuelas lädt mit außergewöhnlichen landschaftlichen Highlights zu abenteuerlichen Trekking- und Bootstouren ein, die ins Orinoco-Delta, in den Canaima-Nationalpark oder an die traumhafte Karibikküste führen.

Übersichtskarte Venezuela

Venezuela – ein außergewöhnliches Reiseziel

Canaima LaguneVenezuela gehört zu den wenigen Destinationen, die allein schon wegen ihrer bemerkenswerten Landschaftsformen Aufsehen erregen. Das sagenhafte Reiseziel, dessen Nachbarländer Guyana, Brasilien und Kolumbien sind, besitzt eine landschaftliche Vielfalt, wie sie abwechslungsreicher kaum sein kann. Auf einer Fläche von über 916.000 Quadratkilometern begegnen naturbegeisterte Urlauber tropischen Dschungellandschafen, schneebedeckten Bergen, palmengesäumten, weißen Sandstränden und pulsierenden Städten. Ausflüge führen oftmals ins Orinoco-Delta, um die artenreiche Flora und Fauna dieses einzigartigen tropischen Naturraumes hautnah zu erleben. Im Canaima-Nationalpark warten gigantische Tafelberge und rauschende Wasserfälle auf die Besucher. Nicht weniger reizvoll ist die Provinz Mérida, deren Alpenlandschaft vom Pico Humboldt und vom Pico Bolívar bestimmt wird. Nicht zu vergessen die karibische Küstenregion und die venezolanischen Städte, wo Erholung und Sightseeingtouren perfekt in Einklang gebracht werden können. Schönste und bevölkerungsreichste Stadt ist Caracas, deren reizvolle City von majestätischen Berggipfeln umringt wird.

Der Osten Venezuelas – Tafelberge und Flusslandschaften

Orinoco DeltaDer Osten Venezuelas gehört zu den vermutlich meistbesuchten Destinationen des Landes. Hier befindet sich der sagenumwobene Canaima-Nationalpark, dessen atemberaubende Landschaft dem UNESCO-Weltkulturerbe längst zugehörig ist. Der Nationalpark befindet sich in der Gran Sabana und nimmt eine gewaltige Fläche von 30.000 Quadratkilometern ein. Gewaltige Tafelberge, so genannte Tepuis, deren Sandstein in den verschiedensten Rottönen schimmert, erreichen hier Höhen von über 2.000 Metern. Bekannteste Erhebung ist der Auyan-Tepui, von dessen Klippe der Salto Ángel, der höchste Wasserfall der Welt, hinabdonnert. 

Ebenso gewaltig ist das Orinoco-Delta, dessen Flussarme eine Gesamtfläche von 19.000 Quadratkilometern bedecken. Boots- und Trekkingtouren durch dieses atemberaubende Flusslabyrinth sind ein Muss für Naturliebhaber, die der Artenvielfalt Venezuelas ganz nah kommen wollen. Ciudad Bolívar ist meist Ausgangspunkt für Ausflüge, auf denen die Teilnehmer von Lianen umschlungene Baumriesen, duftende Bromelien und Orchideen, Papageien, Anakondas, Süßwasserdelfine, Schildkröten und Affen zu Gesicht bekommen. Das Orinoco-Delta ist zudem Heimat der Warao-Indianer, die entlang der Flussläufe in einfachen hölzernen Pfahlbauten leben. Ackerbau, Fischfang und die Jagd bestimmen den Alltag der venezolanischen Ureinwohner, die im Einklang mit der Natur leben.

Die spektakuläre Berglandschaft von Mérida

Andendorf MeridaMérida, eine Alpenregion im Nordwesten Venezuelas, ist das Ziel von begeisterten Trekkingurlaubern und Hobbybergsteigern, welche die höchsten Gipfel dieser sensationellen Landschaft bezwingen und eine atemberaubende Aussicht genießen wollen. Ausgangspunkt für Bergtouren ist die gleichnamige Stadt Mérida, die von den Gebirgsketten Sierra La Culata und Sierra Nevada begrenzt wird. Die beiden höchsten Gipfel, der Pico Bolívar und der Pico Humboldt, sind nahezu ganzjährig schneebedeckt und die begehrtesten Ziele von Wandertouren. Über 4.900 Meter sind zu bewältigen, bevor die Teilnehmer ein unvergessliches Panorama über die weite Gebirgslandschaft Venezuelas genießen können. Eine Besteigung des Pico Humboldt führt durch tropischen Regenwald und an reißenden Flüssen und schwindelerregenden Schluchten vorbei. Hoch oben in über 4.000 Metern Höhe verwandelt sich der Berg in eine eisige Gletscherlandschaft, die nur noch mit Eispickel und Steigeisen bezwungen werden kann. Diese Tour ist für Abenteurer, die den Kick in Venezuela suchen, wie geschaffen.

Die Küstenlandschaft Venezuelas – karibisches Flair und märchenhafte Strände

MochimaWer das karibische Flair Venezuelas genießen und an traumhaften Puderzuckerstränden entspannen möchte, ist an der Küste des Landes genau richtig. Hier befindet sich der malerische Ort Choroní, der gerademal 3.000 Einwohner beheimatet. Das reizvolle Dorf ist von dichtem Regenwald und von feinsandigen Traumstränden umgeben. Choroní besitzt mit der Plaza Bolívar und den Kirchen von San Juan Bautista und Santa Clara einige architektonische Highlights, die zu Sightseeingtouren einladen. Choroní ist jedoch auch als Ausgangspunkt für Ausflüge in den berühmten Henri Pittier Nationalpark bekannt, der von einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt, von Berggipfeln und rauschenden Wasserfällen bestimmt wird. 

Zwischen Puerto La Cruz und Cumaná befindet sich das kleine Dorf Mochima, das Teil des Mochima Nationalparks ist. Diese karibische Region ist ein Mekka für Unterwassersportler, da die venezolanische Unterwasserwelt ebenso arten- und farbenreich in Erscheinung tritt. Kristallklares Wasser bietet beste Sichtbedingungen, sodass Besucher farbenprächtige Korallen und Schwämme, Rochen, Seesterne, Delfine, Tintenfische und Muränen beobachten können.

Nur wenige Kilometer von Carupano entfernt beginnt die Halbinsel Paria. Wer hierherkommt, möchte an feinsandigen Stränden entspannen, Mangroven ergründen und den Berg Cerro el Humo besteigen, der von dichtem Regenwald bewachsen ist. Nahe dem Paria Nationalpark befindet sich auch die spektakuläre Tropfsteinhöhle Cueva del Guácharo, die Heimat von zahlreichen Fettschwalmen ist.

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Autor seit 3 Jahren
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