Manche Zeichen sind als Warnung einzuordnen - Unter Umständen kann es für den Menschen gefährlich werden

Um Gefahrensituationen zu vermeiden ist es wichtig, die Hundesprache zu verstehen, denn auch der eigene Hund kann gefährlich werden. Besonders dann, wenn er eine gewisse Gewichtsklasse erreicht.

Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Hund überdreht reagiert, ist das Zurückziehen der Lefzenwinkel. Dies läßt sich in etwa damit vergleichen, als würde  der Hund wegen übermäßiger Hitze hecheln, mit dem feinen Unterschied, dass es gerade gar nicht heiss ist.

Als weiterer Vorbote einer Überreaktion ist es auch zu sehen, wenn der Hund trotz erteilter Befehle wie Sitz, Platz oder Hierher (Komm) nicht aufhören kann, mit dem was er gerade tut.

In diesem Fall hüpft er weiterhin völlig ausser Kontrolle - manchmal bellend - durch die Gegend.

Auch ein starrer Blick mit gerundeten Pupillen kann darauf hinweisen, dass das Tier gerade emotional völlig überfordert ist.

Ein weiterer wichtiger Grund, sich einen Eindruck darüber zu verschaffen, wie der Hund bei einem unproblematischen Spiel aussieht.

 

Achtung - hier kann Gefahr drohen  

Nach einer weiteren Verhaltensweise sollte man Ausschau halten. Eine, die nicht unbedingt auf das Überdrehen des Hundes zurückzuführen ist.

Es ist durchaus als Warnsignal zu verstehen, wenn der Hund eine starre Körperhaltung einnimmt, und sein Maul dabei fest verschlossen ist. Eine Haltung, die nicht ausschließen läßt, dass er zu beißen gedenkt.

Im Normalfall kommt es vor, dass gesittet spielende Hunde für wenige Sekunden inne halten, und den Menschen dabei anschauen. Eine Art Auszeit des Hundes, um sich selbst vor Überdrehung zu schützen. Dabei bleiben die Körper jedoch immer locker. Eine entspannte Haltung und geöffneten Mäulern.

Unterbricht der Hund das Spiel jedoch, wird starr und leise und schaut mit einem harten, runden Blick den Hundehalter an, ist es an der Zeit >>das Thema zu wechseln<<

Ablenkung mit Sätzen wie >>Komm es gibt Futter<< oder >>Komm, wir gehen spazieren!<< ist jetzt besonders wichtig.

Bei einem solchen Verhaltensmuster ist es ratsam, sich professionelle Hilfe zu holen.

 

Wer sich unsicher in Bezug auf das Verhalten seines eigenen Hundes fühlt, sollte sich nicht scheuen, einen erfahrenen Hundetrainer zu Rate zu ziehen.

Eine Unsicherheit, die sich sicherlich einstellen kann, wenn man sich zum ersten Mal wirklich bewusst damit beschäftigt, welche Signale der Hund aussendet.

Es ist also durchaus nicht ungewöhnlich,dass man sich plötzlich über Körperhaltung und Gesichtsausdruck des Hundes Gedanken macht. Zeichen, denen man vorher eventuell nicht all zu viel Beachtung schenkte.

Wer ein negatives Bauchgefühl bei seinen Beobachtungen entwickelt, sollte jemanden mit mehr Erfahrung bitten, entdeckte Verhaltensmerkmale zu dechiffrieren.

 

Welche Möglichkeiten man hat gewissen Problemen vorzubeugen, verrate ich in Teil III.

Autor seit 6 Jahren
129 Seiten
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