Warum lächeln die Chinesen?

Stellen Sie sich vor, Sie machen Urlaub im tiefsten Afrika und besuchen dort ein Dorf. Der Chef des Stammes hat soeben von der Bundesrepublik Deutschland einen Container, gefüllt mit in Germany ausgemusterten Telefonen erhalten und schwärmt seinen Besuchern gegenüber von den grenzenlosen Vorteilen der "Telekommunikation". Ja, und was tun Sie in dieser Situation? Sie denken an Video- und Satellitentefefon und lächeln, da Sie ja höflich sind wie ein wissender Chinese.

Tatsächlich können Chinesen bei der Betrachtung der Erfindungen in ihrem Land berechtigtes Selbstbewusstsein entwickeln, denn als Europäer noch glaubten, die Erde wäre der Mittelpunkt des Universums um den alle Planeten kreisen, konnten chinesische Astronomen die Bahnen der Gestirne bereits mit  Instrumenten verfolgen und deren Bahnen berechnen.

Lange vor der Erfindung der Feuerwaffen in Europa gab es in China bereits Schießpulver und die ersten Feuerwaffen. Weiter wurden im "Reich der Mitte" der Bronze und Eisenguss ca. 1600 v. Chr., der Magnetkompass und das Papier etwa zur Zeit des Beginns unserer Zeitrechnung erfunden. Etwa 100 n. Chr. wurde von ihnen das erste Papiergeld hergestellt und 900 n. Chr. war es der Buchdruck, auf dessen Erfindung Europäer bis zur Mitte 15. Jahrhunderts warten mussten.

Leistungen, die als Beweis dafür anzusehen sind, dass es sich schon zu damaliger Zeit um ein Volk präziser Denker gehandelt hat. Ähnliches gilt übrigens, wie ich es hoffentlich darstellen kann, auch für die Medizin.

Ricola Bonbons

 

Eines haben aber die Chinesen garantiert nicht erfunden: Ricola, das waren die Schweizer.

Was ist Taoismus

Ursprung eines großen Teils chinesischer Medizin ist der Taoismus, die "Lehre des Weges". Taoismus ist chinesische Philosophie und Religion zugleich. Ein götterloser oder besser die Naturgötter verehrender und sich an der Praktikabilität orientierender Glaube. Das kennzeichnet auch ein taoistischer Ausspruch, nachdem Wasser im Boden dort besser aufgenommen wird, wo der Boden bereits nass ist.

Die historischen Ursprünge liegen im 4. Jahrhundert v. Chr. Neben Konfuzianismus und Buddhismus ist der Taoismus eine der "Drei Lehren", die China prägten. In China beeinflusste der Taoismus die Kultur in vielen Bereichen. In der Politik Wirtschaft, Philosophie, Literatur, Kunst, Musik, Ernährungskunde, Medizin, Chemie, Kampfkunst und Geographie.Eine Vielfalt von Themen, die wahrscheinlich Gründe für Westler waren dem Ganzen die Praktikabilität abzusprechen. Denn trotz der Vielfalt handelt sich dabei keineswegs um abstrakte Hypothesen, sondern um "Weisheiten zum Anfassen".

 

Die Lehre vom Yang und Yin

Nach taoistischer Auffassung wird der Mensch als Bindeglied zwischen der Erde auf er steht und dem Himmel, dem er entgegen strebt gesehen. Die beiden Gegenpole werden als Quellen der Lebensenergie angesehen. Vom Himmel, dem Yang, erhält der Mensch die Atemluft und das Licht, während die Erde, das Yin ihm Nahrungsmittel und Wasser bietet.

Wie unschwer zu erkennen ist, enthält diese Definition nichts Religiöses oder Mystisches. Mit ihnen  wird die Realität beschrieben. 

Yin und Yang werden als Gegensätze geschildert, die jedoch allein nicht existieren können und sich somit ergänzen. So bewirkt beispielsweise Sonnenlicht das Pflanzenwachstum, dessen Intensität wiederum von der Lichtmenge abhängig ist.

Zuviel Licht und Wärme (Yang) führt ebenso zu Schädigungen, wie ein Zuwenig (Yin).

Die Erhaltung oder Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen den beiden Gegenspielern ist Ziel jeglicher therapeutischen Einflussnahme. 

Mit den Bezeichnungen Yang und Yin können - für Außenstehende gewöhnungsbedürftig - präzise Zustandsbeschreibungen vorgenommen und Behandlungsanweisungen abgeleitet werden.

Der Mensch als Bindeglied zwischen Himmel und Erde

Der Skizze können einige Eigenschaften des Yang und des Yin entnommen werden.

Weiter repräsentiert Yang das Warme, das Trockene und Yin steht für das kalte und Nasse. Yang ist das Aktive und Yin das Passive. Zum Yin wird auch das Weibliche, das Nasse,das Kalte zugeordnet. Yang entspricht den jeweiligen Gegenteilen.

Nicht zulässig sind dabei Kombinationen unterschiedlicher Quellen, wie beispielsweise das Weibliche ist Yin, das Böse ist weiblich, somit ist alles Weibliche böse. Ok, der negative Pol einer Autobatterie ist böse Pol. Trennen wir ihn ab und versuchen dann das Auto zu starten.

Energiekreislauf der Meridiane

Produkt des Yang und des Yin ist das aus den Stoffen der Erde (Yin) gewonnene, und mit Hilfe des Luftsauerstoffes (Yang) "verstoffwechselte" Chi. Das ist der chinesische Name für die Lebensenergie. Sie durchfließt in einem speziellen Kreislauf den Körper und versorgt dabei sämtliche seiner Strukturen. Das Chi wird als kontrollierende Überordnung aller Strukturen aufgefasst. 

Die zwölf Leitungen dieses Kreislaufs sind Organen zugeordnet und werden westlich Meridiane genannt. Körperliche, psychische Störungen und organische Krankheiten entstehen nach dieser Auffassung, wenn Abschnitte des Kreislaufes zuviel oder zuwenig Energie enthalten oder diese aufgestaut ist.

Akupunkturpunkte befinden sich auf den Meridianen und haben die Funktionen von Regelventilen oder Schaltern. Ziel von Behandlungen ist es, Flußbedingungen herzustellen und jegliches Zuviel oder Zuwenig lokaler vorhandener Energie auszugleichen.

Die Yin-Meridiane des Armes

Ein großer Unterschied: Zuviel oder zuwenig Energie

Die Unterscheidungen, die zwischen Störungszuständen die wegen lokaler Energiekonzentration oder wegen Energiemangel bestehen, werden von keiner westlichen Behandlungsmethode vorgenommen. Angenommen es liegt ein Schmerz im Rücken vor, dann ist es die erste Aufgabe für einen Therapeutender chinesische Medizin betreibt, herauszufinden, ob diese Beschwerde wegen örtlich zu vieler oder zu weniger Energie besteht, denn die Behandlung der beiden Zustände ist unterschiedlich. Energetische Füllezustände bedürfen einer beruhigenden, sedierenden  und Leerezustände einer anregenden, tonisierenden Behandlung.

Bei westlichen Therapien, ich wähle hier als Beispiel Massage, wird stets der Rücken mit Massagegriffen gereizt. Beruhigende Behandlungen finden nicht statt. Bei der heutzutage fast überall praktizierten Rezept-Akupunktur, bei der die Prinzipien des Yang und Yin nicht bedacht werden, landen die Nadeln stets im Schmerzzentrum. Das ist doch reizend oder?

Die Begriffe der Fülle (Yang) und die der Leere (Yin) erinnern zunächst an die westlichen Begriffe "Akut" und "Chronisch". Westlich wird ein Zustand für relativ kurze Zeit als akut eingestuft und wechselt dann "auf immer und ewig" ins Chronische. Das sind Zuordnungen, durch die Ableitungen für Behandlungsvorgehen nicht möglich sind, denn das würde bedeuten, dass nach ein paar Tagen Beruhigung (z.B. in Form von Kühlung). 

Jeder kennt den Schnupfen (Singular), während die gleiche Erkrankung chinesisch wegen der Vielfalt der Erscheinungsbilder im Plural steht. Chinesisch wird zwischen drei Arten unterschieden: 

1. Bei einem beginnenden Schnupfen fröstelt der Mensch und seine Nase läuft. Chinesisch gesehen befindet er sich in einem Yin-Zustand und die Zufuhr von Wärme (Yang) bessert die Beschwerden.

2. Der Mensch wacht mit einem heißen und schmerzenden Kopf am nächsten Morgen auf. Seine Nasenlöcher sind hochrot verschwollen. Chinesisch handelt es sich nunmehr um einen Yang-Zustand, der sich durch weitere Wärmezufuhr verschlechtern würde und sich durch Kühlung (Yin) bessert.

3. Ein Nasenloch läuft (Yin), das andere ist zugeschwollen (Yang).

Jede dieser drei Schnupfentypen bedarf einer anderen Behandlung und selbst die Behandlung ein und des selben Typs variiert von Person zu Person.

Anhand der detaillierten Beschreibung erkennt jeder der einmal einen Schnupfen hatte, diese Stadien wieder. Sinngemäß gilt das dazu Gesagte für jede andere Erkrankung Nur wird bei westlich konzipierten Behandlungen nicht auf diese individuelle Unterschiede eingegangen. Da ist Knie gleich Knie und Schnupfen gleich Schnupfen und der Blindarm auf Zimmer 415 bleibt der Blinddarm auf Zimmer 415.

Der Himmelstempel oder die Stellung des Menschen in seiner Umgebung

Alles auf dieser Welt besteht nach dieser Philosophie aus fünf Grundstoffen oder Fünf Elementen. Dementsprechend waren den alten Chinesen auch 5 Himmelsrichtungen bekannt.

Der Osten, der Westen, der Süden und der Norden. Ja, so muss an dieser Stelle der Einwand kommen und das sind doch nur vier Himmelsrichtungen, wie wir sie ja auch kennen. Wo bleibt die Fünfte? Die Antwort darauf ist, dass es sich bei der fünften Himmelsrichtung um den eigenen Standpunkt handelt, ohne dessen Festlegung die anderen Richtungen nicht bestimmt werden können. Eine Festlegung die wir zwar unbewusst nutzen, über die wir uns aber weiter keine Gedanken machen.

An dieser Stelle kommt nun der eingangs erwähnte Himmelstempel ins Gespräch. Hier feierten chinesische Kaiser eine Art Erntedankfest. Dieser Rundtempel in Peking steht auf vier Säulen, eine Säule im Süden, eine im Westen, eine weitere im Osten und eine im Norden und in der Mitte, im Zentrum, der Platz an dem der Kaiser stand. Damit ist die Welt wieder "rund" und die Fünf Elemente sind wieder vorhanden.

Himmelstempel Innenansicht - Quelle Wikipedia

Himmeltempel Innenstruktur

Gelb war die kaiserliche Farbe und kein Untertan durfte sie benutzen. Grün blieb dem Militär und Rot war die Farbe höherer Beamte, Grau die der Gerichtsbarkeit und Blau bis Schwarz war dem gewöhnlichen Volk zugedacht.

Ähnlich verhielt es sich mit der Darstellung von Drachenfiguren. Kaiserlicher Schmuck der von Niemanden sonst benutzt werden durfte, es sei denn der Drache hatte nur drei oder vier (statt fünf) Zehen und war somit nicht als kaiserliches Zeichen anzusehen.

Unternehmen wir einen gedanklichen Sprung von den Himmelsrichtungen zu den Jahreszeiten. Dann kann sicherlich der Norden mit dem Winter (Yin) assoziert werden und der Süden (Yang) mit dem Sommer. Das dazwischen liegende Frühjahr entspricht dem Osten und der Herbst auf der anderen Seite des Zyklus dem Westen.

Bei Betrachtung der Sonnenstände ergeben sich weitere Differenzierungen: Der Winter, die kalte, lichtarme, nasse Jahreszeit entspricht dem Yin und der Sommer mit seinen langen Tagen, der Trockenheit und Hitze dem Yang. Beim dazwischen liegenden Frühjahr wird deshalb vom zunehmenden Yin gesprochen. Von der Sommersonnenwende an bis zum Winter werden die Tage kürzer, kühler und es wird vom zunehmenden Yin gesprochen.

Damit sollte klar geworden sein, das Yang und Yin keine festen Größen sind, sondern von ihren jeweiligen Gegensätzen abhängen. So ist beispielsweise das Frühjahr in Bezug auf den Sommer Yin aber aus der winterlichen Perspektive gesehen Yang.

Das Yang und Yin der Jahreszeiten.

Der Kaiser stand während der Zeremonien, sonnenbeschienen mit dem Gesicht zum warmen Süden (Yang) und hatte hinter sich im Norden (Yin) das frierende Volk. Links von ihm befand sich der Osten, die Stelle an der die Sonne aufgeht (Yang) und auf seiner rechten Seite war der Westen (Yin) der Ort des Sonnenuntergangs. 

An dieser Stelle dürfte von aufmerksamen Lesern ein weiterer Einwand erfolgen: Soeben wurde gesagt, dass der Norden dem Yin zuzuordnen sei und einen Satz später wird dabei vom Westen als geredet. Was davon trifft zu? 

Jetzt wird es völlig chinesisch, also laaangsam mitdenken: 

Der Norden und der Winter stehen (Yin) im Gegensatz zum Süden und dem Sommer (Yang) Der Osten und das Frühjahr sind Yin im Gegensatz zum Sommer. Das Frühjahr ist jedoch Yang im Gegensatz zum Winter (Yin) aber bezogen auf den Sommer wieder Yin.

China hat fünf Jahreszeiten

Sobald es nicht um die Beschreibung unbeweglicher Situationen geht, verändert sich die Darstellung der fünf Elemente. Das Zentrum, der kaiserliche Platz wird beispielsweise bei der Beschreibung des Jahreszyklus zwischen das Feuer- und das Metall-Element verlegt. Das Feuer entspricht dem Sommer und das Metall dem Herbst. Unter der Jahreszeit des Metalls wird der Spätherbst verstanden, die Jahreszeit, in der sich durch Oxidation des Chlorophylls die Blätter verfärben.

Die Saison für Husten und Schnupfen. Es ist dabei erstaunlich, dass offensichtlich dieser Prozess und der Umstand dass der Luftsauerstoff, der durch die  Lungenbläschen an das Hämoglobin im Blut (Bluteisen gebunden) wird, bereits vor einigen tausend Jahren bekannt waren.

Für die Praktikabilität der Lehre spricht auch der Umstand, dass der Zeit der Ernte eine eigene Jahreszeit zugesprochen wurde.

Die Fünf Elemente

Die Fünf Elemente der alten Chinesen haben Namen. 

1. Das Holz-Element, entspricht dem Frühjahr, dem Osten und den Organen Leber und Gallenblase. Die Geschmacksrichtung ist sauer.

2. Das Feuerelement dem Sommer, dem Süden und den Organen Herz, Kreislauf, Dünndarm und hat Stoffwechselaufgaben. Sein Geschmack ist bitter.

Förderkreislauf der Fünf Elemente

3.Dem Metall-Element werden der Herbst, der Westen und die Organe Lunge, Dickdarm und die Haut zugeordnet. Der Geschmack ist scharf.

4. Zum Wasser-Element gehören der Norden, der Winter und die Nieren und die Harnblase und die Geschmacksqualität ist salzig.

5. Das Erd-Element repräsentiert das Zentrum, entspricht auch der Erntezeit und es versorgt den Magen, die Bauchspeicheldrüse und die Milz.

Und bleibt der praktische Nutzen?

Vom praktischen Nutzen der taoistischen Philosophie sollte hier zumindest nicht vorrangig die Rede sein. Ziel ist es, das grundsätzlich total andere Denkmodell der taoistischen Medizin anzudeuten. Eine komplette Darstellung aller Fakten ist leider im Rahmen dieses Aufsatzes nicht möglich. Dennoch auch hier wieder der Versuch Weiteres zumindest anzudeuten.

Chin. Augendiagnose

In der alten chinesischen Medizin existieren verschiedene, sich ergänzende Methoden zur Diagnosestellung. Dabei ist das Wort "Diagnose" allerdings übertrieben und die Bezeichnung "Befund" wäre angebrachter. Die Diagnosemethoden beziehen sich auf die Lehre von den Fünf-Elementen und den mit damit verbundenen Organen. Abweichungen von der Norm sind deshalb nur als Hinweise zu werten, die näher überprüft werden müssen. Es existiert u.a. eine Zungen- eine Augen- und eine Gesichtsdiagnose.

Die chinesische Augendiagnose unterscheidet sich total von der hier bekannten "IIrisdiagnose".  Als Nutzungsbeispiel die Klage eines Patienten, er könne sich nur schwer an wechselnde Lichtverhältnisse anpassen. Der Lichteinfall wird im Auge von der Iris, der Regenbogenhaut, im Bild grün dargestellt, reguliert. Dieses Areal gehört zum Holzelement und Leber und Gallenblase bedürfen deshalb der näheren Befundung und Behandlung um dieses Problem zu lösen. Westlich wird das als Aufgabe von Augenärzten angesehen und dabei kaum bedacht, dass es sich hierbei nicht um ein Problem der Augen handeln könnte.

Chinesische Gesichtsdiagnose

Hier ein Beispiel zur chinesischen Gesichtsdiagnose. Die Wangenknochen gehören zum Metallelement und korrespondieren mit der Lunge und dem Dickdarm. Auf diesem Bild sind sie stark aufgequollen. Die Patientin beklagt sich über Kniegelenksbeschwerden. Die weitere Beurteilung ergibt eine Beeinträchtigung wegen Verstopfung und Abführmittelmissbrauch des Dickdarms.

Der untere Pfeil weist auf deutlich ausgeprägte "Magenfalten". In diesem Fall wahrscheinlich durch die vielen Schmerzmedikamente zu erklären. Der Magen sollte deshalb in die Behandlung einbezogen werden. Übrigens Schreckgespenst für westlich ausgebildete Therapeuten: Das Knie musste bei den nachfolgenden Behandlungen nicht angefasst werden. Der Zustand besserte sich dennoch deutlich durch die Behandlung des irritierten Dickdarms.

Jetzt hoffe ich einen kleinen Einblick in die, im Gegensatz zur westlichen Medizin, Denk- und Handlungsweise der chinesischen Medizin gegeben und meine Leser damit nicht überstrapaziert zu haben. Verständlicherweise können hier natürlich nur Einblicke gegeben werden. Deshalb stehe ich für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

Lehrinstitut Radloff (Bild: klaus Radloff)

Klaus_Radloff, am 22.10.2012
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