Geologische Befunde

Starken Rückhalt findet die These einer Koexistenz von Menschen und Dinosauriern durch das Auffinden von Fußspuren von Menschen und Dinosauriern in den gleichen geologischen Schichten, und zwar vor allem in den USA. Das Gegenargument dazu lautet, dass die angeblichen menschliche Fußspuren ursprünglich Trittsiegel von Dinosauriern gewesen seien und dass durch Erosion dann eine längliche Form entstanden sei, die den Umrissen eines menschlichen Fußes ähneln würde. Tatsächlich könnten auf diese Art und Weise – so das Argument der Verfechter der These der Koexistenz - "länglich" aussehende "Spuren" entstehen. Es würden jedoch auf diese Weise keine Abdrücke entstehen, bei denen klar der dicke Zeh oder sogar mehrere menschliche Zehen zu erkennen sind – wie dies durch Fotos dokumentiert worden ist.

Fast noch sensationeller ist, dass in verschiedenen US-Bundesstaaten versteinerte menschliche Fußspuren gefunden worden sind, die nach Expertenmeinung zwischen 150 und 600 Millionen Jahre alt sein könnten, die also sogar aus dem Erdaltertum vor der Dinosaurier-Ära stammen könnten. Zumindest scheint es sich dabei um Geschöpfe zu handeln, die auf zwei Hinterbeinen gingen und die Füße hatten, deren Erscheinungsbild auf seltsame Weise an die Füße von Menschen erinnert. Wahrscheinlich lebte hier bereits eine Frühform des Menschen, und das würde bedeuten, dass es Menschen nicht erst seit vier bis zehn Millionen Jahren gibt, sondern seit mindestens 140 Millionen Jahren, möglicherweise sogar seit 400 bis 500 Millionen Jahren. Diese frühe Existenz von Menschen würde auch den Schluss nahelegen, dass der Mensch nicht vom Affen abstammt, sondern umgekehrt der Affe vom Menschen.

Dinosaurier-Fußabdruck (Bild: Steppinstars/pixabay.com)

Fußabdruck eines Menschen (Bild: 185128/pixabay.com)

Mögliche Erklärungen

Wenn Menschen, Dinosaurier und auch andere größere Säugetiere schon seit Urzeiten Zeitgenossen sind, wäre dies ein deutlicher Beleg dafür, dass es bei diesen Lebewesen eine Evolution im Sinne einer langsamen, zufälligen Entwicklung durch viele Zufälle und Mutationen, durch Anpassung und Selektion über lange Zeiträume hinweg, wie es von der Darwinschen Evolutionstheorie beschrieben wird, nicht gegeben hat. Biologen haben zudem nachgewiesen, dass auch viele andere Tierarten schon vor etlichen Millionen Jahre ebenso komplex strukturiert waren wie ihre heutigen Nachfahren. Dass die Evolution der Tierarten auf der Erde nicht auf reinem Zufall beruhen kann, war von Anfang an das stärkste Argument gegen die Evolutionstheorie Darwins. Das heißt: Es wurde dieser Theorie immer schon entgegengehalten, dass es unlogisch und unglaubwürdig sei zu behaupten, dass aus Nichts und durch reinen Zufall von alleine etwas entstehen könne.

In der heutigen Diskussion wird darauf verwiesen, dass die Vorgänge in den Zellen von Lebewesen auf codierter Information beruhen, und codierte Information könne nicht selbständig entstehen. Als geistige, nichtmaterielle Größe benötige sie immer einen intelligenten Sender/Urheber, man kann auch sagen: einen Schöpfer. Evolution wäre dann gleichbedeutend mit Schöpfung und als solche nie das Resultat von Zufall, sondern zielgerichtet. Wenn man nun davon ausgeht, dass Menschen und andere Säugetiere Zeitgenossen der Dinosaurier waren, also zu einem so frühen Zeitpunkt bereits existiert haben, könnte man daraus folgern, dass nicht nur das Universum, in dem wir leben, sondern auch die Arten, die es auf unserem Planeten gibt, das Resultat eines gezielten Schöpfungsakts waren – wie es in der Bibel beschrieben wird. Vielleicht hatte ja der Schöpfergott - so könnte man vermuten – Spaß daran, besonders große Lebewesen wie die Dinosaurier sowie Lebewesen zu kreieren, die ein Bewusstsein ihrer selbst besitzen, wie die Menschen. In diesem Zusammenhang möchte ich mich allerdings gegen eine wortwörtliche Auslegung der Bibel wenden, wie sie vor allem von den sogenannten Kreationisten praktiziert wird.

Zum Zusammenleben von Menschen und Dinosauriern

Wenn man sich das Zusammenleben von Dinosauriern und Menschen mal bildlich vorstellt, fragt man sich, wie das Ganze funktioniert haben soll. Dazu kann man nur Vermutungen anstellen, und ich begebe mich hier weit in den Bereich der Spekulation. Ich kann mir nur vorstellen, dass das Zusammenleben von Dinosauriern und Menschen sich sicherlich nicht so abgespielt hat, wie es im ersten Teil einer Filmreihe mit dem Titel "Jurassic Park" geschildert wird. Und zwar geht es hier um einen sogenannten Erlebnispark, in dem künstlich gezüchtete Dinosaurier leben, die von Besuchern beobachtet werden können, wobei Menschen und Dinosaurier normalerweise streng voneinander getrennt sind. Als dann doch alle Sicherheitsvorkehrungen versagen, kommt eine Besuchergruppe den Dinosauriern gefährlich nahe und zwei Menschen fallen ihnen zum Opfer. Bei der faktischen Koexistenz von Menschen und Dinosauriern werden solche Begegnungen zunächst eher selten gewesen sein, da es viele Millionen Jahre lang auf der Erde nur wenige Menschen gegeben hat. Diese konnten sich also von den Dinosauriern fernhalten. Wegen der faktischen Gefährlichkeit der Dinosaurier wird das Zusammenleben zwischen Menschen und Dinosauriern auch nicht so "putzig" gewesen sein, wie es in der Zeichentrickserie "Familie Feuerstein" geschildert wird, wo sich die in der Steinzeit lebenden Feuersteins einen Dinosaurier mit dem Namen "Dino" als Haustier halten. Allerdings kann meiner Meinung nach nicht ausgeschlossen werden, dass es Fälle einer Domestizierung von – pflanzenfressenden - Dinosauriern durch Menschen gegeben hat. So gibt es Felsenmalereien, die zeigen, wie Menschen auf dinosaurierähnlichen Tieren reiten.

Domestizierter Dino

Domestizierter Dino (Bild: Nemo/Pixabay.com)

Was wurde aus den Dinosauriern?

Bleibt die Frage, ob die Dinosaurier und dann natürlich auch die mit ihnen zur gleichen Zeit lebenden Menschen und anderen Säugetiere tatsächlich vor ca. 65 Millionen Jahren infolge von globalen Katastrophen ausgestorben sind. Dazu möchte ich bemerken, dass die Erde ja generell eine "bewegte Vergangenheit" hat, in der es immer wieder zu Einschlägen von Asteroiden, zu verheerenden Vulkanausbrüchen, aber auch zu Eiszeiten gekommen ist, und dass die Menschen auch solche extremen Phasen in der Erdgeschichte überstanden haben. Deshalb ist zu vermuten, dass auch beim damaligen Schreckensszenario, wenn es denn wirklich stattgefunden hat, Lebewesen geschützte Nischen gefunden und darin überlebt haben, so dass die Evolution weitergehen konnte. Der beste Beweis dafür ist ja unsere Existenz. Das heißt: Wenn der Mensch schon viel länger existiert, als bisher angenommen wurde, hat er auch die angebliche Katastrophe vor 65 Millionen Jahren Jahren überlebt. Denn dass die Evolution des Menschen nach der Katastrophe ein zweites Mal in Gang gesetzt worden ist, ist eher unwahrscheinlich. Die Dinosaurier sollen jedoch nach einhelliger Meinung der Wissenschaft gänzlich verschwunden sein. Ich möchte die Frage aufwerfen, ob das wirklich der Fall ist oder ob nicht auch Dinosaurier die damalige Katastrophe überlebt und weiterexistiert haben, so dass die Menschen weiterhin Dinosaurier "zu Gesicht bekamen". Indizien dafür gibt es meiner Meinung nach genug, man muss sich nur mit Erzählungen in der Bibel, mit Sagen und Mythen, aber auch mit den Berichten von Zeitgenossen beschäftigen.

Indizien für das Überleben der Dinosaurier

Bei Berichten in der Bibel über Geschöpfe, bei denen es sich offensichtlich um Dinosaurier handelt, wird nicht das Wort "Dinosaurier" verwendet, sondern das hebräische Wort "tannin". Und zwar wird dieses Wort am häufigsten mit "Drachen" übersetzt. Diese Geschöpfe werden im Alten Testament fast dreißigmal erwähnt. Zwei werden dabei besonders hervorgehoben, nämlich  Behemoth und Leviathan. Von Behemoth heißt es, er sei der mächtigste aller Kreaturen, ein Riese, dessen Schwanz einer Zeder gleiche. Tatsächlich besaßen Dinosaurier wie Brachiosaurus und Diplodokus riesige Schwänze, die an eine Zeder erinnern. Leviathan war ein Seeungeheuer.

In Sagen und Mythen "wimmelt es geradezu von Drachen". Meistens geht es hier um Erzählungen, in denen ein Held oder auch Heiliger einen gefährlichen Drachen zur Strecke bringt. Das bekannteste Beispiel dafür ist sicherlich die Nibelungensage. Hier wird zu Beginn geschildert, wie Siegfried, der Königssohn, trotz seines hohen Ranges in einer Werkstatt eine Lehre als Schwertschmid machen muss, weswegen er unzufrieden ist und seine Kollegen, wie man heute sagen würde, "nervt". Nun ist es so, dass in einem entlegenen Teil des Landes eine bestimmte Art von Drachen, nämlich ein Lindwurm, sein Unwesen treibt. Schon etliche Ritter haben versucht, ihn unschädlich zu machen, aber keiner hat das überlebt. Als Siegfried davon hört, will er sich sofort auf den Weg machen, um den Drachen zu töten. Sein "Chef" stattet ihn deshalb mit einem "Superschwert" aus. Der Weg zum Drachenberg führt Siegfried durch eine verwüstete Landschaft. Unterwegs sieht er Menschen, die vor dem Lindwurm auf der Flucht sind. Schließlich trifft Siegfried auf den Drachen, es kommt zu einem erbitterten Kampf, aber er kann zunächst auch mit seinem Superschwert den Schuppenpanzer des Tieres nicht durchdringen. Erst in letzter Minute, als der Drache ihn schon wie all die anderen vor ihm töten will, gelingt es Siegfried doch noch, eine ungeschützte Körperstelle mit seinem Schwert zu durchbohren.

Man könnte aus dieser Erzählung folgern, dass es Szenen, wie sie in "Jurassic Park" geschildert werden, tatsächlich gegeben haben könnte, und zwar zu einem Zeitpunkt, als die Bevölkerungsdichte zunahm und sich deshalb Drachen, die Nachfahren der Dinosaurier, und Menschen öfter "in die Quere kamen". Der Lindwurm aus der Nibelungensage trug übrigens auch einen Namen. Er hieß Fafnir. 1335 soll in Klagenfurt (Österreich) ein Lindwurmschädel gefunden worden sein. Am Fundort steht noch heute ein drachenförmiger Springbrunnen.

Gibt es heute noch Dinosaurier bzw. Drachen?

Wenn man sich mit dieser Frage beschäftigt, fällt einem sofort "Nessie" ein, das weltberühmte Ungeheuer, das in einem schottischen See mit dem Namen "Loch Ness" hausen soll. Seit fast hundert Jahren gibt es immer wieder Berichte von Besuchern oder Anwohnern des Sees, in denen diese behaupten, das Tier gesehen zu haben. Selbst mit moderner Technik konnte es jedoch nicht aufgespürt werden. Anfang dieses Jahres wurde schon mit einer gewissen Sorge festgestellt, dass es seit fast zwei Jahren keine Meldungen mehr gegeben hatte. Dann wurde im April ein Satellitenbild, aufgenommen von Apple Maps, veröffentlicht, dass tatsächlich "Nessie" zeigen könnte. (S. dazu Spiegel-Online: http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/apple-maps-zeigt-monster-von-loch-ness-a-965284.html. S. dazu auch den Artikel unseres Kollegen "Schreibspass": http://pagewizz.com/wo-bleibt-das-ungeheuer-von-loch-ness-31857/)

Ein zweites Seeungeheuer soll in dem isländischen See "Lagarfljót" beheimatet sein. Es wird deshalb "Lagarfljótsormur" oder "Lagarfljót worm" genannt. Es soll 1345 zum ersten Mal gesichtet worden sein. 2012 ist ein Video veröffentlicht worden, das zeigt, wie das Tier sich seinen Weg durch das eisbedeckte Wasser bahnt. 1983 soll das Ungeheuer ein Telefonkabel demoliert haben.

Auch im undurchdringlichen Dschungel des Kongo soll noch ein Dinosaurier leben. Und zwar erinnern die meisten Beschreibungen an einen Apatosaurus oder Diplodocus. Pygmäen in der Region um den Lac Télé haben ihm den Namen Mokèlé-mbèmbé gegeben. Sie sollen auch 1959 ein Exemplar getötet hatten. Ansonsten haben Berichten zufolge die Menschen in der Konfrontation mit dem Tier stets den Kürzeren gezogen. So soll es Kanus angreifen und die Insassen töten, aber diese nicht fressen, weil es wohl Pflanzenfresser ist.

Das isländische Seeungeheuer

Drachen als Symbole

Drachen bzw. Dinosaurier spielen auch in der Kunst und in der Mythologie eine große Rolle. So gibt es in fast jeder vergangenen Zivilisation Bilder von Dinosauriern oder Skulpturen, die diese darstellen. Ferner ähneln Felsenmalereien, Gewerbeerzeugnisse und Lehmfiguren, die in Nordamerika gefunden wurden, modernen Abbildungen von Dinosauriern. In der Mythologie werden Drachen bzw. Dinosaurier allerdings meistens als menschenfeindliche Ungeheuer dargestellt. Nur in der asiatischen Mythologie ist der Drachen auch positiv besitzt. Hier gilt er als Zeichen des Frühlings, des Wasser und des Regens. Er ist außerdem ein Glücksbringer. Der Drache Long ist in der Drachenmystik Ostasiens das wichtigste Symbol. Der Drachen bzw. Lindwurm ist zudem weltweit ein beliebtes Wappentier.

Fazit

In einem Bericht über die Bedeutung der Drachen in der Mythologie heißt es: "Über den Ursprung der Drachenmythen wird viel gerätselt." Es ist in der Tat merkwürdig, dass bereits im Altertum Menschen von einem Tier fasziniert waren, dass sie eigentlich gar nicht kennen konnten, da es doch angeblich seit 65 Millionen Jahren ausgestorben war. Ich kann mir diese Faszination nur so erklären, dass es überall auf der Erde noch vereinzelte Nachkommen der Dinosaurier gab, und zwar wirkliche "Riesendinos" und nicht die "Minidinos", die heute als die Nachfahren der Dinosaurier gelten, so dass die Menschen diese wirklich aus eigener Anschauung kannten. Auch die Tatsache, dass die Menschen Dinosauriern bzw. Drachen Namen gegeben haben, spricht meiner Meinung nach für eine Koexistenz zwischen diesen Tieren und den Menschen. In der heutigen Zeit besteht allerdings die Gefahr, dass die Dinosaurier endgültig ausgerottet werden, weil der Mensch ihre Lebensräume immer mehr beschneidet. Und die wenigen Exemplare, die heute noch leben, scheinen die Gefahr, die ihnen von den Menschen droht, zu ahnen. Deshalb machen sie sich am liebsten unsichtbar.

Bildnachweis

Alle Bilder: pixabay.com

Autor seit 3 Jahren
105 Seiten
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