Rasieren und Zupfen: Die einfachste Methode zur Haarentfernung

Sind nur einzelne Hautpartien von ungewolltem Haarwuchs betroffen, bildet das Auszupfen eine Möglichkeit die Haare zu entfernen. Diese Methode ist zeitintensiv und nicht völlig schmerzfrei. Meist werden einzelne Härchen im Kinnbereich oder im Bereich der Augenbrauen ausgezupft. Allerdings wachsen die Haare an gleicher Stelle nach einigen Tagen wieder nach, sodass die Prozedur regelmäßig wiederholt werden muss. Wie beim Zupfen kommen auch beim Epilieren Pinzetten zum Einsatz, die allerdings elektrisch betrieben werden. Die Haare werden von den Greifmechanismen gepackt und oberhalb der Haarwurzel herausgerissen. Die erste Anwendung ist relativ schmerzhaft, danach tut es nicht mehr so stark weh. Rund zwei bis drei Wochen bleiben die behandelten Hautpartien glatt. Das Rasieren ist eine weitverbreitete Methode zur Haarentfernung. Mit Nass- oder Trockenrasierern können innerhalb kurzer Zeit große Hautpartien von Haarwuchs befreit werden. Der Nachteil besteht in der geringen Effizienz. Bereits nach kurzer Zeit sprießen die Haare an gleicher Stelle wieder.

Lasertechnik und Lichtstöße für dauerhafte Haarentfernung

Eine dauerhafte Haarentfernung versprechen Lasertechnik und Lichtstöße, denn sie zielen darauf ab, die Haarwurzel zu zerstören und damit ein Nachwachsen der Haare zu verhindern. Die Laserbehandlung ist nahezu schmerzfrei. Ein gebündelter Lichtstrahl schädigt die Haarwurzel und lässt die Behaarung komplett verschwinden. Da der Laser nur im Wachstum befindliche Haare zerstören kann, sind meist mehrere Sitzungen erforderlich, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erreichen. Bei der sogenannten IPL-Technik handelt es sich um Lichtstöße in unterschiedlichen Wellenlängen, die die Haarwurzeln zerstören. Der Vorteil dieser Methode zur Haarentfernung liegt in der Vielseitigkeit des eingesetzten Gerätes. Kosmetikerinnen und Hautärzte können mithilfe von Filtern das Gerät auf unterschiedliche Hauttypen einstellen. In einer Fachpraxis für dauerhafte Haarentfernung wird diese Methode durch qualifizierte Mitarbeiter durchgeführt.

Enthaarungscreme und Salben

Einen anderen Behandlungsansatz haben Enthaarungscremes. Sie besitzen Inhaltsstoffe, die die Hornschicht des Haares angreifen und auflösen. Nach einer bestimmten Einwirkzeit lassen sich die Überreste der Haare abwaschen oder abschaben. Für wenige Tage bleiben die betroffenen Hautpartien haarfrei, bevor die Anwendung wiederholt werden muss. Der Nachteil von Enthaarungscremes besteht in der Tatsache, dass die Inhaltsstoffe Kontaktallergien auslösen können. Für die Haarentfernung im Schambereich sind die Cremes ungeeignet, da sie nicht mit den Schleimhäuten in Berührung kommen dürfen. Für die Entfernung eines Damenbartes sind spezielle Salben auf dem Markt, die in der Regel verschreibungspflichtig sind.

Heiß- oder Kaltwachs: Schmerzhafte Prozedur zur Haarentfernung

Das Enthaaren mit Wachs ist eine schmerzhafte Methode, um lästige Haare von bestimmten Körperpartien zu entfernen. Dabei wird eine warme Masse oder eine kalte Wachsfolie auf die betroffene Hautstelle aufgebracht und mit einer schnellen Bewegung abgerissen. Die Haare werden mitsamt der Wurzel entfernt. Allerdings ist dieser Vorgang schmerzhaft und kann zu Rötungen der Haut führen. Rund drei bis sechs Wochen hält die Anwendung vor. Grundsätzlich wird diese Methode nur zur Entfernung von Körperbehaarung angewendet. Die Entfernung von Gesichtshaar ist generell zu schmerzhaft.

Autor seit 3 Jahren
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