Wissenswertes über den Finnwal

Der Finnwal ist das zweitgrößte Tier, welches nur vom Blauwal an Stattlichkeit übertrumpft wird. Der aus der Familie der Furchenwale stammende Fin Whale (englische Bezeichnung) kann bis zu 27 m lang werden.

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Wobei gesagt werden muss, dass die Länge geschlechtsspezifisch variiert und in der Regel zwischen 23 und 25 m liegt. Die Länge ist zugleich ausschlagend für das Gewicht der Finnwale, welches mehr als 80 Tonnen betragen kann, aber im Durchschnitt (orientiert an 23 - 25 Metern) bei 50 bis 65 Tonnen liegt.

Die Ozeanriesen treten in zwei Unterarten auf. Es gibt den nördlichen Finnwal und den südlichen Balasenoptera physalus qouy. Die geselligen Finnwale treten in Kleingruppen auf und sind sowohl in der südlichen als auch in der nördlichen Hemisphäre anzutreffen. Das charakteristischste Merkmal der bedrohten Wale ist die hohe Fontäne, welche durch das Ausatmen entsteht. Der Finnwal zählt zur Klasse der Meeressäugetiere.

Walfang in Island - das sinnlose Finnwal-Sterben - Kommerzielle Zwecke oder Tradition?

Seit 2009 darf in Island wieder offiziell Jagd auf die vom Aussterben bedrohten Finnwale gemacht werden. Und dies, obwohl der zweitgrößte Inselstaat Europas gar keinen Markt für Walfleisch hat. Nicht einmal die Japaner sind noch am Fleisch der Finnwale interessiert, weshalb die Absatzzahlen sinken und das Fleisch der Meeressäugetiere unterdessen schon zu teurem Futter für Hunde verarbeitet wird. Dennoch hält dieser Umstand die isländischen Walfänger - allem voran Kristján Loftsson - nicht davon ab, weiterhin Jagd auf die Ozeangiganten zu machen, und diese abzuschlachten.

Obgleich nicht einmal die Bestände aus den Fängen der vergangenen Jahre verkauft worden sind, sondern diese immer noch kühlgefroren lagern, wurde die neue Jagdsaison 2013 bereits eröffnet. Ein sinnloses Unterfangen. Die isländische Regierung kann den Wahnsinn stoppen, dem nutzlosen Gemetzel ein Ende setzen, damit die Finnwale eine Überlebenschance haben. Doch stattdessen hat die Regierung in Island den Walfängern gestattet, 2013 mindestens 184 Wale zu fangen. Damit aber längst nicht genug. Da die Quote im Vorjahr nicht ausgeschöpft wurde, werden 20 Prozent "draufgeschlagen". Was für ein Schwachsinn!

 

Birna Björk Ármadóttir ist die Frau, die einst den traditionellen Walfang in Island befürwortete und heute anders darüber denkt. Von der Walfang-Tradition des letzten Jahrhunderts hält sie unterdessen nichts mehr. Im Gegensatz zu Kristján Loftsson, der keine Konkurrenz zu befürchten hat und nach wie vor an der Tradition des Walfangs in Istland festhält. Und dies, obwohl es längst keine wirtschaftlichen Gründe mehr für die Jagd auf die Finnwale gibt.

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Was hat EDEKA mit dem Walmassaker in Island zu tun?

Ein deutscher Supermarkt mit Namen EDEKA könnte der Schlüssel sein, der zum Erfolg führt und dem sinnlosen Abschlachten der Finnwale ein Ende bereiten könnte. Eine Unterschriftensammlung soll helfen, den EDEKA-Chef zu überzeugen, keine Meeresfrüchte mehr zu kaufen, da diese von einem Unternehmen stammen, welches Verbindung zu jener Organisation hat die hinter dem Finnwal-Fang in Island steckt.

 

Petition unterzeichnen - EDEKA und das Walmassaker

Eine "Bittschrift" soll Markus Mosa - der 2009 Besuch vom Bundeskartellamt bekam - überzeugen, keine Produkte der besagten Firma mehr zu erwerben, um das Walmassaker zu stoppen. In der Petition an den EDEKA-Chef Markus Mosa heißt es: 

"Wir fordern Sie dazu auf, unverzüglich alle Einkäufe bei Deutsche See und Iceland Seafood einzustellen, da einige dieser Produkte von der Firma HB Grandi stammen, die das Massaker an bedrohten Walen in Island fördert. Bitte nehmen Sie Ihre Einkäufe bei diesen Unternehmen erst wieder auf, wenn diese ihr Verhältnis mit HB Grandi beendet, oder ernsthafte Maßnahmen ergriffen haben, um die Jagd auf Finnwale zu stoppen. Das Leben von über 180 Finnwalen liegt in Ihren Händen."

All jene Menschen, die den vom Aussterben bedrohten Finnwalen eine Zukunft ermöglichen möchten und dem Walmassaker ein Ende bereiten wollen, sind aufgerufen die Petition bei AVAAZ.ORG zu unterschreiben.

Jede Unterschrift zählt

 

Eine Petition ist immer eine gute Sache. Jede Unterschrift zählt, wenn es darum geht, Unheilvolles zu stoppen, Dinge zu verändern, Machenschaften zu verhindern, Menschen vor Unrecht oder ungerechten Strafen zu bewahren, oder vom Aussterben bedrohte Tiere zu schützen.

Machen Sie mit - denn jede Stimme zählt!

KreativeSchreibfee, am 29.06.2013
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