In vielen Ländern der Erde stehen Insekten wie Würmer, Maden und Spinnen auf dem täglichen Speiseplan; und das zurecht!

Neben der umweltfreundlichen Aufzucht gegenüber Rindern und Schweinen (diese benötigen extrem viel Futter und Wasser; zudem werden unzählige Treibhausgase freigesetzt), sind es vor allem die gesundheitlichen Vorteile dieser kleinen Krabbeltiere. Punkten können sie nicht nur aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts, sondern auch wegen der vielen ungesättigten Fettsäuren, Mineralien und Vitamine. Also Grund genug seinen Speiseplan etwas anzupassen.

 

Das größte Problem den Konsum von Insekten in Industrieländern »gesellschaftsfähig« zu machen, ist der Ekelfaktor vieler Europäer und Nordamerikaner, den sie empfinden, wenn sie Insekten nur sehen. Eine große Überwindung bedeutet es für sie daher umso mehr, diese zu verzehren. Aber wie kann dieser Ekel überwunden und eine gesellschaftliche Akzeptanz geschaffen werden? Dazu könnte Folgendes beitragen:

- Man müsste die Leute darüber besser aufklären (mit Fernseh-/Radiowerbung, etc.); ihnen vermitteln, wie normal es ist, Insekten zu verspeisen.

- Auch sollten Insekten massentauglich gemacht werden, indem man sie in einem breiten Sortiment in Supermärkten anbietet und auch dementsprechend Kochbücher, wie man sie zubereitet.

- Ebenfalls nützlich wäre es, wenn sie auf Speisekarten von Restaurants stehen würden.

An dieser Stelle sollten am besten noch einmal die Vorteile von Maden, Würmern und Co. aufgezählt werden, um damit den Menschen in Europa das konsumieren von diesen kleinen Tierchen schmackhaft zu machen:

Vorteil 1: Insekten sind äußerst nahrhaft; haben viele Proteine, Mineralien und Vitamine.

Vorteil 2: Es gibt sie massenhaft, sodass es zu keinen Engpässen kommt.

Vorteil 3: Sie können auf engstem Raum gezüchtet werden (ohne den Insekten unnötig Leid zuzufügen). Zudem emittieren sie wenig Treibhausgase und benötigen nur kleine Mengen an Wasser und Futter. Das spart natürlich viel Geld.

Vorteil 4: Insekten bleiben deshalb preiswert, auch wenn der Konsum steigt. Fleisch würde dagegen immer teurer werden, da die Nachfrage aufgrund der steigenden Bevölkerungszahl immer größer wird.

Vorteil 5: Es gibt rund 1.000 essbare Insekten, sodass auf jeden Fall keine Langeweile auf dem Esstisch aufkommt.

Vorteil 6: Durch den vermehrten Konsum von Insekten wird weniger Fleisch von Tieren wie Rindern und Schweinen benötigt, was wiederum dazu führt, dass weniger Treibhausgase freigesetzt werden und geringere Futter-/ u. Wassermengen für die Aufzucht benötigt werden. Die Umwelt würde damit geringer belastet werden und der Treibhauseffekt würde zurückgehen.

 

Im Folgendem wird noch eine Auswahl der vielen verschiedenen essbaren Insekten aufgezählt und in welcher Form sie zubereitet werden können:

- Heuschrecken (frittiert, gewürzt und als Lolli)

- Mehlwürmer (frittiert und gewürzt)

- Schwarzkäferlarven (frittiert und gewürzt)

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