Ausgewogene Ernährung und Bewegung machen den Körper fit

Zuviel Energie durch Fett macht auf Dauer dick, denn Fett ist ein konzentrierter Energiespender. Vor allem, wenn man mit fettreichen Lebensmitteln regelmäßig mehr Energie zuführt als der Körper benötigt, kommt es zur Gewichtszunahme. Überschüssige Fettenergie wird nämlich vom Körper schnell in Fettdepots (z. B. Hüften, Bauch oder Oberschenkel) als Vorrat angelagert. Deshalb kommt es bei der Ernährung auf die richtige Auswahl, Mischung und Zubereitung der verwendeten Lebensmittel an.

Tipps für fettarmes Essen: Die wichtigsten Lebensmittel für fettarme Kost

Manche Lebensmittel eignen sich gut, um sich ausgewogen und fettarm zu ernähren, andere erweisen sich eher als kontraproduktiv. Aus diesem Grund ist es wichtig, die richtige Auswahl zu treffen und die Lebensmittel zu wählen, die eine fettarme Ernährung unterstützen.

Vollkornprodukte

Sie enthalten zahlreiche unverdauliche Faserstoffe, welche die Darmtätigkeit anregen und länger satt machen. Das fängt bereits beim Frühstück an. Statt Weißbrot oder Brötchen zu essen, ist es sinnvoll, auf Vollkornbrot oder Mehrkornbrötchen zurückzugreifen. Auch ein leckeres Müsli mit einem großen Getreideanteil sollte zu einem ausgewogenen Frühstück dazugehören.

Kohlenhydrate

Kartoffeln, Reis oder Nudeln sind wichtige Lieferanten für Kohlenhydrate. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der tägliche Anteil an Kohlenhydraten nicht zu groß ist. Für ein ausgewogenes und fettarmes Essen ist es wichtig, bei der Zubereitung von Nudeln und Kartoffeln darauf zu achten, nicht zuviel Fett oder Öl zu verwenden. Auf den Schuss Öl ins Nudelwasser kann man getrost verzichten und die Kartoffeln brauchen nach dem Kochen nicht noch mal in Butter geschwenkt zu werden.

Fleisch und Fisch

Wenigstens zwei Mal pro Woche sollte Fisch auf dem Speiseplan stehen. Fettarme Fischsorten sind beispielsweise Seelachs, Kabeljau, Zander oder Schellfisch. Bei der Zubereitung wird von Ernährungsexperten das Garen in Alufolie und der Verzicht auf panierten Fisch empfohlen. Fleisch liefert einerseits hochwertiges Eiweiß und Eisen, ist andererseits oft sehr fett. Um sich fettarm zu ernähren, sollte zwei oder höchstens drei Mal pro Woche ein mageres Stück Fleisch auf dem Speiseplan stehen. Vor allem mageres Fleisch wie Hähnchen- oder Putenbrustfilet ist hier besonders geeignet. Verzichten sollte man dagegen auf Bratwürste, Schwartenbraten Bauchfleisch, da diese oft sehr viel Fett enthalten. Aber auch Käse und Wurst sollten eher seltener verzehrt werden. Will man nicht auf Wurst oder Käse verzichten, gibt es viele fettreduzierte Produkte.

Fette und Öle

Die wirklichen Dickmacher sind Öle und Fette, wobei besonders die versteckten Fette tückisch sind. Sie sind hauptsächlich in frittierten Lebensmitteln wie Kroketten oder Pommes Frites zu finden, aber auch in Chips, Kuchen oder Torten, Keksen und Nüssen. Wer ausgewogen Naschen möchte, der sollte auf Trockenfrüchte, Salzstangen oder Gummibärchen umsteigen.

Zuckerhaltige Getränke (z.B. Limonade)

Wer gerne Fruchtsäfte trinkt, sollte sie mit viel Wasser verdünnen, denn sie enthalten meistens viele Kalorien. Das ideale Mischungsverhältnis liegt bei einem Viertel Saft zu drei Vierteln Wasser. Die idealen Durstlöcher sind Mineralwasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees, da sie überhaupt keine Kalorien haben.

Fettarmes Essen und Bewegung

Wer Gewicht verlieren möchte, der sollte neben einer fettarmen Ernährung die Bewegung nicht vergessen. Denn nur durch ausgewogenes Essen in Verbindung mit regelmäßiger Bewegung kann man etwas für die Gesundheit tun und verbrennt zugleich überflüssiges Fett. Vor allem Ausdauersportarten wie Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen sind geeignet.

Autor seit 6 Jahren
207 Seiten
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