Räucherwerk (Bild: Ulrike Seweryn)

Wie kann man unter Schamanismus verstehen?

Als Schamanismus wird das Arbeiten nach (Natur) religiösem Einvernehmen mit der Urkraft, den Pflanzen-geistern, den Tier-geistern, den Elementen und / oder sonstigen Natur religiösen Aspekten bezeichnet.

Hier ensteht also eine Mensch - Geist-Seele-Körper Verbindung zur Urkraft der göttlichen Natur.

Wer kann Schamane werden?

Schamane kann im Prinzip jeder werden, der mit der Kraft der Natur lebt und mit ihr auf die eine oder andere Art verbunden ist.

Der Schamane wird als der Mittler zwischen den Welten beschrieben. In unserer europäischen Kultur zählten dazu auch immer die Hexen - die Zaunreiterinnen, die Tunrida, die Hag oder Hagazussa - die Wiccen (althochdeutsch = weise alte Frauen).

Häufig haben Schamanen Todes und / oder Initations (Einweihungs) Erlebnisse hinter sich. Das bedeutet, sie sind schon einmal vorher in irgendeiner Form gestorben. Das muß nicht unbedingt immer ein körperlicher Tod gewesen sein, hier ist auch ein emotionaler Tod möglich, etwas, dass die Seele bis ins Mark erschüttert hat.

Da in irgendeiner Weise solche schmerzhaften Erfahrungen in fast jedem von uns ruhen, kann auch fast jeder der Willens ist, das schamanische Arbeiten zu mindestens bis zu einem bestimmten Punkt erlernen.

Durch diese Art von Erlebnissen werden sie von den Geist Wesen als würdig erachtet, das Wissen über die Urkräfte zu erhalten.

Hier finden sich Pflanzen und Tier Verbündete, die man zu Rate ziehen und um Hilfe in schwierigen Situationen bitten kann.

Zudem gibt es die alte Tradition der Vererbung von schamanischen Fähigkeiten. Von Generation zu Generation kann sie weitergegeben werden.

Die schamanische Reise....

Es wird sich vorbereitet, um mit den Geistern der Pflanzen und / oder Tiere in Verbindung zu treten.

Dazu kann Fasten von einigen Tagen gehören, viel Bewegung an der frischen Luft (Wald und / oder Garten) - Einstimmung auf das kommende Anliegen.

Ein zeremonieller Raum kann gestaltet werden, unter Einbeziehen der Elemente, Räucherwerk gehört hierzu, ebenfalls Kerzen in entsprechenden Farben.

Rituelle Trommel und / oder Rasselmusik - dazu gehören 240 HZ pro Minute, um eine veränderte geistige Aktivität zu erreichen - die Theta Wellen im Gehirn. Ist jemand sehr erfahren und kann fließend imaginieren, braucht er diese Art von Hilfsmitteln oft nicht mehr. Trotzdem ist die Gestaltung eines Rituellen Rahmens immer sehr schön.

In einem so gestalteten Raum kann man sich - bestimmte Körperhaltungen sind hier ebenfalls zur Verstärkung möglich - auf den Boden legen und dann geistig (Imaginär) mit seinen Hilfs-Wesen Verbindung aufnehmen und Antworten auf Fragen zu erhalten.

Vennhexe, am 11.11.2012
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