Warme und kalte Typen - Welcher Farbtyp bin ich?

Nach der Farbtypenlehre lassen sich zunächst einmal nur zwei verschiedene Typausprägungen unterscheiden. Je nach Menge des Blauanteils im Unterton der Haut ist man von Geburt an entweder warmtonig (weniger Blauanteil) oder man hat einen kalten Hautton (größerer Blauanteil).

Der Sommer- und der Wintertyp haben einen stärker bläulichen Hautton, beide gehören deshalb zu den kalten Farbtypen. Menschen mit weniger Blauanteil gehören entweder zum warmen Frühlings- oder Herbsttyp. Generell gilt: Menschen von einem warmen Farbtyp wählen besser warme Farben, der kalte Typ ist mit kalten Farben besser beraten.

Innerhalb der beiden großen Gruppen der kalt- oder warmtonigen Typen kann es Mischtypen untereinander geben, also etwa den Frühlings-Herbst-Mischtyp oder seltener den Sommer-Winter-Mischtyp. Übergreifende Mischungen zwischen warm und kalt kommen nicht vor (also keinen Sommer-Herbsttyp oder Ähnliches).

Eine feinere Unterscheidung als kalt- oder warmtonig ist hinsichtlich der Intensität und Helligkeit der Farben möglich. Dazu wird der warme Typus in Herbst- und Frühlingstyp, der kalte Typus in Sommer- und Wintertyp unterschieden. Herbsttypen und Wintertypen tragen eher die gedeckten Nuancen ihrer jeweiligen Farben, Frühlingstypen und Sommertypen bringen ihren Typ mit den helleren und pastelligen Farbtönen besser zur Geltung.

Die erste Einschätzung, zu welchem Farbtyp man gehört, bringt der Trick mit dem Schmuck. Legen Sie sich ein silberfarbenes Tuch um die Schultern und betrachten Sie sich im Spiegel. Und nun legen Sie sich ein goldenes Tuch um und schauen Sie erneut. Und?

Ob man eher der Typ für Silber oder für Gold ist, ist bereits der Hinweis darauf, ob man zum warmen (gold) oder zum kalten (silber) Farbtyp gehört. Entsprechend sollte aber nicht nur der Schmuck, sondern die komplette Garderobe gewählt werden, was selbstverständlich nicht nur Kleidungsstücke, sondern auch Accessoires, Brille, Schuhe usw. mit einschließt.

Der kalte Farbton - Sommertyp und Wintertyp - Der Sommertyp

Eine rosige und zarte Haut, das ist ein Merkmal vieler Sommertypen. Viele haben blaue oder graue Augen, seltener kommen auch die anderen Augenfarben vor. Anders als der Name vermuten lässt, vertragen Sommertypen die Sonne nicht in jedem Fall sehr gut und neigen häufig zu Sonnenbrand. Wer dennoch bräunt, bekommt oft einen schönen bronzenen Farbton und behält seine Bräune verhältnismäßig lange.

Sommersprossen, sofern welche vorhanden sind, sind weniger bräunlich als mit einem Hauch von Grau. Vor allem bei Kälte kommt es vor, dass der bläuliche Hauttonus deutlicher hervortritt.

Der Sommertyp ist mit der Kleidung am Besten beraten, die einen blauen Unterton aufweist. Er ist der typische Jeanstyp und auch hellblau, aquamarin, mint, taubenblau und andere kalte Farben stehen ihm ausgezeichnet. Beere, grau, fliederfarben und creme sind ebenfalls geeignet.

Der Wintertyp

Hätte Schneewittchen existiert, wäre sie in jedem Fall ein Wintertyp gewesen. Dieser Farbtyp lässt sich recht leicht erkennen, er ist oft schwarzhaarig und rassig mit einem kühlen Hautton, der entweder sehr blass oder aber olivfarben ist. Blonde Kinder dunkeln später meistens stark nach, die wenigsten bleiben blond und wenn, dann mit einem sehr kühl wirkenden Hell- oder gar platinblond.

 

Wintertypen sind mit allen denkbaren Augenfarben anzutreffen, aber mit einem deutlich ausgeprägteren und strahlenderen Weiß um die Augen als bei den anderen Farbtypen.

Schwarz und weiß sind seine Farben, ebenso wie alle Farben mit einem blauen Unterton, gerne auch feueriges Rot. Er darf knalligere Farben wählen als der Sommertyp, leuchtende Farben gehen hier eindeutig vor Pastelltönen. Diese würden ihn blass und farblos wirken lassen.

Lediglich beim Sommer-Winter-Mischtyp sollte aus dem Fundus beider Farbtypen geschöpft werden. Diese Kombination kommt aber äußerst selten vor.

Herbsttyp und Frühlingstyp - der warme Unterton der Haut - Frühlingstyp

Ein pfirsich- oder goldfarbender Hautton, eventuell mit goldenen Sommersprossen, ist das Kennzeichen eines typischen Frühlingstypen. Seine Haut bräunt leicht und die Bräune hält lange an. Die Haarfarbe des Frühlingstypen hat immer einen goldenen Unterton, ganz gleich, ob sie blond oder braun, hell oder dunkel ist. Schwarze Augen kommen beim Frühlingstypen so gut wie gar nicht vor - hier ist grün, braun und auch blau vorherrschen - ebenfalls von hell bis dunkel.

Wer vom Farbtyp Test das Ergebnis "Frühlingstyp" bekommen hat, sollte sehen, dass in seiner Garderobe warme Farben vorherrschen. Frisch und jugendlich sollten sie sein - je leuchtender und heller, desto besser.

Typische Frühlingsfarben sind Korallenrot, Hellgrün, Sonnengelb, Apricot und Orange.

Herbsttyp

Blasser als der Frühlingstyp und oftmals mit vielen Sommersprossen gesegnet, aber von ebenso warmem Hauttonus, ist der Herbsttyp. Aufgrund seiner Haarfarbe lässt er sich kaum zuordnen, da der Herbsttyp in so gut wie allen Haarfarben auftreten kann. Oft ist aber ein leichter Goldton oder ein Rotstich auszumachen, ganz gleich, ob es sich um blondes oder braunes Haar handelt. Grüne oder braune Augen kommen beim Herbsttyp vor, hin und wieder auch schwarz.

 

Ebenso wie der Frühlingstyp sollte er hauptsächlich warme Farben auswählen, die Nuancen sollten aber dunkler und gedeckter sein als die des Frühlingstyps. Beige, erdfarben, Brauntöne in allen Abstufungen und senfgelb - das sind seine Farben. Mehr Farbe bringt er mit Aubergine, Olivgrün, Petrol und dunklem Orange in seine Garderobe - Hauptsache, gedeckte und dunkle Nuancen, keinesfalls knallig.

 

Mischtypen aus Herbst und Frühling kommen häufiger vor als die Mischung der kalten Typen. Für die Herbst-Frühlings-Mischtypen kommen daher die Farben des Frühlingstyps und die des Herbsttyps in Betracht. Oft ist es dann am Besten, wenn aus der Farbpalette des Frühlings die dunkleren und aus der Farbpalette des Herbstes die helleren Farben gewählt werden.

Sophie1975, am 06.09.2013
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Bildquelle:
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