Sie sehen so friedlich aus. Schlafend in den Tragen, die die Mütter um ihren Bauch gewickelt haben. Scheinbar träumend kann nichts auf der Welt die kleinen Kinder wach kriegen. Nicht einmal der laute Streit, mit viel Geschrei und schimpfenden Worten der Mutter, die händeringend versucht, den Vorwürfen der Reporter zu entkommen. Doch zu spät, denn auch die Polizei weiß bereits bescheid. Etliche Untersuchungen haben bereits bestätigt, was lange vermutet wurde. Dennoch tut niemand etwas dagegen. 

Kinder kriegen um Klauen zu können...

Es klingt wie eine Geschichte, ein Märchen, ein Drama, das für den nächsten Sonntagabend angekündigt wird. Aber nichts davon es ist. Es ist grausige Realität in einer Welt, in der wir leben. 

Eine Geschichte, die die Menschheit prägen sollte, obere Instanzen dazu verleiten sollte, etwas zu unternehmen, um dem Schrecken ein Ende zu setzen. Aber es wird nur zugesehen. 

Kinder (Bild: Cornelia Menichelli / pixelio.de)

Frauen bekommen Kinder - gewollt - doch nicht, weil sie unbedingt eine Familie gründen möchten, auch nicht weil sie so viel Liebe zu vergeben haben und schon gar nicht, weil sie die Kinder in ferner Zukunft lieben könnten - sondern einzig aus Profitgier. Sie benötigen ihre Kinder, für ihren "Job", wie sie es selber ausdrücken. 

Organisierte Kriminalität in Rom könnte man meinen. Frauen, die sich zu professionellen Diebesbanden zusammengeschlossen haben und ihre Kinder als Schutzschilder nutzen. 

Der Ablauf...

Eine Trageschale um den Bauch, ein kleines Kind, nicht mal drei Jahre alt, mittendrin. So ziehen die Frauen los zur nahegelegenen U-Bahn. Pünktlich am Morgen beginnt die Schicht. Acht Stunden wachsam sein heißt die Aufgabe und möglichst unauffällig die Touristen bestehlen. 

Wie ein ganz normaler Job wird der "Beruf der Diebinnen" ausgeübt. Ein Vollzeitjob, der höchste Konzentration fordert. Angenommen wird nur, wer auch ein Kind hat. Denn wie sonst soll das Schutzschild aufgebaut werden, das so dringend benötigt wird?

Acht Stunden Schicht...

Auch die Kinder müssen die ganzen acht Stunden bei der Arbeit bleiben. Aber wie soll das gehen? Wie soll ein wenige Monate altes Kind acht Stunden in der engen Trageschale aushalten? Ohne zu weinen, zu schreien, zu spielen oder zu essen? Mit TAVOR, einem überaus starken Beruhigungsmittel, das die Kinder innerhalb kürzester Zeit ruhigstellt und zudem auch noch süchtig macht. 

Die Folgen für die Kinder...

...verheerend und beängstigend zugleich

  • Das Medikament macht süchtig -> bereits bei Erwachsenen. Bei Säuglingen und Kleinkindern reichen bereits kleine Mengen
  • Seelische Probleme sind unabdingbar
  • Organische Schädigungen, die zu lebenslangen Beeinträchtigungen führen
  • Geistige Behinderungen, die das restliche Leben prägen
  • .....

...und die Behörden schauen weg

Gewusst, geprüft, getestet...

Die Behörden wissen von den Machenschaften, wissen was die Frauen ihren Kindern antun, wissen was die Frauen als "Job" bezeichnen und wissen auch, dass die Frauen meistens nur aus diesem einen Grund ihre Kinder bekommen - DOCH NIEMAND TUT ETWAS DAGEGEN!!!

Beim Klauen erwischt, werden die Frauen befragt und während dessen erfolgen meistens Untersuchungen der Kinder. Es soll festgestellt werden, ob die Frauen den Diebesbanden angehören und ob die Frauen ihre Kinder ruhigstellen. 

Doch selbst, wenn die Tests positiv sind und Betäubungsmittelverabreichungen bewiesen werden können, werden die Kinder erneut in die Obhut der Frauen überlassen und die Frauen ein weiteres Mal nach Hause geschickt.

Ist das gerecht?

Aber warum tut niemand etwas?

Die nachfolgende Aussage ist keine Annahme, kein von mir vermuteter Grund, sondern eine wahre (allerdings nicht wortwörtliche) Aussage der Behörden: "Die Unterkünfte für die Kinder sind bereits überlastet, es können keine weiteren aufgenommen werden, es gibt schwierigere Fälle, um die sich erst mal gesorgt werden muss!"

Autor seit 5 Jahren
133 Seiten
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