Die Geheimnisse der Magie

Eine der wohl unspektakulärsten Formen der Illusion, wenn sie denn enttarnt wird, ist der Komplize im Publikum. In diesem Fall werden dem Künstler auf der Bühne mithilfe von vorher abgesprochenen Codewörtern oder Zeichen Hinweise von einem Gehilfen gegeben, der meist als Zuschauer getarnt ist. 

Viele Zaubertricks basieren einfach auf der Fingerfertigkeit des Magiers. Der Zauberer kann dabei seine Hände schneller bewegen, als das menschliche Auge reagiert. Das ist zwar mitunter sehr bemerkenswert, setzt allerdings weniger übernatürliche Kräfte voraus, als vielmehr sehr viel Übung seitens des Künstlers.

Mit zu den ältesten Tricks überhaupt zählt wohl der doppelte Boden. Egal ob der Zauberer ein Kaninchen aus dem Hut zaubert oder eine Jungfrau verschwinden lässt, hier spielt auf jeden Fall der doppelte Boden eine Rolle.

Beim Zaubern wurde schon immer sehr viel mit Licht und Schatten gearbeitet. Heutzutage, wo technisch so viel möglich ist, werden jede Menge Special Effekts eingesetzt, die nur dazu dienen den Zuschauer abzulenken.

Mit zu den beeindruckendsten Zauberern gehören mit Sicherheit die Mentalkünstler. Das mag damit zusammenhängen, dass diese am ehesten den Eindruck hinterlassen, Fähigkeiten zu besitzen, die an die Grenze (oder darüber hinaus) des Paranormalen gehen.

Diese Mentalkünstler besitzen zwar auch keine übermenschlichen Fähigkeiten, dafür aber ein umfassendes Wissen über die menschliche Psyche und die Funktionsweise des Gehirns. 

Zauberer geben heutzutage gar nicht mehr vor, übermenschliche Kräfte zu besitzen, sondern sehen sich als Unterhalter. Wollen Sie aber unbedingt hinter das Geheimnis eines Tricks kommen, müssen Sie auf einige Dinge achten.

So entlarven Sie die Tricks der Magier

Zuerst müssen Sie einmal mit Logik vorgehen. Überlegen Sie ganz genau, was an dieser Zaubervorstellung nicht mit rechten Dingen zugehen kann und wo ein Trick versteckt sein könnte.

Wenn man sich viel mit Magie und Zauberei beschäftigt, sieht man oft denselben Trick, aber von verschiedenen Künstlern dargestellt. Achten Sie hierbei auf Gemeinsamkeiten, denn hier liegt meistens der Hund begraben.

Bei Kartentricks oder Ähnlichem, bei denen es auf die Fingerfertigkeit ankommt, müssen Sie dem Zauberer ganz genau auf die Hände sehen. Lassen Sie sich auf keinen Fall ablenken. Weder durch das, was der Magier sagt, noch durch irgendwelche Effekte, die eingesetzt werden. 

Es gibt allerdings auch Tricks, bei denen Sie das ganze Bild im Blick haben müssen. Hier sollten Sie dann weniger auf den Zauberer selber achten, als mehr auf das, was um ihn herum passiert.

Wichtig ist, dass Sie sich darüber im Klaren sind, dass in dem Moment, in dem Sie denken es sind übermenschliche Kräfte im Spiel, der Trick selber wahrscheinlich schon wieder vorbei ist. 

Haben Sie Geduld. Oft müssen Sie sich denselben Zaubertrick immer und immer wieder ansehen und von allen Blickwinkeln aus betrachten, um hinter das Geheimnis zu kommen.

Vorausgesetzt natürlich, Sie wollen diese Tricks überhaupt entlarven. Denn manchmal ist es doch auch schön, sich einfach mal verzaubern zu lassen.

Text © Monika Rosenbaum

monros, am 07.07.2014
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Bildquelle:
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