Goldmünzen stehen hoch im Kurs...

Goldmünzen stehen hoch im Kurs... (Bild: http://www.pixabay.com)

Das seltenste Edelmetall

Gold ist deshalb so besonders wertvoll, weil es schlichtweg so extrem selten ist.

Die Entstehung von Gold war schon immer von Mythen umwoben, und es gibt zahlreiche Versuche, es künstlich herzustellen. Das gelingt im Labor zwar mittlerweile durchaus – aber unter sehr schwierigen Umständen, und zu Bedingungen, die es wohl wenig lukrativ machen.

Gold entsteht, wenn massereiche Sterne in einer Supernova explodieren und dabei dann in ihren äußeren Schichten, die explosionsartig abgestoßen werden und in denen extreme Bedingungen herrschen, das Folgende vor sich geht: die Atome darin nehmen in kurzer Zeit viele Neutronen auf - sie werden instabil und zerfallen wiederum. Und die Elemente wandern dabei auf gewisse Weise durch das Periodensystem: ihre Protonen- und damit auch ihre Ordnungszahl verändern sich, und so wird aus Nickel Kupfer, aus Palladium Silber und aus Platin Gold.

Aber wie kommt Gold auf die Erde?

Dieser "außerirdische Segen" stammt wissenschaftlichen Theorien nach also aus dem Weltraum… Aber wir schicken bekanntlich keine bemannten Raketen aus ins All, um die heimischen Goldvorräte aufzustocken.

Die allermeistenWissenschaftler gehen davon aus, dass es eine Supernova (das ist die gewaltige Explosion eines Sterns) war, die das Gold auf die Erde befördert hat. Fest steht, dass "unser" Gold vor über fünf Milliarden Jahren entstanden ist und die durch die Energiefreisetzung erzeugte Staubwolke sich in unserem Sonnensystem zu neuen Planeten verdichtet hat und das Gold einschloss. Aus diesem Grund ist Gold auch überall auf der Erde vorhanden!

Zum Vorschein kommen kann es mit dem Magma bei der Eruption aus einem Vulkan. Alles irdische Gold liegt nämlich im Erdinneren. Im Erdinneren herrschen hoher Druck und extreme Temperaturen, die den Wasserdampf verdunsten lassen und in die abgekühlten oberen Gesteinsschichten eindringen lassen.

Der hauptsächliche Inhalt in vielen ...

Der hauptsächliche Inhalt in vielen Träumen ;-) (Bild: http://www.pixabay.com)

...wo und wie kann man es finden?

Es ist kompliziert:

Durch Risse und Spalten kommt das Grundwasser mit dem heißen Wasserdampf in Berührung, es verdampft – an manchen Orten kennt man genau diesen Wasserdampf auch als heiße Quelle (kann als Fontäne oder Geysir aus dem Boden schießen). Nun muss man wissen, dass im Wasserdampf Gold- und Silberatome gelöst sind. Diese kühlen in geschlossenen Gesteinsschichten ab und lagern sich dann ab. Die Gold- und Silberatome kristallisieren sich gemeinsam mit allen anderen im Wasserdampf gelösten Mineralien in den festen Gesteinsschichten aus – und so vergehen daraufhin einige Millionen Jahre, bis die so entstandenen Goldadern durch die Verschiebung der tektonischen Platten, die ja das Gesicht der Erde fortlaufend verändern, meist in Form von Gebirgsketten an die Oberfläche geraten. Einige der Goldadern bleiben im Gestein eingeschlossen, und manchmal werden kleinste Goldsplitter auch vom Wasser angeschwemmt.

Hier erwarten sie schon begeisterte Goldsucher! Und historisch bekannt sind ja auch Phänomene wie der Goldrausch… Ja, ich denke, ich sollte jetzt auch wieder einmal eine Suchschicht einlegen.

Drückt mir die Daumen – bei reichlichem Goldfund werde ich mir jedoch eine längere Auszeit nehmen.

Statt in Gold in Bitcoins ...

Statt in Gold in Bitcoins investieren... ja. Auch eine Möglichkeit. (Bild: http://www.pixabay.com)

Bernadette, am 12.06.2015
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Bildquelle:
Eigenes Bild (Wer sucht der findet – Schatzsuchen mal anders)

Autor seit 3 Jahren
94 Seiten
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