Die Wand als Bild

Die Kunst Wandbilder zu gestalten, ist so alt wie die Menschheit selbst. Die ältesten bekannten Wandbilder in Form von Höhlenmalereien gehen zurück auf mehr als 30.000 Jahre vor Christus. Jede Kultur angefangen von den Ägyptern über die Römer und Griechen in der Antike bis hin zu den Mayas pflegte die Kunst der Wandmalerei. In Europa wurden Wandbilder bis zur Zeit des Jugendstils gestaltet - nach dieser Epoche verloren sie aber zunehmend an Bedeutung. Seit den 1980er Jahren erleben Wandbilder jedoch wieder eine Renaissance und seit den 1990er Jahren hat sich diese Form zur Gestaltung der Wände wieder fest etabliert. Besonders beliebt sind die Illusionsmalereien, die den Raum eine optische Tiefe verleihen können. Kleinen Räumen können Wandbilder mehr Tiefe verleihen oder ein fließender Übergang zwischen Wand und Einrichtung kann geschaffen werden.

Bilder im Rahmen

Neben der direkten Bemalung der Wand können auch Wandbilder verwendet werden. Im Vergleich zur direkten Aufbringung der Farbe auf der Wand können Bilder problemlos wieder ausgetauscht werden. Mit Bildern bzw. Fotos kann einer Wand ein völlig neues Leben eingehaucht werden. Wenige gekonnt platzierte Gemälde - es muss sich dabei nicht um teuer Meisterwerke handeln - die entsprechend beleuchtet werden, verleihen dem Raum Stil und Eleganz. Man muss sich bei der Auswahl der Bilder nicht nur einige wenige beschränken - Bilderwände können einem Wohnzimmer richtig Leben einhauchen. Werden diese mit eigenen Fotos gestaltet, können damit schöne Erinnerungen beispielsweise an Urlaube verbunden werden. Die Größe der Bilder und die gewählten Rahmen können dabei sehr unterschiedlich ausfallen, wodurch die Wand noch kreativer wirkt.

Wandtattoos - einfach anzubringen und schnell zu entfernen

Eine besondere Form bei Wandbildern sind die Wandtattoos. Hierbei handelt es sich um Ornamente, die direkt auf die Wand aufgeklebt werden. Die Ornamente selbst bestehen wiederum aus einzelnen Komponenten, die frei arrangiert werden können. Damit können einzelne Zonen im Wohnzimmer ideal eingeteilt werden. Die Wand neben dem Kaffee-Tisch kann beispielsweise mit dem Schriftzug "Coffee Corner" versehen werden oder die gemütliche Leseecke mit floralen Wandtattoos verschönert werden. Der Vorteil von den Wandtattoos liegt darin, dass sie nicht nur leicht anzubringen sind, sie können jederzeit schnell wieder entfernt werden.

Das passende Wandbild auswählen

Ein Wandbild für das Wohnzimmer soll nicht nur zum Raum, sondern auch zu den Bewohnern passen. Bei Hobbyfotografen bieten sich in erster Linie Fotos als Wandbilder an. Hobbymaler können die Wand mit den eigenen Gemälden dekorieren. Wird die Wand direkt bemalt sollte man selbst ein hohes Maß an Vorstellungsvermögen und künstlerisches Talent mitbringen - alternativ dazu kann man sich auch an einen Profi wenden. In urbanen Wohnzimmern werden als Form der Jugendkultur auch gerne Graffitis zur Gestaltung der Wand verwendet.

Wer mehr zum Thema "Wohnzimmer einrichten" wissen möchte, kann sich auch meinen Artikel "Das Wohnzimmer im neuen Glanz" durchlesen und so auf noch mehr Ideen zum Umgestalten kommen.

Bilder © archideaphoto - Fotolia.com, © Mihalis A. - Fotolia.com

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