Es gibt viele Sorten von Hundefutter - Nur die wenigsten sind wirklich gut

Bei den meisten Hundebesitzern gehört der Hund zur Familie.

Beim Einkauf von Nahrungsmitteln achten wir doch für uns selbst in der Regel auf hochwertige Produkte.

Vielfach bekommt der Hund dabei dann eine Büchse Hundefutter, die wahllos im Einkaufskorb landet.

 

Wer ein Tiernahrungsmittelgeschäft aufsucht, steht meist vor der Qual der Wahl. Regalweise stehen dort Sorten und Arten von Hundefutter zur Auswahl, die recht unterschiedlich in der Preisspanne sind. Schön und ansprechend verpackt, vermitteln sie Herrchen oder Frauchen das Gefühl, dass sie etwas Gutes für ihren Hund kaufen.

Dabei halten die wenigsten Hundefutter das, was sie tatsächlich versprechen.

Gewöhnliches Hundefutter - geringer Nährwert für den Hund

Ein Hund braucht Proteine, viel Proteine. Proteine sind im Fleisch enthalten, aber auch in Getreide. In den billigen Sorten von Hundefutter sind meist nur Schlachtabfälle und Knochenmehle enthalten, aber so gut wie kein Fleisch. Es ist sicherlich nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Hund das als Mahlzeit bekommt, was ein Mensch übriglässt, also die Schlachtabfälle. Dennoch wird der erforderliche Nährwert für den Hund in den billigen Büchsen vom Discounter nicht automatisch dadurch erreicht, dass man die nicht gewollten Abfälle mit ein paar Proteinen aus Getreide mischt. Um dem Hund sein Fressen schmackhaft zu machen, werden in diese Masse eine Menge an Geschmacksverstärkern und Zucker gemischt, weil der Hund sein Futter nämlich sonst gar nicht anrühren würde. Zucker ist schlecht für die Zähne. Das gilt selbstverständlich auch für den Hund.

Im Übrigen gilt das nicht nur für Nassfutter, sondern ebenso für Trockenfutter.

Hunde, die über eine lange Zeit von minderwertigem Futter ernährt werden, reagieren in den meisten Fällen mit Mangelerscheinungen und Krankheiten. Stumpfes Fell, Zahnprobleme, die Neigung zur Anfälligkeit von Erkrankungen aller Art und sogar Epilepsie können auftreten, deren Ursache im minderwertigen Hundefutter zu suchen ist.

Premium Hundefutter - Der Name Premium ist nicht markengeschützt

Der Name Premium sieht natürlich erst einmal vielversprechend aus und soll auf hochwertiges Hundefutter hinweisen. Tatsächlich ist es so, dass der Begriff "Premium-Hundefutter" nicht markengeschützt ist. Die Betitelung des Hundefutters mit "Premium" ist also nicht automatisch gutes Hundefutter, sondern nur verkaufsfördernd.

Vielfach wird auch damit geworben, dass dem Hundefutter pflanzliche Nebenprodukte für "den gesunden Hund" beigemischt wurden. Pflanzliche Nebenprodukte haben in einem guten Hundefutter überhaupt nichts zu suchen.

Konversierungsmittel, Lock- und Aromastoffe, eine Vielzahl von Geschmacksverstärkern, Zucker  und Farbstoffe sind für den Hund schädlich und können durchaus schwere Nahrungsmittelallergien beim Vierbeiner auslösen.

Meist werden diese Zusatzstoffe nur beigemengt, um dem Hund sein Futter schmackhaft zu machen und den Geruch beim Öffnen der Büchse oder der Packung für den Besitzer angenehm zu gestalten. Es soll damit Herrchen oder Frauchen vermittelt werden, wie angenehm, nahrhaft  und lecker dieses Futter angeblich ist.

Hundefutter und Inhaltsstoffe - Lesen, was wirklich drin ist

Wer seinen Hund mit wirklich hochwertigem Hundefutter ernähren möchte, sollte sich einmal die Mühe machen und die Inhaltsstoffe des Hundefutters genauer studieren.

Die Inhaltsstoffe sind in der Regel in einem absteigendem System aufgelistet. Der mengenmäßig höchste Anteil steht dabei an erster Stelle. Steht dort statt "Fleisch" der Begriff "tierische Nebenprodukte", sollte das Futter schnell wieder ins Regal wandern. In diesem Futter befindet sich ausschließlich das, was für den menschlichen Verzehr absolut nicht mehr geeignet ist, also nur Abfälle und Knochenmehl, aber kein Fleisch. Taucht irgendwo weiter auf der Inhaltsliste der Begriff "Zucker" auf, ist dies ebenfalls ein Grund, Abstand von diesem Hundefutter zu nehmen. Nicht umsonst haben in etwa 80 Prozent der Hunde ab dem dritten Lebensjahr Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch.

Aufgrund der hohen Konkurrenz und der steigenden Preise sind sogar in recht bekannten Hundefuttermarken mittlerweile sehr oft Zucker oder Zuckerersatzstoffe enthalten.

Wenn man sich einmal die Mühe macht und nach einem guten Hundefutter sucht, wird man schnell feststellen, dass mindestens 80 Prozent der ach so bekannten Marken gar kein hochwertiges Hundefutter darstellen. Ein wirklich hochwertiges Hundefutter verzichtet auf künstliche Aromen, Zucker oder Lockstoffe und beinhaltet in erster Linie das, was ein Hund tatsächlich braucht, nämlich Fleisch. Leider hat so ein Hundefutter auch immer seinen Preis.

Autor seit 5 Jahren
68 Seiten
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