Die gute Geschäftsidee und der Schritt zur Selbstständigkeit

Du hast eine wirklich gute Geschäftsidee und würdest diese liebend gern umsetzen? Was hindert dich bislang daran?

  • Vermutlich der Schritt vom Angestellten hin zum Selbstständigen, richtig? Du hast Angst, den Boden unter den Füßen zu verlieren und dich finanziell zu übernehmen oder überhaupt die Sicherheit zu verlieren. 
  • Du weißt nicht, ob du die Belastung wirklich aushälst. Oder du scheust die große Verantwortung, die du wirst tragen müssen.
  • Durchsetzungsvermögen und Hartnäckigkeit gehören zwar zu deinen Eigenschaften, aber die Aussicht, zunächst vermutlich für eine ganze Weile alle 7 Wochentage lange arbeiten zu müssen, erschreckt dich.
  • Du bist dir nicht sicher, ob du wirklich die Eigenschaften hast, die man als Selbstständiger, als Freiberufler und als Unternehmer benötigt.

Es gibt im Leben einige Dinge, die alle selbstständig arbeitenden Menschen erlebt haben, mit denen ich mich bislang unterhalten habe. Teste dich selbst. Wenn dir diese Punkte nur allzu vertraut erscheinen und du dich darin wieder findest, dann solltest du vielleicht noch einmal neu überlegen, was du wirklich erreichen willst und wie viel du wirklich schaffen und erreichen kannst.

Die 12 Anzeichen der Unternehmertypen

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Doch da alle Selbständigen diese Erlebnisse und Eigenschaften in Ihren Lebensläufen hatten bevor sie selbstständig wurden, solltest du dich selbst überprüfen. Vielleicht schlummert ein zukünftiger Unternehmer in dir.

  • Der Status Quo, ist dir verhasst. Du bist unzufrieden in deinem Job, siehst keinen Sinn darin so viel Zeit in endlosen Meetings verbringen zu müssen und gehörst nicht zu den Menschen, die der Mehrheit folgen.
  • Schnell gelangweilt und andere sind von dir genervt? Du gilst als unkonzentriert und gehst anderen auf die Nerven mit deinen Einwänden. Dabei hast du den Kern einer Sache einfach nur schneller raus als andere und würden gern endlich auf diesen Kernpunkt kommen.
  • Gefeuert aus verschiedenen Jobs oder selber von heute auf morgen gekündigt? Du warst zu einfallsreich, oder jedenfalls mehr als gut für dich ist? Das mögen Vorgesetzte meistens nicht, obwohl es in Personalgesprächen immer wieder gefordert wird. Wie viele Jobs hast du bisher in deinem Leben gemacht?
  • Einmal Rebell, immer Rebell: Wer Großes vollbringen will, der muss sich jenseits der Konformität bewegen. Dazu gehört auch, dass man manche Vorschriften, Gesetze und Regeln umgehen oder brechen muss, um an sein Ziel zu gelangen. Alles im Rahmen der Legalität. Doch die meisten Selbstständigen haben dies bereits seit der Kindheit im Blut.
  • Autoritäten wecken deinen Widerstand. Hierarchien über dir sind nicht dein Ding? Willkommen im Club. Auch das sehen Chefs weniger gern. Und du selbst hast ständig das Gefühl nicht anerkannt zu werden.
  • Ungefragter Weltverbesserer? - Dir fällt zu allem etwas ein? Und du gibst gern auch ungefragt deine Verbesserungsvorschläge bekannt - egal ob beruflich oder privat.
  • Small Talk - wozu? Wenn du ein Gespräch führst, dann erwartest du dir davon entweder neue Informationen oder Denkanstöße. Der übliche Small Talk und Menschen, die ständig jammern, gehen dir auf die Nerven, weil das nur Zeit kostet und du die Situation der anderen auch nicht ändern kannst, denn das müssen diejenigen selber tun. Zudem ist dieses Gejammer über die ach so schlimmen Zustände und Umstände in diesem Land einfach nur ätzend negativ. Du weißt aber, dass man nur mit einer positiven Grundeinstellung seine Ziele erreicht und Erfolg hat.
  • Schikane und Einschüchterung in der Kindheit stehen bei Unternehmern häufig im Lebenslauf. Minderwertigkeitskomplexe sind oftmals die Folge. Doch all das hat in dir nur den Willen hervorgerufen, dass die Welt eines Tages mit dir zu rechnen haben wird?
  • Besessenheit von eigenen Ideen und vom Wunsch nach der Selbstständigkeit. Wenn deine Geschäftsidee dich nicht mehr loslässt oder der Wunsch, endlich freiberuflich zu arbeiten dich Tag und Nacht verfolgt, sind deine Mitmenschen meistens von dir genervt. Familie und Freunde werden dich als besessen bezeichnen.
  • Angst vor dem Alleingang. Du hast Angst davor, selbstständig zu arbeiten und allein für alles verantwortlich zu sein? Du hast Angst vor der Verantwortung und du hast außerdem Angst davor, dich möglicherweise niemals zu trauen, diesen Schritt zu gehen. Diese Angst gehört dazu, da in unserer Gesellschaft die Selbstständigkeit immer wieder als "gefährlich" oder "riskant" gilt. Ein Job als Angestellter gilt als wesentlich 'sicherer' und 'ungefährlicher'. Die Realität ist: Es gibt Instabilität in beidem.
  • Unfähig zu entspannen. Sobald du von einer Idee überzeugt bist, willst du diese umsetzen - egal worum es sich dabei handelt. Du gehst damit abends schlafen, liegst nachts wach und spinnst die Idee weiter aus, wachst mit der Idee auf und teilst deinen Lieben die Ergebnisse der nächtlichen Überlegungen bereits am Frühstückstisch mit. Du kannst dich nicht entspannen bevor du die Idee zu Ende gedacht hast und die Umsetzung wenigstens geplant ist.
  • Nicht der Norm entsprechend. Du fühlst dich von klein auf oft unwohl in deiner eigenen Haut. Wenn andere dich beschreiben, dann ist das Ergebnis für dich meistens unzulänglich und häufig endet die Beschreibung in dem Satz: "Der/die ist irgendwie anders", aber keiner erklärt dir, in welcher Weise du änderst sein sollst. Erst wenn du akzeptierst, dass du in der Tat anders bist als die meisten anderen, wirst du entweder einen Psychiater brauchen - oder aber den Geist eines Unternehmers in dir spüren und diesen endlich freilassen.

 

Lili, am 06.01.2014
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© Stefan Bayer/pixelio (Personenbeschreibung für Menschen, die es gar nicht gibt)
Bernd Kasper/pixelio.de (Die Kraft des frühen Morgens)
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