Energie sparen im Haushalt – nicht nur gut für die Umwelt

In vielen Haushalten sorgt derzeit wieder, bedingt durch die kommende kalte Jahreszeit, ein Thema für Diskussionsstoff: Wie spart man Energie, schont damit den Geldbeutel und die Umwelt?

Winterzeit gleich Heizungszeit

Die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel und auch die Temperaturen sinken: Der Herbst ist im vollem Gange und wir gehen in großen Schritten auf den Winter zu. Für viele Haushalte heißt es nun, der Energieaufwand steigt. Denn man braucht früher und länger Licht, die Heizung muss aufgedreht werden und auch technische Geräte, wie der Fernseher laufen öfters, da man sich vermehrt abends in die kuschelige Decke einhüllt und einen Film ansieht. Damit die Kosten nicht immens in die hohe schnellen, kann mich sich vorab mit einigen einfachen Tipps wappnen.

1. Das richtige Heizen

Im Winter muss die Wohnung warm sein. Nicht nur, weil es der Mensch braucht, sondern auch um nicht Gefahr zu laufen, dass durch nasse Wände Schimmel in die Wohnung einzieht. Der droht nämlich, wenn die Wände unter 16 Grad kalt werden

Doch sparen lässt sich zunächst in der richtigen Temperierung der einzelnen Räume, denn es lohnt sich, jedes Zimmer individuell anzupassen.

Als Richtwerte kann man sich folgendes merken:

  • Schlafzimmer 16 bis 18 Grad
  • Küche 18 bis 20 Grad
  • Kinderzimmer 20 Grad
  • Wohnzimmer 20 bis 22 Grad
  • Bad 23 Grad

Je ein Grad weniger (allerdings nicht unter 16 Grad) spart weitere sechs Prozent Heizenergie, was in etwa 135 Euro ausmacht.

Zum richtigen Heizen gehört auch das richtige Lüftungsverhalten. Wer richtig Lüftet sorgt nicht nur für ein angenehmes Klima in den vier Wänden, sondern beugt auch Schimmelbildung vor. Es reicht schon 2-3 Mal am Tag für wenige Minuten stoßzulüften. Des Weiteren sollte man vor Beginn der Heizperiode seine Heizkörper kontrollieren. Sie sollten entlüftet werden und weder zugestellt noch verdeckt sein.

2. Licht an, aber bitte auch wieder aus

Natürlich sollte man in erster Linie darauf achten, dass man stets nach Verlassen eines Raumen auch immer wieder das Licht ausschaltet! Wer hier Schwierigkeiten hat, kann sich mit kleinen Hinweisschildern Abhilfe und Erinnerungsbrücken schaffen.

Vor allem im Bereich Lichtquellen lohnt sich die Umrüstung auf Energiesparlampen! Diese sparen bis zu 80 Prozent Strom, Betriebskosten und CO2. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte kann sogar auf Giftstoffe und Quecksilber verzichten, die sich sowohl in herkömmlichen als auch in Energiesparlampen befinden, indem LED-Lampen installiert werden. Diese sind in der Anschaffung zwar teurer, sollen aber 25 Jahre halten und ebenso 80 Prozent Strom sparen.

3. Öfters mal Abschalten

Viele Laptops verfügen mittlerweile über einen Stand-by-Modus, in den sie sich automatisch bei längerer Nicht-Nutzung schalten. Was für eine kurze Pause sinnvoll ist, da der PC somit schneller wieder einsatzfähig ist und sich nicht erneut komplett hochfahren muss. Das schont die Elektronik!

Wenn aber eine längere Auszeit bevorsteht, sollten elektrische Geräte allerdings ausgeschaltet werden. Das gilt insbesondere für den Fernseher, der bei Nichtnutzung immer komplett ausgeschaltet werden sollte.

Was vielen Menschen nicht bewusst ist:

Alle Geräte im Stand-by verbrauchen Strom! Besonders sinnvoll ist die Anschaffung einer Steckdosenleiste, bei der alle Geräte mit einem Knopfdruck ausgeschaltet werden können. So ist man definitiv auf der sicheren Seite und kann eine Ersparnis bis zu 100 € im Jahr erreichen.

4. Die smarte Lösung

Wem das nun viel zu umständlich ist, ständig auf die richtige Heiztemperatur zu achten, an den Lichtschalter zu denken oder die Geräte stets zu kontrollieren, kann sich die sogenannte Haustechnik ins Heim installieren.

Damit lässt sich beispielsweise die Heizung oder das Licht per App auf dem Smartphone manuell steuern. Auch eine automatische Einstellung ist möglich.

Der Nutzer kann so nach einem stressigen Arbeitsalltag noch auf dem Weg nach Hause, die Temperatur hochregulieren. So ist es kuschelig warm, wenn der Bewohner heim kommt, konnte aber vorher kosten sparen, da die leere Wohnung niedriger beheizt war.

Ebenso ist es möglich, dass sich das Licht automatisch ausschaltet, wenn Sensoren keine Bewegungen mehr wahrnehmen. Selbst der Aspekt der Sicherheit kann hier Pluspunkte sammeln, denn um sich vor Einbrechern zu schützen, kann das Licht auch eingeschaltet werden, wenn man mal nicht zu Hause ist.

Besonders vielseitige und hochmoderne Installationen denken sogar mit: Sie schließen automatisch die Fenster, wenn es anfängt zu Regnen oder bewässern den Rasen, wenn es länger nicht geregnet hat. Selbst die Verbindung mit Haushausgeräten ist möglich. So kann ein Kühlschrank seinen Inhalt scannen und eine Einkaufsliste auf das Handy senden. Doch für viele reicht schon die Basisvariante und diese ist ideal wenn es um das Sparen von Energie im Winter geht.

Einige Anbieter, die intelligente Haushaltslösungen anbieten:

Autor seit 2 Jahren
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