Sandwüste, wohin das Auge reicht - Die Wüste breitet sich aus, sie entwickelt eine Eigendynamik

Wie kann man in so einer Gegend überleben? Die Tierzucht tut ihr übriges dazu, hungrige Ziegen vernichten die letzten Bäume.

Bilder und Titel wurden mir freundlicher Weise überlassen. Ich möchte sie als Mahnung für uns alle einsetzen!

Wasser muß von immer weiter und tiefer geholt werden.  Hier kommen Esel zum Eisatz, die in Ledersäcken das kostbare  Nass transportieren. Der eigentliche Esel ist aber der Mensch!

Vernichtung der Wald-Resourcen - Wir brauchen weltweit eine kontrollierte Nachhaltigkeit!

Der Mensch braucht Holz. In Afrika ist der Drei-Steine-Ofen oft die einzige Kochmöglichkeit! Die rigorose Abholzung hat ein Absacken des Grundwasserspiegels zur Folge.

Karge Felder mit wenig Ertrag - Ausgewaschene oder verdorrte Böden, die dünne Humusschicht vom Winde verweht!

Wenn Wasser fehlt, der Wind die Humusschicht abträgt, der Boden ohne Schatten verdorrt, verhungert irgendwann auch der Mensch!

Die Bevölkerungsschichten, die eh schon am Limit leben, verlieren die Existenzgrundlage und sterben.

Die Vernichtung des Regenwaldes im Zentralen Afrika - Ohne Wald verschwindet auch der Mensch!

In Zentral-Afrika gibt es noch Pygmäen, die in der Steinzeit leben. Sie jagen mit Armbrüsten und giftigen Pfeilen Tiere, bauen mit Blättern Hütten, kennen kein Handy, Radio u.s.w.!

Wenn die Dürre vorranschreitet, werden auch sie untergehen.

In die Natur eingebetteten Siedlungen können sich selbst ernähren. Die kleinen Felder bleiben durch Bäume und Hecken geschützt.

Warten auf Wasser, Nahrung, Medikamente - Flüchtlinge am Tropf der UN

Not und Massenflucht sind schon lange die Folge. Ein großes Problem in Afrika ist auch der Macho-Kult. Männer arbeiten nicht gerne, das sind ja tolle Krieger! Auf den Feldern sind meist die Frauen.

Beim Bau eines Krankenhauses im zentralafrikanischem Nola sahen die Herrn der Schöpfung zu, während die Sozial-Helfer aus Europa schwitzten.

Obwohl ihre eigenen Frauen und Kinder dort versorgt wurden, legte sie nicht  Hand mit an.

 

 

 

Nur Kamele finden Wüste schön - Da wächst dann nichts mehr

Abholzen wird durch die allgemeine Armut begünstigt. Wo es an Bildung und Einkommen fehlt, wird Umweltschutz klein geschrieben.

Ausbeutung der Bodenschätze. Mit Bulldozern werden störende Bäume weggeschoben.

Dazu kommt Instabilität. Die Kolonialmächte haben Afrika ohne Rücksicht auf Stammesgebiete und Ethnien  mit dem Lineal aufgeteilt. Man braucht sich nur die Karte ansehen.  

Da sind Konflikte vorprogrammiert. Und die sind häufig. Die herrschende Kaste macht sich dann meist auch noch die Taschen voll. Unten kommt selten etwas an. Korruption ist an der Tagesordnung. Polizei und Militär bekommen oft keinen Sold, der verschwindet vorher.

Das hat zur Folge, das bewaffnete Banden in Staatsuniform Straßenräuber spielen und Wegezoll kassieren. Erinnert Euch das ein bischen an unser Mittelalter? Raubrittertum? Exakt, aber mit Kalaschnikow.

Man fragt sich doch, wie jemand, der im Monat umgerechnet 15 € verdient, ne Knarre von ein par tausend €  mit sich rumschleppen kann? Pflugscharen statt Waffen muß die Devise heißen!

Wüsten breiten sich aus.

Tuareg Nomads with Camels in Sand Dunes of Sahara Desert, Arakou (Bild: Johnny Haglund / AllPosters)

Afrika, die Wiege der Menschheit - Hoffnung auf Lösung

Einfache, schnelle Lösungen gibt es mit Sicherheit nicht. Hoffnung macht vor allem, daß große Kriege nachlassen. Die Welt ist, man glaubt es kaum, statistisch friedlicher geworden. Die wichtigen Nationen arbeiten zusammen ( Ende des Ost- / West-Konfliktes ). Stellvertreterkriege werden weniger. Und damit ist das Taktieren der Afrikaner vorbei. Der Kalte Krieg wurde auch in Afrika ausgetragen.  Für Wohlwollen gab es militärische Unterstützung. Wir tragen  Mitschuld an den Zuständen. Das "Block-Denken" muß ein für alle Mal zu Ende sein! 

Die Hauptprobleme sind wohl der Mangel an Stabilität, Bildung, Infrastruktur, Arbeitsplätzen und keine Perspektive!

Es ist besser, wir lösen die Probleme auf dem afrikanischen Kontinent, als hier bei uns!

Energiegewinnung durch Sonne, Aufforstung, Bewässerung ( Entsalzung ) mit Landgewinnung, Stoppen der Wüstenbildung könnten Projekte sein, den Afrikanern Hoffnung zu geben.   

Kongohilfe von Dialog International - Bäume für den Kivu / Hilfe zur

http://www.dialog-international.org/
Bitte verlinken und weitersagen!

http://www.zeit.de/2011/48/Afrika-Sahelzone
Mit den letzten Bäumen schwinden die Resourcen der Bauern und Viehhirten.

http://www.partnerschaft-sahelzone.de/
Hilfe, damit Menschen leben können.

Weltweit aufforsten hilft gegen Klimaerwärmung - Sauerstoff statt Kohlendioxid
Autor seit 5 Jahren
268 Seiten
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