Welche Vorteile haben Studenten von der privaten Krankenversicherung?

In jungem Alter in die private Krankenversicherung einzutreten, ist auf jeden Fall sinnvoll, falls man ohnehin vorhat, dies später zu tun. Denn je jünger der Versicherte ist, desto geringer ist auch der Beitrag. Die Studententarife der gesetzlichen Krankenkassen liegen normalerweise nur geringfügig unter den Tarifen privater Krankenversicherungen. Ein Differenzbetrag, der nur vermeintlich gespart ist. Denn alleine durch die Praxisgebühr, die von gesetzlich Versicherten zu entrichten ist, sowie verschiedene Zuzahlungen hat man das Geld, das die private Krankenversicherung mehr kostet, oft schon wieder herausgeholt.

Speziell für Studenten ergibt sich jedoch noch ein weiterer Vorteil der privaten Krankenversicherung. Denn der günstige Studententarif ist bei den Privaten nicht etwa von der Anzahl der Studiensemester abhängig, er wird normalerweise bis zum 34. Lebensjahr gewährt. Bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es den Studententarif hingegen nur bis zum 30. Lebensjahr oder bis zum Erreichen einer bestimmten Semesterzahl.

Wer jung und gesund ist, kann auch darüber nachdenken, eine private Krankenversicherung mit Beitragsrückerstattung zu wählen. Wird die Versicherung innerhalb eines Kalenderjahres kaum oder gar nicht in Anspruch genommen, erstattet die Versicherung einen Teil des gezahlten Beitrages wieder zurück. Nicht zuletzt bieten private Krankenversicherungen normalerweise ein besseres Leistungsangebot. Vorsorgeuntersuchungen, Zahnersatz, der Heilpraktiker oder Sehhilfen sind je nach gewähltem Tarif mit abgedeckt.

Als Fazit lässt sich also feststellen, dass die private Krankenversicherung für Studenten zwar geringfügig teurer ist, das Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch besser sein kann. Dies gilt vor allem für junge Studenten, bei denen keine chronischen Krankheiten oder Vorerkrankungen vorliegen.

 

Angela Michel

Autor seit 6 Jahren
1038 Seiten
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