Let's Rock It

Wer kennt sie nicht, die Gypsy Queen, created by den legendären Uriah Heep? Diese Königin eröffnete gestern Abend stilsicher um 19.35 eine Zeitreise durch mehr als 40 Jahre Rockgeschichte der Hardrocker von der Insel. Und die Männer ließen Ihre langen Haare fliegen wie eh und je, entlockten den Gitarren harte Riffs und webten melodiöse Klangteppiche zwischen hartem Rock und softem Pop. Der Spaß war den Musikern deutlich anzumerken, sie waren voll dabei und das Publikum honorierte dies. Klatschen, tanzen, mitsingen, es war eine einzige riesen Party. Free Me, Look at Yourself, Sunrise, mit viel Spelfreude intonierten die Rock-Heroes ihre Hits, improvisierten, banden das Publikum gekonnt mit ein, legten Solo-Einlagen hin, die den Saal zum Kochen brachten und boten eine grandiose Show. Rock-Opas? Weit gefehlt... nach weit mehr als einer Stunde beendeten sie mit Easy Livin ihr Konzert und übergaben an... 

... die Meister des Rock

.... Status Quo. Und diese gingen gleich in die vollen und ließen die Lautsprecherboxen erzittern. Sie zelebrierten ihre Show. Pictures of Matchstick Men, Ice In The Sun,Mr. Mind Detector.... in mehr als 40 Jahren sammelten sich so einige Hits an, die die Herren auf der Bühne intonierten und dabei das Publikum mit einbezogen. Mehr noch als Uriah Heep improvisierten sie und boten ein minutenlanges Schlagzeugsolo oder Gitarrensoli. Und sie griffen tief in die Kiste des Rock. Es hatte Klasse und Stil, wie sie Johnny B. Goode von Chuck Berry auf die Bühne brachten. Rock ist international, und Rockin'All Over The World ist die Hymne der britischen Legenden. Kein Wunder also, dass sie mit diesem Song ihr Konzert beendeten.

 

 

Nicht vergessen: Das Warm Up

Bayerischer Rock mit Lederhose und Akkordeon, und das soll ein Warm Up sein? Yes, Leute, und was für eins! Erfrischend locker spielten Da Rocka Da Waitler ihre Songs, bekannten ihr Lampenfieber als Vorband der Legenden und heizten dem Publikum richtig ein. Yes, es passte, auch und gerade weil sie ihre Spielfreude zelebrierten und ihre eigene Show durchzogen. Offen und mit Humor und Selbstironie agierte das Trio auf der Bühne und bot ein perfektes Warm Up. 

Fazit: Drei Bands, mehr als 3,5 Stunden Rock, eine laute Zeitreise und, natürlich, jede Menge Spaß, es war einfach ein geiler Abend!

Fotos by: pixabay.com

 

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