1. Planen Sie genügend Zeit zum Schlafen ein

Guter Schlaf trotz AngststörungViele Menschen gönnen sich nicht genügend Zeit zum Schlafen. Der durchschnittliche Mensch benötigt acht bis neun Stunden Schlaf, um sich fit und erholt zu fühlen. Die Forschung hat gezeigt, dass die empfohlene Menge an Schlaf immens dazu beiträgt, die Leistungsfähigkeit zu steigern, sich für den Alltag gewappnet und glücklich fühlen. Damit Sie die Möglichkeit haben, genügend Schlaf zu bekommen, sollten Sie lieber früher als später ins Bett gehen. Stellen Sie sicher, dass Sie acht Stunden im Bett bleiben können, bevor der Wecker klingelt. Dies heißt nicht, dass Sie acht Stunden im Bett bleiben müssen, sondern nur, dass Sie die Möglichkeit schaffen, acht Stunden schlafen zu können. Wenn Sie schon mit dem Gedanken an zu wenig Schlaf ins Bett gehen, dann ist das ein Stressfaktor, welchen Sie leicht ausräumen können.

2. Routine ist wichtig, gerade bei einer Angststörung

Entwickeln Sie eine tägliche Routine für die Schlafenszeit und beugen Sie so nächtlichen Angstattacken vor. Indem Sie abends immer die gleichen Dinge tun, sagen Sie Ihrem Körper und Ihrem Geist, dass es jetzt Schlafenszeit ist. Binden Sie in diese Routine unanstrengende Tätigkeiten, wie zum Beispiel Zähne putzen, duschen oder Tee trinken mit ein und finden Sie so einen perfekten Übergang zu einem erholsamen Schlaf. Auch Entspannungsübungen sind eine großartige Möglichkeit, sich von Angstgefühlen vor dem Schlafengehen zu befreien und sich zu entspannen. So können beispielsweise Muskelentspannung oder ein paar Yoga-Übungen helfen, den Körper zu entspannen. Lesen Sie ein gutes Buch vor dem Schlafengehen, um sich von negativen Alltagsgedanken zu lösen.

Gute Tipps zum Ein- und Durchschlafen
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3. Bereiten Sie den neuen Tag vor

Viele Menschen können nicht gut schlafen, weil Sie in Gedanken schon beim nächsten Tag sind. Gerade Patienten mit einer Angststörung können diese Gedanken, welche immer kurz vorm Einschlafen kommen, kaum ertragen. Ein effektiver Weg, um diese Gedanken zu reduzieren, ist es, den nächsten Tag bereits vor dem Schlafengehen vorzubereiten. Eventuell hilft es Ihnen, wenn Sie bereits Ihre Kleidungsstücke herauslegen und eine Checkliste für den nächsten Tag zu schreiben. So können Sie mit dem Gedanken einschlafen, dass für den kommenden Tag alles bestens vorbereitet ist.

4. Behalten Sie Ihren Schlafrhythmus bei

Wenn es möglich ist, dann versuchen Sie, Ihren Schlafrhythmus täglich einzuhalten. Das heißt, dass Sie auch am Wochenende zur gleichen Zeit ins Bett gehen und zur gleichen Zeit aufstehen sollten, wie unter der Woche. Dies mag Ihnen am Anfang vielleicht schwerfallen, aber Ihr Körper wird es Ihnen mit einem besseren Schlaf danken, da er sich nicht immer wieder umstellen muss. Halten Sie die Anzahl der Stunden, welche Sie schlafen, möglichst konstant.

5. Reduzieren Sie den Koffein-, Alkohol- und Zuckerkonsum

Wenn Sie schlecht schlafen können, dann sollten Sie möglichst wenig Koffein zu sich nehmen und den Genuss auf die Vormittagsstunden beschränken. Trinken Sie täglich viel Kaffee, dann sollten Sie aber nicht abrupt diese Angewohnheiten ändern, sondern nach und nach den Konsum reduzieren. Der Grund dafür ist, dass ein plötzlicher Entzug von Koffein vorübergehend zu größeren Ängsten und Panikattacken führen kann. Wenn Sie von einer Angststörung betroffen sind, dann ist es vorteilhaft, auch den Konsum von Zucker und Alkohol zu reduzieren, denn beide Stoffe begünstigen die Intensität dieser.

6. Im Bett wird nur geschlafen und Liebe gemacht

Verbannen Sie alle Aktivitäten aus Ihrem Bett, welche nicht "schlafen" und "Liebe machen" heißen. Natürlich ist es verlockend, mal eben aus dem Bett heraus noch eine E-mail zu beantworten oder ein wichtiges Dokument für die Arbeit zu lesen. Dafür ist das Bett aber nicht der richtige Ort. Im Bett sollten Sie auch keine stundenlangen Gespräche führen, stundenlang fernsehen und Bücher lesen. Gewöhnen Sie sich daran, dass das Bett einzig und allein für die beiden oben genannten Tätigkeiten gedacht ist und schon nach kurzer Zeit stellt sich Ihr Körper viel leichter auf Schlaf ein, wenn Sie ins Bett gehen. Wenn Sie nach 15 Minuten im Bett spüren, dass Sie nicht schlafen können, dann stehen Sie wieder auf. Lesen Sie ein paar Seiten in einem Buch, trinken Sie einen Tee oder schauen Sie für ein paar Minuten den Sternenhimmel an. Nach 20 Minuten versuchen Sie erneut, ins Bett zu gehen. Es dauert zwar ein wenig, bis diese Methode Erfolg zeigt, aber er kommt.

AlphaBeta, am 21.07.2012
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