Lösungsmöglichkeiten!

1. Das Problem erkennen

Jede Lösung beginnt mit einer Problemerkenntnis. Wenn keine Problemerkenntnis vorhanden ist, kann es auch keine Problemlösung geben. Das Problem Arbeitslosigkeit wird immer noch von vielen Politikern geleugnet, noch schlimmer, die Arbeitslosen werden selbst dafür verantwortlich gemacht.

Der Abwehrmechanismus auf Seiten der Politik besteht darin, dass die Arbeitslosenzahlen gar nicht wahrgenommen werden oder schön gerechnet werden. In Deutschland gibt es aber sehr hohe Arbeitslosenzahlen. Alleine in Berlin gibt es mehr als 200000 arbeitslose Menschen. In Hamburg 70000, in Köln mehr als 50000, in Essen mehr als 35000 Menschen. Von Europa will ich hier gar nicht reden, weil man sich dann nur noch schämen muss.

Lösungsschritt Nr.1: Wir müssen uns diesem Problem stellen und dürfen es nicht leugnen.

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2. Die Verantwortlichkeiten abklären

Für eine Lösung des Problems ist es auch sehr wichtig, die Verantwortlichkeiten in den Gemeinden, Städten, Regionen und im Bund abzuklären. Genau in dieser Reihenfolge (Subsidiarität). Europa kommt ganz zum Schluß und muss ebenfalls organisatorisch verändert werden. Die Verantwort-lichkeiten für das Problem Arbeitslosigkeit müssen eindeutig sein. Viele Entscheidungsträger und viele Organisationen führen zu einer großen Verunsicherung und niemand weiß dann genau, für welche Aufgabe er eigentlich zuständig ist.

Lösungsschritt Nr. 2: Die Verantwortlichkeiten müssen abgeklärt werden.

3. Vorhandene Informationen nutzen

Das Problem Arbeitslosigkeit kann viel schneller gelöst werden, wenn die Informationen, die in den Gemeinden, Städten und Regionen vorhanden sind, besser genutzt werden. Es gibt eine Vielzahl von Ämtern und Organisationen, die lokale und regionale Informationen haben: Finanzamt, Wirtschaftsförderungsamt, Sozialamt, Amt für Statistik, Arbeitsagentur, IHK, HWK usw. Die Informationen, die dort vorliegen, können für eine bessere regionale Analyse im Sinne einer Problemlösung genutzt werden.

Lösungsschritt Nr. 3: Vorhandene lokale und regionale Informationen müssen besser genutzt werden.

4. Unternehmen gründen

Es ist auch sehr wichtig, permanent Unternehmen zu gründen. Dieser Prozess kann erst dann gestoppt werden, wenn alle Menschen in einer Gemeinde, Stadt oder Region einen Arbeitsplatz haben. Bitte sagen Sie mir bescheid, wenn Sie eine Gemeinde in Deutschland kennen, die 0 Arbeitslose hat. Über eine solche Information würde ich mich sehr freuen. Ich kenne jedoch bisher noch keine Gemeinde -vielleicht bin ich jedoch einfach nur unwissend. Bitte schreiben Sie mir eine E-Mail: friedkoelsch@web.de

Lösungsschritt Nr. 4: Es müssen so lange Unternehmen gegründet werden, bis jeder Arbeitslose eine Sinn erfüllende und gut bezahlte Arbeit hat.

5. Arbeit teilen

Ein fünfter Punkt, um das Problem Arbeitslosigkeit zu lösen besteht darin, dass wir mehr Arbeit teilen. Wir sollten in diesem Zusammenhang auch unsere Ausdrucksweise ändern. Wir sprechen in der Regel davon, dass jemand arbeitslos ist. Damit assoziieren wir, dass jemand seine Arbeit los ist. Das Wort arbeitslos ist negativ besetzt. Den Begriff arbeitslos kann man aber auch mit arbeitsfrei übersetzen, so habe ich dies schon an einer anderen Stelle gehört. Der Begriff arbeitsfrei ist positiv besetzt. Wie oben schon erwähnt wurde, haben mittlerweile fast 98% der deutschen Tiere arbeitsfrei. Ich habe noch niemand gehört, der sich darüber beschwert hätte. Eigentlich ist es doch eine sehr lobenswerte Errungenschaft, wenn Menschen nicht so viel und so hart arbeiten müssen und stattdessen viel mehr Freizeit haben. Natürlich muss auch alles bezahlbar bleiben und durchgerechnet werden. Es ist aber ein "no go", dass in einer entwickelten Gesellschaft einige Reiche alle Vorteile nur für sich selbst in Anspruch nehmen.

Lösungsschritt Nr. 5: Arbeit muss mutig und schnell und dem Produktivitätsfortschritt entsprechend geteilt werden.

Deutschland rockt sich neu

Liebe Grüße,

Friedhelm Kölsch

Autor seit 3 Jahren
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