Die Schleimhäute von Asthmatikern sind überempfindlich und schwellen an, es wird vermehrt zäher Schleim gebildet und die Atemmuskulatur verkrampft sich.

Zwei Arten von Asthma

Man unterscheidet zwei Arten von Asthma. Zum einen das allergische Asthma, das die häufigere Form darstellt und das nicht-allergische Asthma. Häufig ist es eine Mischung aus beidem, die Betroffenen das Leben schwer macht. Asthma Symptome sind recht typisch. Das Atmen fällt plötzlich schwer, die Brust fühlt sich eng an und man bekommt keine Luft mehr oder nur noch ganz schlecht Luft. Ein Asthma Anfall ist begleitet durch ein typisches Geräusch beim Atmen, das Mediziner als Giemen bezeichnen und das sich wie ein Pfeifen anhört. Weitere Asthma Symptome sind Brustschmerzen und ein trockener Husten.

Beginn der Symptome

Die Asthma Symptome beginnen meist schon im Kindesalter, verschwinden bei manchen mit zunehmenden Alter von selbst, können sich aber auch als Erwachsener immer wieder bemerkbar machen, vor allem dann, wenn es zu einem Infekt der Lunge kommt. Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten der Lunge bleibt meist bestehen.

Je länger Asthma besteht, desto schwerwiegender werden die Folgen. Durch die ständige Entzündung und die vermehrte Schleimproduktion verringert sich auf Dauer der Durchmesser der Bronchialgefäße, außerdem kommt es zu Vernarbungen wodurch sich der Atemwegswiderstand erhöht. Dieser wiederum wirkt sich auf das Ausatmen aus, das erschwert wird. 

Asthma-Anfall – das können Betroffene selber tun

Neben einer Therapie, die meist aus einem Inhalator besteht, der die Bronchien erweitern soll können Betroffene auch unterstützend etwas tun. Sowohl als Begleittherapie als auch bei einem akuten Asthma-Anfall gibt es Möglichkeiten, die die Lebensqualität erhöhen und vor allem die Angst vor dem nächsten Asthma-Anfall eindämmen. Wer das Gefühl hat, selber etwas aktiv tun zu können hat zumindest einen Ausweg aus dem Teufelskreis Asthma-Anfall. Oft ist es schon die Angst oder gar Panik, keine Luft zu bekommen, die die Atemwege noch weiter verengen lässt und einen Asthma-Anfall noch schlimmer werden lassen.

Auf die Darmflora sollte man als Asthmatiker besonders achten

Um die Zusammenhänge besser verstehen zu können muss man wissen, dass die Lunge und der Darm einen größeren Zusammenhang aufweisen, als die moderne Medizin es bisher vermuten lässt. In der embryonalen Entwicklung werden in der 4. Schwangerschaftswoche Darm und Lunge aus ein und dem selben Keimblatt gebildet. Diese beiden offensichtlich nicht miteinander zusammenhängenden Organe ähneln sich in einigen Punkten. So sind sie beispielsweise beide mit einer Schleimschicht ausgestattet und beide haben die Funktion, lebenswichtige Stoffe aufzunehmen und andere wieder abzugeben.

Eine gestörte Darmflora sollte durchaus als wichtiger Faktor bei der Asthmatherapie mit einbezogen werden. Eine einfache Stuhlprobe kann darüber Aufschluss geben, wie es um den Darm bestellt ist. 

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