Die Korrektur-OP für Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen

Die wohl bekanntesten Augenlaser-OP, die teils medizinisch, teils aus Schönheitsidealen heraus durchgeführt wird, ist heutzutage wohl die bekannteste und in Deutschland am meisten in Anspruch genommene Laser-OP. In der Regel wird der Eingriff mit der sogenannten LASIK-Technologie durchgeführt. Diese Technologie wird im nachfolgenden Absatz ausführlicher beschrieben. Ebenso werden im weiteren Verlauf alternative Technologien und ihre Vorteile aufgezeigt, sodass Interessenten einer entsprechenden Laser-OP der Augen einen guten Überblick erhalten und sich in Ruhe Gedanken über den geplanten Eingriff machen können. Alle Technologien haben gemein, dass sie einen fast risikofreien chirurgischen Eingriff in den Augenbereich gewährleisten.

LASIK – die Nummer 1 der Augenlaser-Technologien

LASIK, auch als Augenlaser-Chirurgie oder Augenlaserkorrektur bekannt, ist eine Art der refraktiven Chirurgie, die der Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus dient. Die LASIK-Operation wird von einem Augenchirurgen durchgeführt, welcher alternativ zum entsprechenden Laser auch Mikrokeratom verwendet, um die Augenhornhaut zu bearbeiten und die Sehschärfe zu verbessern. Für die meisten Patienten stellt LASIK eine dauerhafte Alternative zur Brille oder zu Kontaktlinsen dar. Bei Patienten mit mäßiger bis hoher Kurzsichtigkeit oder dünner Hornhaut kann LASIK nicht angewandt werden, wobei dies nur eine relativ kleine Gruppe betrifft. Seit dem Jahr 2011 wurden mehr als 11 Millionen LASIK-Verfahren allein in den USA durchgeführt. Seit 2009 gab es bereits weit über 28 Millionen LASIK-OPs weltweit. Seit 1991 wird die Technologie entwickelt, wobei in jener Zeit alle Forschungen im Betastatus verliefen. Seither wurde die Konzentration der Augenwissenschaft auf die Entwicklung schnellerer Laser, größere Eingriffsgebiete und schaufellose Klappeneinschnitte sowie die intraoperative Hornhautpachymetrie gelegt. Diese Bemühungen führten dazu, dass seit 2008 LASIK von vielen renommierten Augenpraxen und Augenkliniken als Routineeingriff angewandt und angeboten wird.

Alle gängigen Technologiearten für das Augenlasern zum Zwecke einer Augenkorrektur

Es gibt noch eine Vielzahl an weiteren Augenlaser-Technologien, auch wenn an dieser Stelle zu sagen ist, dass LASIK die gebräuchlichste Anwendung darstellt. Es gibt zwei Hauptalternativen zu LASIK. Diese sind PRK und LASEK. Bei beiden Technologien kommt ein sogenannter Excimer Laser zum Einsatz, der das Abtragen bzw. Entfernen von kleinen Gewebeteilen der Netzhaut durch Verdampfung ermöglicht. Die äußere Schicht der Hornhaut wird vor der Ablation entfernt. Ein Computersystem verfolgt die exakte Augenposition des Patienten 60- bis 4000-mal pro Sekunde während der Augenlaser-OP abhängig von der Marke des verwendeten Lasers. In der nachfolgenden Auflistung sind neben den Technologiearten auch die Vor- und Nachteile genannt, mit denen die einzelnen Varianten daherkommen.

 

  • LASIK (Vorteil: am gängigsten und günstigsten, Nachteil: schließt bestimmte Gruppen aus)
  • PRK (Vorteil: kurze OP-Zeit, für zahlreiche Patienten nutzbar, Nachteil: teuer)
  • LASEK (Vorteil: sehr zuverlässig, für viele Patienten nutzbar, Nachteil: teuer)
  • Intraokularlinse (Vorteil: für besonders schwierige Augenkorrekturen, Nachteil: Viele Risiken)

 

Ganz gleich, für welche Technologie man sich entscheidet, profitiert man von einigen Vorteilen. Die Intraokularlinse wird vor allem bei sehr schwierigen Fällen eingesetzt, während LASEK und PRK als direkte Alternativen zu LASIK genutzt werden. Jedoch sind beide Technologien aufgrund der geringeren Verwendung und des damit einhergehenden, kleineren Angebotes etwas preisintensiver. Zudem arbeitet LASIK in der Regel etwas genauer und komfortabler. Wer besonders starke Sichteinschränkungen ohne Brille und Linse aufweist, kann sich zunächst einmal erkundigen beim Augenarzt, ob eventuell LASEK oder PRK infrage kommen. Ansonsten bleibt nur noch die Intraokularlinse als Eingriffstechnologie übrig. Diese ist jedoch neben einigen Risiken auch mit hohen Kosten verbunden, da die Therapie vom Beratungsgespräch über die OP bis hin zur Nachbehandlung mehrere Wochen andauert und nicht von der Krankenkasse übernommen wird.

Fazit – LASIK am geläufigsten, andere Technologien als Alternative ok

Abrundend ist zu sagen, dass LASIK mit Sicherheit die beste Wahl darstellt, wenn es um die passende Technologie bei einer Augenlaser-OP geht. Jedoch ist auch anzumerken, dass man durchaus in einigen Fällen auf eine Alternative zurückgreifen kann und teils sogar muss, etwa wenn man eine besonders hohe Kurz- oder Weitsichtigkeit bzw. starke Hornhautverkrümmung aufweist. Für den Großteil der Betroffenen ist jedoch auch aus ökonomischen Gründen LASIK den anderen Technologiearten vorzuziehen.

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