Mit einem Batterietester kann die Spannung der Autobatterie kontrolliert werden

Autobatterie aufladen (Bild: GTÜ / pixelio.de)

Die Autobatterie: ihre Funktion und die unterschiedlichen Batterietypen

Die wichtigste Funktion einer Autobatterie ist es, den Anlasser des Motors mit elektrischem Strom zu versorgen, daher wird sie auch als Starterbatterie bezeichnet. Für diesen Vorgang benötigt sie bis zu 1000 A. Darüber hinaus versorgt die Autobatterie alle elektrisch betriebenen Autoteile. Die meisten Autobatterien bestehen aus Bleiakkumulatorzellen, die hintereinander geschaltet sind. Jede Zelle liefert ca. 2,12 V. Autobatterien werden grundsätzlich in drei Typen unterteilt: Flüssigbatterie, Gelbatterie und Vliesbatterie. Die einzelnen Typen unterscheiden sich lediglich darin, wie das Elektrolyt in der Batterie enthalten ist. In einer Flüssigbatterie ist das Elektrolyt in flüssiger Form enthalten, in einer Vliesbatterie in Form einer Glasfasermatte und bei der Gelbatterie als zähe Gelmasse. Flüssigbatterien sind normalerweise die günstigste Variante, die beiden übrigen Varianten sind auslaufsicher und müssen kaum gewartet werden. Im Internet können Sie Autoersatzteile günstig bestellen, dies gilt nicht nur für Hersteller Autoteile von VW oder Opel, sondern auch für hochwertige Autobatterien unterschiedlicher Marken.

Autobatterie aufladen – Überbrücken ist die beliebteste Methode - Eine Anleitung nach der Empfehlung des ADAC

Die gängige Methode eine Autobatterie zu laden ist die Überbrückung mit zwei Starthilfekabeln. Dazu ist jedoch ein zweites Kraftfahrzeug vonnöten. Das Autobatterie Aufladen durch Überbrückung ist eine beliebte Methode, die jedoch nicht ganz ungefährlich ist. (Die Alternative finden Sie hier) Zunächst einmal ist sicherzustellen, dass beide Fahrzeuge eine Batterie mit gleicher Spannung haben. Manches ältere Fahrzeug hat noch eine 6 V Batterie, gängig sind jedoch heute 12 V. Wichtig ist, dass zwischen beiden Fahrzeugen kein Karosseriekontakt besteht. Das Auto mit der entladenen Batterie darf auf keinen Fall durch Fremdstarten angelassen werden, hier besteht tatsächlich Explosionsgefahr.

Vor dem Autobatterie Laden müssen zunächst alle Stromverbraucherden Autoteile bei beiden Fahrzeugen ausgeschaltet werden. Ein Starthilfekabel zum Laden von Autobatterien besteht aus einem roten und einem schwarzen Kabel. Mit dem roten Starthilfekabel werden die Pluspole beider Autobatterien verbunden. Das eine Ende des schwarzen Starthilfekabels wird nun am Minuspol der aufgeladenen Spenderbatterie befestigt.

Achtung: das andere Ende des schwarzen Kabels darf auf keinen Fall direkt an den Minuspol der leeren Autobatterie angeschlossen werden, da ansonsten Explosionsgefahr besteht!

Stattdessen wird das Kabelende direkt an den Motorblock oder die Karosserie angeklemmt.Zum Autobatterie Aufladen wird der Motor des stromgebenden Fahrzeuges gestartet, idealerweise mit etwas höherer Drehzahl als im Leerlauf.Bevor das Minuskabel abgeklemmt wird, ist es empfehlenswert, einen größeren Stromverbraucher wie zum Beispiel Scheinwerfer einzuschalten um Spannungsspitzen in der Bordelektronik zu vermeiden. Die Kabel werden in umgekehrter Reihenfolge wieder abgeklemmt. Nach dem Autobatterie Aufladen sollte man eine längere Strecke fahren, damit sich die Batterie wieder aufladen kann.

Als Alternative empfiehlt sich der Kauf einer Energiestation, mit deren Hilfe das Autobatterie Laden auch ohne zweites Fahrzeug problemlos möglich ist. Solche Energiestationen können in jedem Autoteileshop bestellt werden.

Angela Michel

Autor seit 5 Jahren
1023 Seiten
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