Bauchspeck oder Blähbauch?

Wenn Sie Ihren Bauchumfang reduzieren möchten, sollten Sie sich zunächst fragen, ob es tatsächlich Speck ist, der bei Ihnen den Bauch dick erscheinen lässt. Denn dies ist nicht immer der Fall! Viele Frauen haben einen aufgeblähten Bauch, die Ursache können Stress oder auch Ernährungsfehler bzw. Unverträglichkeiten sein. Ist Ihr Bauch dick aber fest und fühlt sich hart an? Kommen zusätzlich Völlegefühl und Druck im Bauch hinzu? Leiden Sie häufig unter Sodbrennen? In diesem Fall kann es sein, dass sich in Ihrem Darm ständig zu viel Luft befindet. Über mögliche Ursachen und wie Sie das Problem beheben können, lesen Sie im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Wenn Sie mit beiden Händen fest in Ihren Bauch kneifen und eine dicke Speckwulst  zu fassen bekommen, ist es vermutlich tatsächlich der Speck, der sich bei Ihnen bevorzugt in der Bauchregion festgesetzt hat. Das ist kein Grund zum Verzweifeln, denn auch in diesem Fall können Sie mit einigen Maßnahmen Ihren Bauchumfang reduzieren!

Bauchumfang reduzieren - ran an den Speck!

Bauchumfang reduzierenWenn es also tatsächlich Fettpolster sind, die bei Ihnen den Bauch dick erscheinen lassen, können Sie dagegen etwas tun. Zwar würde sich Ihr Bauchumfang verringern, wenn Sie abnehmen, dies ist aber in den meisten Fällen nicht empfehlenswert. Zumindest dann nicht, wenn Sie ansonsten normalgewichtig sind. Denken Sie daran, dass Ihr Körper gewisse Fettreserven auch braucht, klapperdünn ist zwar Schönheitsideal, aber nicht unbedingt gesund.

 

 

 

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Das Problem ist hier eher, dass sich das Fett an den für Frauen eher untypischen Stellen ansammelt. Denn normalerweise setzen nur Männer Fett am Bauch an, Frauen eher an den Hüften. Die Ursache liegt häufig in einem hormonellen Ungleichgewicht. Es ist erwiesen, dass Stress zur Ausschüttung von bestimmten Hormonen und damit auch zu vermehrtem Bauchfett führt. Fragen Sie sich ganz ehrlich, ob Sie zu viel Stress in Ihrem Leben haben? Stresshormone machen dick und führen vor allem bei Frauen zu einem dicken Bauch. Die Lösung ist in diesem Fall, den Stress abzubauen und das Leben dahingehend zu ändern. Nehmen Sie Ihre Bedürfnisse ernst und versuchen Sie, stressauslösende Faktoren zu erkennen und anders damit umzugehen. Die Strategien gegen zu viel Stress sind unterschiedlich, während dem einen Autogenes Training hilft, baut ein anderer Stress ab, indem er sich beim Sport so richtig auspowert. Auch Sorgen können auf diese Weise dick machen.

Bewegung gegen Stress

Als erste Maßnahme sollten Sie anfangen, sich mehr zu bewegen. Sie müssen nicht gleich einen Marathon laufen, bei Bewegung ist es vor allem wichtig, dass sie Ihnen Spaß macht. Machen Sie regelmäßig längere Spaziergänge an der frischen Luft, fahren Sie Fahrrad, gehen Sie Schwimmen oder schließen Sie sich einer Jogginggruppe an. Auch Mannschaftssportarten oder sogar Tanzen kommen natürlich infrage. Regelmäßige Bewegung baut nicht nur Stress ab, sondern strafft auch den Bauch und lässt ihn optisch flacher erscheinen. Wenn Sie möchten, können Sie natürlich auch gymnastische Übungen oder sogar Krafttraining machen, um Ihren Bauch zu straffen. Denn eine feste Muskulatur reduziert den Bauchumfang erheblich!

Das können Sie gegen einen Blähbauch tun

Wenn Ihr Bauch kein Fett angesetzt hat, sondern einfach aufgebläht ist, müssen Sie versuchen, die Ursache herauszufinden. In der heutigen Zeit liegt die Ursache für einen aufgeblähten Bauch besonders bei Frauen häufig in einer falschen Vorstellung von der richtigen Ernährung.

Rohkost, grobes Körnerbrot, Frischkornbrei und überhaupt Vollkornprodukte sind nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht unbedingt gesund, vor allem verträgt sie nicht jeder. Häufig sind es vor allem Frauen, die sich sehr gesund zu ernähren meinen, die regelmäßig unter einem aufgeblähten Bauch leiden. Überdenken Sie Ihre Ernährung und streichen Sie für eine Zeit lang Rohkost und Vollkornprodukte von Ihrem Speisezettel. Keine Sorge, Sie werden nicht an Vitaminmangel sterben!

Die in Vollkornprodukten enthaltenen Nährstoffe kann der Körper ohnehin nicht wirklich aufnehmen, Ballaststoffe führen zudem zur Bildung von Fuselalkoholen und vermehrter Gasbildung im Dickdarm. Wenn Sie mehr zu diesem Thema lesen möchten, empfehle ich Ihnen dieses Buch:

Dicker Bauch bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Ernährung umstellen und Bauchumfang reduzieren!

Einen dicken Bauch bekommen Sie auch, wenn Sie bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragen. Die häufigste Nahrungsmittelunverträglichkeit ist übrigens die Fruktoseintoleranz. Besonders nordeuropäische Menschen sind an zu viel Fruchtzucker in der Nahrung nicht gewöhnt, er führt zu einem aufgeblähten, dicken Bauch und zu weiteren gesundheitlichen Problemen wie Durchfall, Hautproblemen und anderen. Meistens werden geringe Mengen Fruchtzucker vertragen. Unsere Ernährung ist heute aber extrem fruchtzuckerhaltig. Obstsorten werden so gezüchtet, dass sie besonders süß schmecken und außerdem ist Fruchtzucker in zahlreichen Fertigprodukten in konzentrierter Form enthalten.

Die Laktoseintoleranz ist ebenfalls eine Unverträglichkeit, die relativ häufig vorkommt. In diesem Fall wird Milchzucker nicht vertragen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf Milchprodukte komplett verzichten müssen, denn Laktose ist von Natur aus in den meisten Käsesorten, Naturjoghurt und Butter sowieso nicht enthalten. Hier gibt es mehr Infos zum Thema.

Reduzieren Sie zunächst eine Woche lang den Fruchtzucker und schauen Sie, ob sich der Bauumfang reduziert und es Ihnen besser geht. Wenn nicht, machen Sie das selbe mit Laktose. Wenn Sie so nicht weiterkommen, empfiehlt es sich, mit einem Arzt über den Blähbauch zu sprechen.

Angela Michel

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