Mensch und Zucker

Wir lieben Süßes in allen Formen und Farianten. Süß macht glücklich und zufrieden.

Leider sind Süßigkeiten auch relativ oft ungesund, machen dick, fördern Karies und sind für Diabetiker sowieso nur äußert begrenzt geeignet, da sie ihre Nahrungs Aufnahme nach Brot Einheiten einteilen müssen und zusätzlich nur langsam verwertbare Zucker aufnehmen sollten.

Was kann man unter Birkenzucker verstehen?

Als Birken Zucker (Xylit oder Xylitol) wird also der Zucker bezeichnet, der in der Birke (Betula) enthalten ist. Dieser Zucker - ein Naturstoff - eignet sich zum Süßen, zum Backen und ist in verschiedensten Lebensmitteln, wie Kaugummis, Bonbons etc. enthalten.

Birken Zucker kann in Apotheken, Naturkost Läden und Reform Häusern erstanden werden. Auch in seiner unverarbeiteten Form, also als purer Zucker, der dann zur Weiterverarbeitung genutzt werden kann.

Was ist am Birkenzucker so interessant?

Der Birkenzucker, das so genannte Xylit oder Xylitol hat einige erwähnenswerte Vorteile gegenüber anderen Zuckern.

Xylit enthält sehr viel weniger Kalorien als andere Zucker - ca. zwei Drittel weniger als viele andere Zucker Arten. Außerdem ist es Diabetiker geeignet, da die körpereigenen Enzyme es nur in einem viel geringerem Maße und wesentlich langsamer spalten können.

Birkenzucker (Xylit oder Xylitol) ist auch für die Zahnmedizin von aller größtem Interesse, da es sich dabei um einen Zucker, also um eine Süße handelt, die von Bakterien nicht verstoffwechselt werden kann - das bedeutet, es ist nichts für die Bakterien, sie können sich daran nicht erfreuen. Somit wird der Säurespiegel im Mund, der nach jeder Nahrungsaufnahme steigt, besonders nach Süßigkeiten, aber auch nach jedem anderen Essen, schneller neutralisiert und somit besser ausgeglichen. Die Karies Entstehung kann damit aktiv eingedämmt werden.

Gerade deswegen finden wir Xylit oder Xylitol (Birken Zucker) auch häufig in Zahnpflege Bonbons und Zahnpflege Kaugummis.

Vennhexe, am 17.07.2012
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