Das Deodorant

Das Deo sollte man am besten nach dem Duschen auf saubere Haut auftragen bzw. sprühen. Die Haut wird dadurch gepflegt, gekühlt und ein unangenehmer Schweißgeruch kann vermieden werden. Manche schwitzen aber auch so stark, dass normale Deos oft gar keine Wirkung zeigen und auch nur den Geruch mit gutriechenden Duftstoffen überdecken. Da kann man sich natürlich mit weiteren Tricks helfen.

Die Ernährung

Bei Schweißausbruch kann es auch an einer ungesunden Ernährung liegen. Auf dem Speiseplan sollten viel Obst, Gemüse und Milchprodukte stehen, aber weniger Fleisch und Wurst. Außerdem sollte man scharfe und salzige Speisen vermeiden, die starken Schweißausbruch auslösen. Natürlich muss man nicht ganz darauf verzichten, aber alles in gewissen Maßen zu sich nehmen.

Die Kleidung

Die Kleidung spielt hier auch eine sehr große Rolle, denn Kleidung, die die Haut nicht atmen lässt, führt zu starkem Schweißausbruch. Man kennt das aus der Schuh-Werbung, wo die Schuhe kleine Löcher haben, der Fuß dadurch atmen kann und nicht schwitzt. Man sollte jetzt natürlich keine Löcher in den Pulli schneiden, aber man sollte auf Kunstfasern wie Polyester und Polyacryl verzichten. Stattdessen Naturfasern wie Baumwolle, Viskose, Leinen und Seide wählen, denn diese lassen die Haut atmen.

Aluminiumchloridhexahydrat

Der Name hört sich komplizierter an, als es in Wirklichkeit ist. Es handelt sich hier um ein Deo bzw. eine Flüssigkeit, womit extreme Schweißausbrüche vermieden werden können. Vielen Menschen ist dieses Deo eher unbekannt, da man es nur in der Apotheke bestellen kann. Dieses wird auch nicht wie ein normales Deo morgens aufgetragen, sondern abends vor dem Schlafengehen. Am Anfang trägt man es jeden zweiten Abend auf. Das macht man dann zwei Wochen lang, bis man es schließlich auf einmal pro Woche reduziert. Bevor man sich das Zeug bestellt, sollte man aber vorher mit einem Hautarzt darüber reden, damit keine möglichen allergischen Reaktionen auftreten.


VORSICHT!!! NICHT BEI FRISCH RASIERTER HAUT AUFTRAGEN! Dies kann zu starken Hautreizungen führen und die sind dann noch unangehmer als Schweißflecken.

Der Nachteil bei diesem Deo ist, dass man es regelmäßig auftragen muss. Das heißt, falls man es zwei Wochen lang vergessen hat zu benutzen, kommt der ungewollte Schweiß wieder zurück und man muss wieder anfangen es jeden zweiten Tag aufzutragen. Außerdem muss man auf die Nutzungsdauer achten, da es nach einiger Zeit die Wirkung verliert.

Doch im Großen und Ganzen ist es die beste Möglichkeit, die ich auch empfehlen kann, da es auch wirklich Wirkung zeigt. Ich zahle für eine Flasche mit 100 ml um die 5 Euro, die meiner Meinung nach bezahlbar sind, wenn man bedenkt, dass man dann normale Deos nicht mehr kaufen braucht.

 

Sehr Wichtig!

Der Artikel und vorallem der Tipp mit dem Deo aus der Apotheke stellt keine medizinische Beratung dar. Sollte nur ein kleiner Tipp für die Leute sein, für die das Produkt noch unbekannt war. Deshalb betone ich an dieser Stelle, erst beim Arzt nachzufragen und sich darüber beraten zu lassen.

Autor seit 4 Jahren
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