Ein Zahnarzt, bei dem der Schwerpunkt auf Prophylaxe liegt, möchte schlechte Bedingungen im Mund gar nicht erst entstehen lassen. Natürlich spielen da auch ein wenig die genetischen Voraussetzungen jedes Einzelnen  eine Rolle. Es gibt Menschen, die guten Gewissens Ihre Zahnpflege ab und zu vernachlässigen können und andere eben nicht. Wobei hier auch die Ernährungsgewohnheiten von großer Bedeutung sind.

 

Menschen sind verschieden. Aber grundsätzlich gilt für alle das Gleiche:Karies kann jeder bekommen.

Neben einer ganzen Arie von Anwendungen, wie das mühsame Putzen mit der Zahnbürste, Reinigen mit Zahnseide und der Benutzung einer Zungenbürste gibt es jetzt zusätzlich einen angenehmen Reinigungsvorgang für zwischendurch. Das Xylit-Bonbon. Dieses medizinische Bonbon gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und ist in erster Linie vergleichbar mit einem Stück Traubenzucker.

Bis zu 5 Bonbons am Tag werden empfohlen, jeweils nach den Mahlzeiten. Auch gegen Mundgeruch ist dieses Präparat fantastisch. Bei herkömmlichen Pfefferminz- oder Eukalyptuspastillen wird der schlechte Atem einfach übertüncht und man riecht anschließend wie ein Koalabär.

Mit Xylit wird der Mundgeruch neutral eliminiert und die Ursache behoben. Die Zähne fühlen sich sofort glatter und gepflegter an.

Sie können die Wirkung selber testen, in dem Sie eine Färbetablette im Mund zergehen lassen und damit die vorhandenen Bakterien im Mund sichtbar machen. Anschließend lutschen Sie das Xylit-Bonbon und werden nach ca. 4 Minuten sehen, dass die Färbung auf Zähnen und Zunge verschwunden ist.

Außerhalb Europas weit verbreitet

Zahnärzte berichten von amerikanischen und japanischen Patienten, die zur Zahnreinigung in Ihre Praxis kamen und gesundheitlich einwandfreie Zähne vorweisen konnten. Diese wiederum erzählten, dass Xylit-Pastillen in Amerika und Japan überaus beliebt seien.

Inhaltsstoffe aus Birkenbäumen

 

 

 

Schon die alten Indianer haben damals die Wirkung von Xylit genutzt. Sie kauten auf einem Stück Birkenrinde, um die Zähne zu "putzen".

In der Birkenrinde befindet sich Birkenzucker, der eine antibakterielle Wirkung hat. 

 

 

 

 

Auch als Belohnung für Kinder ab 3 Jahren geeignet

Was für die Zähne von Erwachsenen gut ist, ist in diesem Fall auch für Kinder gut, allerdings erst ab 3 Jahren. Sollte sich ein Kind öfter mal weigern die Zähne sorgsam zu putzen, kann man ein "gesundes Bonbon" für nach dem Zähneputzen versprechen. Motiviert nicht nur das Kind, sondern entfernt auch die letzten Bakterien im Mund.

 

Auch gegen Mittelohrentzündung soll Xylit prophylaktisch wirken, weil der Bakterienstamm, der für diese Entzündungen verantwortlich ist, Xylit nicht verstoffwechseln kann und damit die Nahrungsgrundlage fehlt.

 

Herstellung

Allerdings muss man beim Kauf des Produktes etwas genauer hinsehen. Die Herstellung von echtem Xylit aus Birkenrinde ist nicht ganz einfach und billig. Daher nutzen manche Hersteller Alternativen, wie die Gewinnung aus Genmais. Den können Ärzte aus gesundheitlichen Gründen nicht empfehlen, da der daraus gewonnene Zucker in großen Mengen konsumiert, eine Fettleber hervorrufen kann.

Bei dem echten Xylit verhält es sich so, dass es sogar 40 % weniger Kalorien hat als Industriezucker, obwohl die Süßkraft die gleiche ist. Von daher wird es auch gerne als Zuckerersatz genommen.

Wer es gerne ausprobieren möchte, dem wird der Hersteller Penta Sense empfohlen.

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