Brotbackautomat oder Backofen?

Eine der entscheidenden Fragen die sich dem häuslichen Bäcker stellt, ist die, ob er in einen Brotbackautomaten investieren oder sein Brot lieber im Backofen zubereiten soll. Um diese Frage zu beantworten müssen mehrere Faktoren beachtet werden.

  1. Wie oft soll ein Brot gebacken werden?
  2. Ist in der Küche des Hobbybäckers bereits eine Knetmaschine vorhanden?
  3. Sollen die Brote zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch gebacken werden?
  4. Hat der Bäcker Zeit das Brot im Auge zu behalten, damit es nicht zu dunkel wird?

Diese vier Fragen, sollen dabei helfen, sich für oder gegen einen Brotbackautomaten zu entscheiden. Aber der Reihe nach.

Zu Frage 1: Ein Brotbackautomat arbeitet Energieeffizienter als ein Backofen. Wenn der Bäcker nur selten ein Brot zubereitet, dann lohnt sich die Investition nicht, da die Ersparnis gegenüber des Backofens somit ewig benötigt, um sich zu amortisieren. Wenn gelegentlich Brote gebacken werden, ist dieser Zeitpunkt schneller erreicht und ein Kauf ist zu empfehlen.

Zu Frage 2: Wenn keine Knetmaschine vorhanden ist, wird es dem heimischen Bäcker schwierig sein, den Teig angemessen zu kneten. In diesem Fall sollte auf jeden Fall ein Brotbackautomat zum Backen genutzt werden.

Zu Frage 3: Brotbackautomaten haben den Vorteil, dass sie eine Timer-Funktion besitzen. Somit ist das Brot zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig gebacken. Beispielsweise ist das Brot fertig, wenn der Hobbybäcker von Arbeit nachhause kommt. Somit ist das Brot noch warm und frisch. Dies kann ein Backofen natürlich nicht gewährleiten und wer sein Brot zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig gebacken haben will, der sollte sich für einen Brotbackautomaten entscheiden.

Zu Frage 4: Ein Brotbackautomat übernimmt den gesamten Backvorgang automatisch. Das bedeutet auch, dass er aufhört zu backen, wenn das Brot den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat. Ein Backofen heißt weiter und wenn der häusliche Bäcker nicht auf das Brot achtet, ist es schnell verbrannt. Wer zu Unaufmerksamkeit neigt, der ist ebenfalls mit einem Brotbackautomat gut beraten.

Die vier Fragen sollte sich jeder Interessent vor der Investition in einen Brotbackautomat stellen, um abzuwägen, ob sich ein Kauf lohnt. Wenn er sich dafür entscheidet, bleibt die Wahl des geeigneten Geräts.

Die Wahl des richtigen Brotbackautomats – Was ist zu beachten?

Es ist nicht einfach den richtigen Brotbackautomaten für seine Bedürfnisse und den eigenen Geldbeutel zu finden. Hier empfiehlt es sich auf die Meinungen anderer Nutzer zu achten. Gerne werden dafür die Amazon-Rezensionen genutzt, die Stärken und Schwächen des jeweiligen Modells genau aufzeigen. Dies ist ein guter erster Ansatz, um zu Sondieren. Auch die Testberichte von Seiten wie brotbackautomaten.de können beim Entscheidungsvorgang helfen.

Zuvor muss sich der Interessent aber im Klaren sein, was er möchte und wieviel er für einen solchen Küchenhelfer ausgeben will. Es empfiehlt sich natürlich ein Budget festzulegen, da die Preispanne von 60- 200 Euro reicht und nicht jeder bereit ist, den Höchstpreis zu zahlen.

Neben dem Preis sind der Funktionsumfang, die Handhabung, die Verarbeitung und das Backergebnis die entscheidenden Kriterien für die Wahl des richtigen Geräts.

Funktionen können beispielsweise sein:

  • Eine Timer-Funktion
  • Eine Marmeladen-Funktion
  • Diverse Brotprogramme, wenn die Präferenzen bei bestimmten Brotsorten liegen.
  • Ein separater Hefe- und Zutatenbehälter.

Diese Funktionen sind je nach Prioritätensetzung unterschiedlich gewichtet und jeder muss selbst entscheiden, was für ihn besonders bedeutend ist.

Jetzt ist der Brotbackautomat da. Und was nun?

Jetzt heißt es backen, backen, backen… Im Internet gibt es eine Vielzahl von Seiten, die Rezepte für Brote aus dem Brotbackautomaten bereitstellen. Hierbei sind besonders zu erwähnen ploetzblog.de und zeitlos-brot.de. Auf beiden Blogs werden tolle Rezepte präsentiert und es wird deutlich, dass die Autoren mit Herzblut sich dem Backen verschrieben haben. Aber auch bei bekannten Seiten wie chefkoch.de sind viele Rezepte zu finden. Es muss nur das für sich selber gut passende Rezept gefunden werden und dann kann es auch schon losgehen.

Wer eher leicht starten will, der kann fertige Backmischungen verwenden, die es besonders leicht machen ein Brot zu backen. Auch bei diesen kommen sehr gute Backergebnisse raus, die im Vergleich zu einem Bäckerbrot sehr preiswert sind.

Egal was für ein Brot das erste Selbstgebackene sein soll, es empfiehlt sich immer vorher die Bedienungsanleitung des gewählten Brotbackautomats vollständig zu lesen. Zum einen können dadurch Probleme vermieden werden und zum anderen sind dort teilweise sehr nützliche Tipps zu finden. Das Lesen erleichtert auch die Wahl des richtigen Programmes für das jeweilige Brot.

Der Artikel konnte hoffentlich einen guten Einblick darüber geben, welche Backart für den Hobbybäcker zu bevorzugen ist, welche Entscheidungshilfen es bei einem Brotbackautomaten gibt und was es beim ersten Brot zu beachten gilt.

In diesem Sinne: Gut Back!

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