Fristen von Paketdiensten

  • DHL  22. Dezember (Deutschland)  17. Dezember (Europa)
  • UPS  19. Dezember (Deutschland)  15. Dezember (Europa)  15. Dezember (weltweit)
  • DPD  19. Dezember (Deutschland)  15. Dezember (Europa)
  • GLS  19. Dezember (Deutschland)  14. Dezember (Europa)
  • Hermes 21. Dezember  (Deutschland) 14. Dezember (Europa)

Es gilt hierbei immer die Devise, ein Paket so früh wie möglich aufzugeben. Witterungsbedingte Probleme und ungeplante Streiks können schnell zu Verzögerungen führen, sodass eine pünktliche Zustellung vor dem Fest nicht mehr gewährleistet ist.

Nur der Paketdienst UPS gibt meinen Recherchen zufolge einen Stichtag (15. Dezember) zur weltweiten Zustellung vor. Die Information bei DHL lautet "Anfang Dezember - nicht später"! 

Unterschiedliche Angaben bei den einzelnen Anbietern

Welcher Paketdienst für welchen Zweck der bessere ist, läßt sich pauschal nicht sagen. Zu unterschiedlich sind die Ergebnisse verschiedener unabhängiger Institute und Zeitschriften. Das günstigste Angebot hängt unter anderem von der Paketgröße, dem Gewicht und der (falls gewünscht) Versicherung ab. Im weiteren spielen die Lieferzeiten und der ordentliche Zustand der Ware beim Empfänger eine Rolle. Als sehr hilfreich hat sich hier das Vergleichsportal www.posttip.de erwiesen. Hier lassen sich bestimmte Kriterien in einen Vergleichsrechner eingeben und anschließend per Knopfdruck auswerten.

Handelt es sich um ein kleines Paket oder Päckchen sind die beiden Anbieter Hermes und DPD relatv günstig. Nimmt man hier die preiswerteste Variante (3,65 Euro), muß das Paket allerdings in einen speziellen Shop mit Hermesversand abgegeben werden und dort vom Empfänger wieder abgeholt werden. Das kann sich in ländlichen Gebieten als schwierig erweisen. Das Paket läßt sich natürlich auch an der Haustür zustellen, allerdings nur gegen höheres Porto. In diesem Fall lohnt sich ein Vergleich mit dem größten Anbieter DHL. Interessant und das spricht wieder für den Hermes-Service ist eine bereits in der Pauschale enthaltene Haftungssumme von 50 Euro. Erst wenn der Inhalt einen höheren Wert hat, muß extra bezahlt werden.

Marktführer "DHL"

Immer noch sehr beliebt, aber in der Regel auch ein klein wenig teurer ist der Marktführer DHL, ein Tochterunternehmen der gelben Post. Ein Päckchen mit maximal zwei Kilo Inhalt kostet hier bereits über vier Euro, die Online-Variante ist etwas günstiger. Eine Versicherung gibt es nicht, diese muß gesondert bezahlt werden und ist bei diesem Anbieter im Vergleich zu den Mitkonkurrenten relativ teuer. Hier kann ein Paket schnell 10 Euro und mehr kosten. 

DHL verschickt alle Pakete inzwischen "Go Green", das heißt, die beim Transport entstehenden CO 2 - Emissionen werden in bestimmte Klimaschutzprogramme inverstiert. So beruhigt das höhere Porto vielleicht das ökologische Gewissen.

weltweite Weihnachtspakete

Nach wie vor sehr teuer ist der Versand von Weihnachtspaketen ins Ausland. Insbesondere Branchenführer DHL verlangt hier Paketpreise nicht unter 15 Euro, nur kleine Päckchen kosten weniger. Anbieter Hermes ist hier in der Regel die "günstige" Variante, allerdings gibt es zum Teil länderspezifische Unterschiede.  Noch teurer ist der Versand von Weihnachtspräsenten in die USA. Hier verlangt DHL Preise zwischen 14,90 Euro (Päckchen), Pakete fangen bei 34 Euro an. In diesem Fall macht es manchmal Sinn, sich online an einen speziellen US-Versandhändler zu wenden.

Noch ein kleiner Tipp zum Schluß

Bargeld, Wertsachen, Schecks und Schmuck haben in herkömmlichen Postpaketen nichts zu suchen. Bei Verlust und Diebstahl gibt es in der Regel keinen Ersatz.

Das Verschicken von Tieren ist untersagt und kann bei Aufdeckung zu empfindlichen Strafen führen. Außerdem handelt es sich hier um Tierquälerei, wer möchte schon gerne eingesperrt um die Welt reisen.

Ashlie, am 06.12.2012
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