Und von den tragbaren Spiele- und Multimediakonsolen, die heute als Smartphones in unzähligen Hosentaschen ihren Platz haben, war dieses erste Smartphone noch weit entfernt. Die Grundfunktionen heutiger Smartphones waren aber schon in diesem frühen Modell vorhanden: Man konnte damit nicht nur telefonieren, sondern auch Emails und Faxe versenden und empfangen und sogar im Internet surfen. Der Communicator war größtenteils als Büro- und Organisationshilfe konzipiert (s. Infografik).

Nokia Smartphone-Entwicklung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Symbian zu Android

In den Jahren seit diesen ersten Schritten hat sich in der Smartphone-Branche viel getan. Smartphones haben inzwischen komplizierte Betriebssysteme, die genau auf die Nutzungsweise der praktischen Helfer abgestimmt sind. Lange Zeit war das am häufigsten genutzte Betriebssystem Symbian. Dieses wurde von Nokia entwickelt, lange aber auch von anderen Smartphoneherstellern genutzt. Heute wird Android, das Betriebssystem von Google, auf Smartphones verschiedenster Hersteller verwendet. Samsung, Sony Ericsson, HTC und natürlich auch das von Google eigens entwickelte Nexus laufen unter diesem Betriebssystem.

 

 IOS und Windows Phone

Seit Veröffentlichung des iPhones steigen dessen Marktanteile ständig. Das dazugehörige Betriebssystem iOS, ist allerdings nur auf Apple-Produkten verfügbar und breitet sich deshalb nicht darüber hinaus aus.

Ein weiteres Betriebssystem, das in den letzten Jahren zunehmende Bedeutung erlangt hat, ist Windows Phone von Microsoft. Damit laufen zum Beispiel die Lumia Smartphones von Nokia. Die neue Smartphone-Serie der Finnen besticht durch ihr farbenfrohes Design und die minimalistische Benutzeroberfläche.

 

Die Qual der Wahl am Smartphonemarkt

Die große Auswahl an Herstellern und Betriebssystemen macht die Wahl beim Kauf gar nicht so einfach. Da hilft nur schauen, vergleichen und Freunde fragen. Während man 1996 mit dem Communicator nur ein Smartphone wählen könnte, gibt es mittlerweile unzählige Hersteller, Betriebssysteme und Modelle in jeder Preisklasse. Einfache internetfähige Handys bekommt man inzwischen für unter 100 Euro in den Elektromärkten der Nation. Wenn es etwas mehr sein darf, kann man auch locker bis zu 700 - 800 Euro für eines der kleinen elektronischen Geräte ausgeben.

Harter Konkurrenzkampf

Wenngleich es heutzutage weltweit mehr Smartphones als Zahnbürsten gibt, ist der Markt weiterhin hart umkämpft. Vor allem das Image der jeweiligen Hersteller, die Power und Innovationskraft der einzelnen Geräte wird immer mehr zum ausschlaggebenden Kaufargument und das nicht nur bei den Apple-Smartphones. Man kauft mit einem Smartphone nicht nur ein nützliches Elektrogerät sondern immer auch ein Stückchen Lifestyle.

Das Fazit - Und was sagt uns das jetzt?

Das Smartphones feiert dieses Jahr seinen 16. Geburtstag und ist schon lange nicht mehr das schnöde Organisationstool, als das es einmal erschaffen wurde und das ist auch gut so. Freuen wir uns also weiterhin auf neue Modelle, Innovationen und Überraschungen in der Smartphone-Welt.

Autor seit 3 Jahren
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