Die kleine Merkliste

Sollten Sie über den Kauf eines neuen Wagenhebers nachdenken, müssen Sie Ihr Automodell im Kopf haben. Denn zwischen einem Kleinwagen und einem SUV gibt es erheblich Gewichtsunterschiede. In der Regel reicht eine Tragkraft von zwei Tonnen aus. Autos unterscheiden sich zudem im Bodenabstand und Sie stehen am Ende vor sich kaum abhebenden Reifen.

Dann beeinflusst noch das Einsatzgelände Ihre Wahl. Ob Sie einen Scheren-, Stock-, Ballon-, Rangier- oder Pneumatikwagenheber benötigen hängt also von einigen Faktoren ab. Im Anschluss werden hier die Einsatzmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile verschiedener Wagenheber beschrieben.

Auto richtig Aufbocken welcher Wagenheber ist der richtige

Für Zwischendurch - der Scherenwagenheber

Die meisten Autos werden mit einem Scherenwagenheber ausgeliefert. Damit lässt sich zur Not ein Rad wechseln, aber das Hochkurbeln kostet einiges an Kraft. Außerdem sind gerade bei den mitgelieferten Ausführungen die Sicherheitsrisiken wegen ihrer geringen Stabilität nicht unerheblich. Zugleich sind diese Typen eher für Autos in kleineren Gewichtsklassen gedacht.

Der größte Vorteil ist der platzsparende Transport. Eine ähnlich kleine Alternative sind viele Stockwagenheber. Sie funktionieren über ein hydraulisches Getriebe und sehen einem Teleskop nicht unähnlich. Dadurch ist weniger Kraftaufwand für das Anheben Ihres Autos notwendig. Gleichzeitig können die meisten Modelle mehr Gewicht heben als Scherenwagenheber. Allerdings kommen diese kleinen Geräte häufig nicht sehr hoch. Haben Sie also große Reifen oder ein tiefer gelegtes Auto, stoßen Sie hier schnell an die Grenzen Ihres Wagenhebers.

Ballonwagenheber sind ebenfalls leicht mitzuführen. Sie legen einen reißfesten Kunststoffsack unter Ihr Auto und füllen diesen über einen Schlauch mit Abgasen. Mit ihm können Sie Ihr Auto auch besser auf weichem Boden anheben. Während andere Wagenheber in den Untergrund gedrückt werden, schwimmt dieses Modell einfach oben auf. Allerdings besteht ein bedeutendes Sicherheitsrisiko. Denn der Sack kann durch spitze Kanten am Unterboden einreißen. Daher müssen Sie Ihr Fahrzeug eigentlich immer noch zusätzlich aufbocken.

Komfortvariante - der Rangierwagenheber

Die gebräuchlichste Variante für viele, die Ihre Reifen selbst wechseln, sind hydraulische Rangierwagenheber. Mit diesen lässt sich das Auto mit wenig Kraftaufwand anhebeln. Zusätzlich passen sie unter fast jedes Auto. Das Werkzeug verfügt über zwei bewegliche und zwei feste Rollen. Dadurch ist ein Abrutschen des Autos unwahrscheinlicher, als bei anderen Modellen. Denn der Rangierwagenheber bewegt sich Ihrem Auto folgend mit.

Rangierwagenheber sind komfortabler und sicherer als die bisher genannten Wagenheber. Trotz der Größe sind immer noch ohne Probleme transportabel. Sie können aber nur auf hartem Untergrund benutzen werden. Wenn Sie einen Kompressor besitzen, können Sie über den Kauf eines pneumatischen Wagenhebers nachdenken. Er funktioniert im Prinzip wie ein Stockwagenheber. Damit können problemlos Wohnmobile oder LKWs angehoben werden. Allerdings ist dieser Wagenheber nichts für Unterwegs.

Auf https://wagenheber.info/ finden Sie weitere Informationen zu den unterschiedlichen Wagenheber Typen.

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