Unsere Gletscher schmelzen - stimmt, seit 14000 Jahren!

Die Klimaerwärmung fing vor 14000 Jahren an. Die Gletscher begannen zu schmelzen. Wasser verdunstete und fiel vermehrt als Regen auf unseren Planeten. Die Meeresspiegel stiegen gewaltig, etwa um 130 Meter. Höhepunkt war die Zeit um 5000 vor Christus. Das führte im Nahen Osten zum Bruch des Bosporus-Dammes.  Den Bauern, die vor 7500 Jahren die Ufer des Schwarzen Meeres beackerten, muss es vorgekommen sein, als hätte der Himmel seine Schleusen geöffnet. In der Meerenge zwischen Europa und Asien brach ein natürlicher Damm. Die Sturzflut ergoss sich mit der 200fachen Wucht der Niagarafälle aus dem Marmarameer ins Schwarze Meer, das damals noch 150 Meter tiefer lag und ein Binnensee war. In kürzester Zeit verschwanden rund 100.000 Quadratkilometer Ackerland in den Fluten. Diese Naturkatastrophe schlägt sich nieder im Gilgameschepos. Als der Gelehrte George Smith dieses Epos übersetzt, stößt er auf jene Passage, die das Christentum in seinen Grundfesten erschüttern könnte. Ein uralter Mann und seine Frau überlebten als Einzige eine Strafe der Götter - eine große Flut. Der Forscher gerät in Panik, denn die Ähnlichkeit zum biblischen Noah und der Sintflut ist offensichtlich. Teilweise wörtlich nimmt die Dichtung die schreckliche Naturkatastrophe aus dem Alten Testament vorweg.

Wenn der Mensch schuld ist, warum produzieren wir da immer mehr Menschen?

Nun erzählt uns die Kirche seit 2000 Jahren, dass diese große Flut von Gott gesandt wurde, um die verdorbene Menschheit zu bestrafen. Aber seit wenigen Jahren erklärt uns unsere heiß geliebte Kanzlerin Merkel, und laut Bild-Zeitung Führerin der freien Welt, dass der Anstieg der Meeresspiegel durch den anthropogenen Treibhauseffekt verursacht wird. Somit also der Mensch ursächlich sei! Wem soll man/frau/irgendwas nun glauben? Dem Papst, Gottes Stellvertreter auf Erden oder der GröFinaz (größten Führerin aller Zeiten)? Und wenn man denn dem Menschen die Schuld gibt, hatten unsere Vorfahren vor 8000 Jahren bereits Dieselautos? Mit Kerosin betrieben Luftschiffe und Handelsflotten, die mit Schweröl betrieben wurden? 94% des Co² Ausstoßes ist geogen, also natürlich. Und es wird durch Pflanzen absorbiert, gespeichert oder umgewandelt. Im Winter, wenn auf der Nordhalbkugel Bäume die Blätter abwerfen, steigt der Co² Gehalt immer an. Neuerdings löst das Großalarm und Weltuntergangsstimmung aus. Wir halten mal fest, 6 % Co² Ausstoß ist anthropogen, aber weltweit! Die Weltbevölkerung umfasste beim Jahreswechsel 2016/17 rund 7,47 Milliarden Menschen. Die UNO rechnet für den Zeitraum 2015 bis 2020 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 78 Millionen Menschen pro Jahr. Die Vereinten Nationen erwarten 2050 etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Globus.

 

30000 Teilnehmer wurden klimagünstig eingeflogen und bewirtet.

Wo ist der Schalter mit dem man die Temperatur einstellen kann?

Und da stelle ich mir als Mathematik-Genie, immerhin kann ich zwei und zwei zusammenzählen, die Frage, wie man mit so einer unbekannten Größe den Co² Ausstoß berechnen und verbindlich vermindern will. 2,5 Milliarden Menschen mehr benötigen Lebensraum, Anbauflächen für Nahrung, Arbeitsplätze und Transportmittel. Wälder werden gerodet und Grünflächen werden zubetoniert. Mehr versiegelte Flächen und weniger Natur die Co² absorbiert sind da eigentlich vorprogrammiert. Und noch mehr Nutztiere mit noch höherem Methan-Ausstoß (auch ein Treibhausgas und dazu stärker) fließen als unbekannte Größe in die Gleichung mit ein. Der dann steigenden Welthandel muss ebenfalls berücksichtigt werden. Dazu kommt, dass Co² etwa 120 Jahre benötigt, um abzubauen. Soll heißen, was wir momentan in der Atmosphäre haben, ist im Jahr 2100 größtenteils noch da. Wie wir den Gehalt dieses Treibhausgases verbindlich messen, entzieht sich meiner Kenntnis. Auf die Frage, wie tief der Rhein ist, habe ich mal geantwortet: "Am Ufer geht er mir bis zu den Knöcheln!" Es kommt halt immer darauf an, wer, wann und wo misst.

Hoffnung ist die Wiese der Dummen! Die Politik wird uns nicht retten!

 

Meine Devise lautete ein Leben lang: "Mit der Natur und nicht dagegen!" Wenn Laub-Bäume Co² absorbieren, bräuchten wir nur im großen Stil selbige anpflanzen. Die könnten auch noch Wasser speichern, was bisher im "ewigen Eis" lagerte. Laub verrottet zu Humus, was ein erstklassiger Co²-Speicher ist. Sie spenden Schatten, sorgen für ein günstiges Mikro-Klima, was andere Pflanzen begünstigt. Begrünte Flächen bringen neuen Lebensraum auch für Menschen. Nachdem die Techniken breit angelegter Bewässerungsmethoden beherrscht werden, könnte man die Urbarmachung der Trockensteppen der Erde, die ungefähr die Hälfte aller besiedelten und unbesiedelten Steppen ausmachen, nun zum ersten Mal sinnvoll angehen. Die Wüsten kann man ebenfalls durch Begrünung eindämmen. Israel hat uns gezeigt, dass es funktioniert. Und auch in Ägypten sind Projekte mit geklärten Abwässern erfolgreich. Selbst in Afrika gibt es gute Beispiele! Aber solange mit Panikmache mehr Geld verdient wird, als mit der Beseitigung eines Problems sehe ich schwarz. Alternativ müsste etwas gegen die ungezügelte Vermehrung getan werden. Länder, in denen Frauen 7 - 8 Kinder gebären, müssen endlich Verantwortung übernehmen. Oder ist der Verdrängungswettbewerb politisches Programm?

Alle Bilder stammen von Pixabay, der kostenlosen Plattform.

Autor seit 6 Jahren
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