Was ist vor dem Schlafen gehen zu meiden

Jegliche Stresssituationen und Ärger bereiten uns schlaflose Nächte. Deshalb ist gerade vor dem zu Bett gehen darauf zu achten, dass keine Streitgespräche geführt werden. Lieber einen geruhsamen Abendspaziergang machen, der uns ruhig und entspannt werden lässt. Alkohol und Schlaftabletten sorgen zwar dafür, dass wir einschlafen. Aber es kommt nicht zu dem Tiefschlaf, den unser Körper zur Erholung und Regenerierung benötigt. Am nächsten Morgen fühlt man sich wie gerädert.

Schlaf (Bild: Pixabay)

Die Schlafphasen

Während der Nacht durchläuft jeder mit gutem Schlaf 5 verschiedene Schlafphasen.

  • Während der Einschlafphase entspannen sich langsam die Muskeln. Was um uns herum vorgeht, nehmen wir noch gedämpft wahr und wir können auch noch leicht geweckt werden. In unserem Gehirn laufen Geschehnisse des vergangenen Tages ab. Die Gehirnaktivität nimmt langsam ab, bis wir in die 2. Einschlafphase hinüber gleiten.
  • Die 2. Schlafphase ist nur eine Zwischenstufe zur Tiefschlafphase, in der wir zwar immer noch leicht geweckt werden können, aber die Gehirntätigkeit nimmt immer weiter ab.
  • Mit der 3. Schlafphase haben wir bereits die Tiefschlafphase erreicht. Der Körper ist ganz entspannt und auch die Gehirntätigkeit lässt noch weiter nach. Dass wir diese Phase erreicht haben, können außenstehende leicht feststellen, da unsere Atmung und unser Herzschlag sich verlangsamen und der Blutdruck sinkt.
  • Die 4. Phase ist dann erreicht, wenn die Gehirntätigkeit am geringsten ist. Sie dauert in etwa 20 Minuten. Danach geht es wieder in den leichten Schlaf über, ohne dass der Schläfer aufwacht. Es folgt der REM – Schlaf, benannt nach den schnellen Augenbewegungen (Rapid Eye Movement), die diese Schlafphase dadurch stark von den ersten Phasen unterscheidet. Die Gehirnaktivität steigt rapide an, ebenso wie Herzschlag, Atmung und Blutdruck. Es kommt zu einer sexuellen Reaktion, da Penis und Vagina stärker durchblutet werden, obwohl die Muskulatur an Beinen, Armen, Bauch und Rücken entspannt sind.

Da ein Schlafzyklus bis zu 120 Minuten dauert, wiederholen sich diese Schlafphasen circa 3 bis 4 Mal pro Nacht.

Verarbeitung im Schlaf

Man geht davon aus, dass in allen Schlafphasen geträumt wird. Nur kann sich der Träumende meist nicht daran erinnern, was er geträumt hat. Es wird angenommen, dass in der 2. Phase hauptsächlich Tagesereignisse verarbeitet werden. Während beim REM-Schlaf eine Säuberung unseres Gehirns, also das Leeren des Kurzzeitgedächtnisses und die Aufnahme in das Langzeitgedächtnis stattfinden soll. Deshalb ist gerade bei Lernenden ausreichender Schlaf sehr wichtig, damit das Erlernte in das Langzeitgedächtnis übernommen werden kann. Die Tiefschlafphase ist für die Regeneration des Körpers zuständig. Über das Wachstumshormon und das Immunsystem werden Krankheitserreger aufgespürt, so weit wie möglich beseitigt und Reparaturarbeiten an beschädigtem Gewebe vorgenommen.

 

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Ajerrar, am 20.06.2018
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Bildquelle:
I. Ajerrar (Mit Gelassenheit das Leben meistern)
I. Ajerrar (Sind die Angaben von persönlichen Daten im Internet unumgänglich?)

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