Die Geschichte des Wacholders (Juniperus communis)

In uralter Vorzeit - wir lebten noch in unseren Höhlen, erhielt als vermutlich als eine der ersten (Heil)Pflanzen der Wacholder seinen Einzug.

In den Höhlen brannten wärmende Feuer, die mit frischem Wacholderkraut gelöscht werden sollten. Hier entwickelte sich herb,- würziger Rauch in den Höhlen und es hieß, dass sich danach wohltuende Schwingungen unter den Höhlenbewohnern bemerkbar machten. Husten soll dadurch gelindert worden sein, Schmerzen verringert und Fleisch wurde haltbarer.

Wacholder (Juniperus communis) in der Küche

Wacholder ist heutzutage noch eine recht bekannte Küchenpflanze, die meist als Beeren zum Einwecken von Gemüse oder zur Verfeinerung von Sauerkraut und / oder Gulasch genutzt wird.

Ebenfalls allgemein bekannt ist die Räucherung /Haltbarmachung von Schinken durch Wacholder oder der aus ihm hergestellte Schnaps.

Wacholder (Juniperus communis) als Heilpflanze

Dem Wacholder wird eine desinfizierende Wirkung zugeschrieben, ebenso eine Harntreibende, was sich die Medizin gerne bei Harnwegsinfekten zu nutzen macht.

(Juniperus communis) Wacholder als Schutz,- und Ritualpflanze

Der Wacholder gilt als starke Schutzpflanze. Vor einem Haus gepflanzt, soll er unerwünschte Besucher bereits an der Eingangstüre abwehren. Elementare Energien werden ihm nachgesagt.

In Ritualen wird er deswegen gerne als Kreis (Schutz) Pflanze genutzt, entweder als Pfeilerpfosten für die Elemente: Luft - Feuer - Wasser und Erde, die in jeder Zeremonie gerufen werden, oder als gesammte Kreisumlegung, damit niemand den Kreis betreten oder verlassen kann, der nicht erwünscht ist.

Auch seine Verwendung in Räucherritualen dient diesem Zweck. Bei diesen kann er allerdings noch sehr viel vielfältiger genutzt werden.

Wacholder (Juniperus communis) als Räucherpflanze

Der Wacholder gilt als ältestes Räucherkraut der Menschheit. Er soll in Räucherungen Schutz, Reinigung, Klärung, Desinfektion und Harmonie hervorrufen.

Dies kann man sich in offentlichen Gebäuden (wo sich viele Menschen mit ihren zum Teil nicht immer posotiven Energien aufhalten), in Krankenzimmern, bei Geburten und Ähnlichem zu Nutze machen.

Auch bei anderen Übergangsritualen (schwere Krankheiten und / oder Tod) kann man ihn sich zusammen mit Engelwurz (Angelika archangelika) zu Nutze machen und um Hilfe bitten.

 

 

Einfache Schutz,- und Harmonisierungsräucherung

3 Teile Wacholderkraut - Entsprechung für Schutz, Reinigung, klare Gedanken

1 Teil Weihrauch - Entsprechung für männlich göttliche Kraft

1 Teil Myrrhe - Entsprechung für weiblich göttliche Kraft

1 Teil Salbei - Entsprechung für Heilung und Reinigung

1 Teil Fichten (Burgunderharz) - Entsprechung für Reinigung und Heilung

Zutaten sehr klein schneiden, anschließend mörsern und in allerkleinsten Mengen bei Bedarf verräuchern. (Fenster oder Tür dabei kurz öffnen, damit alles Unerwünschte ziehen kann).

 

Weitere Informationen, das Impressum, sowie Veranstaltungen und Angebote finden Sie auf meiner Homepage:

http://www.eifelkraeuter-hohesvenn.vpweb.de/

Vennhexe, am 06.10.2014
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Autor seit 4 Jahren
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