Die Seelengruppe als Basis für die Verknüpfung der 7 Seelenenergien

Innerhalb einer Seelengruppe gibt es sieben Seelengefährten, die jeweils eine unterschiedliche Seelenrolle haben. Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich behaupte hiermit nicht, dass dies die einzigen Seelengefährten seien, nur weil sich die hier beschriebene Aspekte auf diese 7 bezieht. Jede der Seelenrollen aus dieser Gruppe hat ihre eigene Seelenenergie. Wenn man im Verlauf seines Lebens nach und nach seinen Seelengefährten begegnet, werden ihre Energien untereinander verbunden. Ist dies geschehen, geht es im weiteren Verlauf darum, dass diese Seelenenergien, jeweils wenn die Zeit dafür reif ist, in jedem der Seelengefährten aus dieser 7er-Seelengruppe aktiviert wird. Und wenn dieser Prozess bei der einen Seelengruppe – bzw. bei allen Seelengruppen, bei dem dies im selben Zeitraum stattfindet – abgeschlossen ist (und dies geschieht immer erst als alte Seele), zieht dieser Verbindungsprozess immer weitere Kreise.

Meiner Vermutung nach geht es letztendlich darum, dass alle Seelenenergien in jedem Menschen integriert werden und am Ende alle Seelen miteinander verbunden sein werden. Dieser Prozess der Seelenverbindung kann bei jedem natürlich erst dann in Gang gesetzt werden, nachdem die jeweilige Person sich vom Minuspol ihrer Seelenenergie / Seelenrolle in den Pluspol entwickelt hat, indem sie alles Negative verarbeitet, aufgelöst und ins Positive transformiert hat. Wie lange dieser Entwicklungsprozess dauert, ist individuell unterschiedlich. Die verschiedenen Entwicklungsstufen, die 7 Seelenalter, werden hierbei jedoch von jeder Seele durchlaufen. Es ist nicht möglich, die eine oder andere Stufe zu überspringen. Aus diesem Grund sind ja auch alle Versuche, diesen Prozess bei Seelen in einer früheren Entwicklungsstufe zu beschleunigen, zum Scheitern verurteilt. Jede Seele muss ihre Entwicklungsschritte selbst vollziehen. Und wir alle haben irgendwann im Verlauf der Menschheitsgeschichte als unerfahrene Säuglings- und Kindseelen angefangen.

Welche sind die sieben Seelenrollen?

1. Heiler - Prinzip: Dienen

Heilerseelen sind Helfer. Sie blühen in Tätigkeiten auf, in denen sie anderen Menschen helfen können. Häufig wählen sie daher genau solche Berufe, in denen sie andere Menschen unterstützen, wie etwa im sozialen Bereich als Pfleger oder Krankenschwester. Aber auch in verwaltenden Berufen, in denen sie Anweisungen befolgen, sind solche Seelen anzutreffen. Ihrer Natur nach sind sie oft harmonieliebende Familienmenschen.

Um in ihrer Kraft zu stehen, ist es allerdings für Heilerseelen auf lange Sicht wichtig, dass sie für ihre Mühe auch anerkannt werden. Andernfalls könnten ihr Antrieb und ihr Selbstwertgefühl auf Dauer sinken. Im positiven Bereich freuen sich Menschen mit dieser Seelenrolle darüber, wenn sie mit ihrer Arbeit in ihrem jeweiligen Aufgabenfeld helfen konnten.

Befindet sich eine Heilerseele jedoch im Minuspol, kann es sein, dass diejenige Person praktisch nur "Dienst nach Vorschrift" macht – ohne zu berücksichtigen, ob dies in der jeweiligen Situation sinnvoll ist. Außerdem fällt es Menschen mit dieser Seelenrolle im Minuspol sehr schwer, für sich selbst einzustehen und ihre Standpunkte zu äußern. Oft ist es ihnen dann zum Beispiel nicht möglich, in kritischen Diskussionen Einwänden / verbalen Widerständen anderer zu kontern. Stattdessen geben diese Seelen dann nach, weil sie dann nicht die Kraft für Auseinandersetzungen aufbringen können.

2. Künstler - Prinzip: Gestalten

Eine Künstlerseele will Neues erschaffen. Diese Seelen sind oft unkonventionell, denken nichtlinear und haben ein Talent dafür, verschiedene Aspekte, Themen oder auch wissenschaftliche Disziplinen miteinander zu verknüpfen. Ihre Kreativität kann sie je nach den individuellen Interessen und Neigungen in verschiedenen kreativen Tätigkeitsfeldern ausleben. Neben den klassischen kreativen Tätigkeiten, ob nun als Autor, Musiker, Maler, im handwerklichen Bereich oder in den darstellenden Künsten, können es natürlich auch ganz andere Bereiche sein, in denen diese Seele kreativ sein möchte. Auch die Lebens- oder Kochkunst gehört dazu. Genauso denkbar ist es, dass ein Mensch in dieser Seelenrolle ein neues philosophisches Denkmodell kreiert, eine neue Technik erfindet oder eine neue Pflanzensorte züchtet. Kreativität hat viele Gesichter.

Jemand in der Seelenrolle des Künstlers kann sehr selbstkritisch mit seinen Werken sein, wenn er meint, dass er nicht wirklich etwas Neues geschaffen hat oder Mäkel darin entdeckt. Daher kann es im Verlauf durchaus mehrere Male vorkommen, dass diese Seele angefangene Projekte oder Ideen verwirft, bis sie ein Werk vollendet, mit dem diese Seelenrolle wirklich zufrieden ist. Im Minuspol ist es möglich, dass eine Künstlerseele sich je nach Wesensart gekünstelt verhält, etwas "hölzern" und starr daherkommt oder sich auf sonstige Weise äußerlich "schrill" bzw. unnatürlich übertrieben präsentiert.

3. Krieger - Prinzip: Kämpfen

Der Krieger ist eine sehr dynamische Seelenrolle. Sein Ziel ist es, für etwas zu kämpfen. Deshalb muss eine Seele mit dieser Seelenrolle etwas finden, für das es sich für sie zu kämpfen lohnt. Die Kriegerseele kämpft jedoch nicht um Anerkennung, sondern sie kämpft für ihre Ehre und für höhere Werte. Kriegerseelen sind sehr loyal. Oft kämpfen sie gerne gemeinsam mit anderen für ein gemeinsames Ziel, aber auch Einzelkämpfer sind unter diesen Seelen zu finden.

Eine Seele in dieser Seelenrolle kann aktiv und "passiv" kämpfen. Passiv in dem Sinne, dass diese Seele in diesem Fall für die Ziele anderer kämpft. Mit "aktivem Kämpfen" ist hingegen gemeint, dass sie beharrlich weiterkämpft und bereit ist, unermüdlich alles dafür zu tun, um ihre Ziele zu erreichen.

Im Minuspol meint die Kriegerseele unter Umständen, selbst dann weiterkämpfen zu müssen, wenn es nichts mehr zu kämpfen gibt, das Ziel schon erreicht ist und / oder diese Seele in dem Moment nichts weiter tun kann. Manchmal sind Seelen mit dieser Seelenrolle dann schwer zu bremsen. Wenn sie hingegen in ihrer Kraft stehen, entwickeln sie eine große Willensstärke und Überzeugungskraft bei den Dingen, die ihnen wichtig und von denen sie überzeugt sind.

Sie sollten allerdings auch darauf achten, sich bei Bedarf auszuruhen, um sich ihre Kräfte einzuteilen. Außerdem müssen diese Seelen lernen, Geduld zu entwickeln, denn nur so haben sie auch die Ausdauer für die oft langwierigen "Kämpfe des Lebens". Davon abgesehen geht es im Leben ja nicht immer nur ums Kämpfen. Im Leben gibt es naturgemäß auch Wartezeiten und vorübergehende Stillstände, die ebenfalls ihren Sinn haben.

4. Gelehrter - Prinzip: Lernen / Lehren

Seelen mit dieser Seelenrolle wollen möglichst alles in einem bestimmten Wissensbereich wissen, bevor sie sich ein Urteil darüber bilden. Dabei lernt er sowohl autodidaktisch als auch von anderen. Hat die Gelehrtenseele in einem Wissensgebiet alles gelernt, was es zu lernen gibt, sucht sie sich ein neues Gebiet und macht dort weiter. Für den Erwerb von Wissen und seine Arbeit zieht ein Mensch in dieser Seelenrolle sich gerne zurück. Außerdem benötigt er mitunter diese Distanz, um Klarheit über das Gelernte zu erlangen.

Oft sind Menschen mit dieser Seelenrolle tatsächlich in wissenschaftlichen und / oder lehrenden Berufen zu finden. Doch selbst, wenn nicht, gibt es meistens einen oder mehrere Bereiche, in denen eine Gelehrtenseele ihren Wissensdurst stillt und letztendlich Experte wird. Dies müssen natürlich nicht unbedingt klassische Disziplinen sein. Erfüllung findet eine solche Seele nicht nur in dem Lernen an sich, sondern insbesondere auch, wenn sie dieses Wissen anschließend anderen auf die eine oder andere Weise vermitteln kann. Befinden sich Gelehrtenseelen im Minuspol, neigen sie zum Theoretisieren.

Vom Weisen unterscheidet sich der Gelehrte darin, dass der Schwerpunkt bei ihm auf dem Wissen und den dazugehörigen Fakten liegt. Er sammelt und analysiert diese Informationen Der Mensch mit der Seelenrolle des Gelehrten vermittelt die Theorie dessen, wovon er durch seine gründliche Auseinandersetzung damit Gewissheit erlangt hat.

5. Weiser - Prinzip: Mitteilen

Die Weisenseele ordnet die gesammelten Informationen in das Ganze ein und setzt sie ggf. passend nach dem aktuellen Stand zusammen, um dieses Wissen in die Praxis umzusetzen und zu kommunizieren. Im Gegensatz zur Seelenrolle des Gelehrten beschränkt sich die Seele des Weisen somit nicht auf das reine Wissen, sondern bezieht verschiedene Aspekte der Erkenntnis mit ein. Da diese Seelen wirklich hinter die Dinge blicken wollen, scheuen Weise nicht davor zurück, das reine Faktenwissen zu hinterfragen oder es zumindest auf seinen tatsächlichen Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Weisenseelen streben nach umfassender Weisheit und gewinnen und synthetisieren diese im Austausch mit anderen Menschen. Der Kontakt mit anderen Menschen ist dieser Seele wichtig, da sie die Resonanz der anderen erforschen möchte und braucht. Während eine junge Weisenseele versuchen wird, eher durch Reden auf sich aufmerksam zu machen, erreichen reifere Seelen mit dieser Seelenrolle dies durch weniger ausgewählte Worte oder auch Schweigen.

6. Priester - Prinzip: Trösten

In dem Buch "Archetypen der Seele" wird diese Seelenrolle folgendermaßen beschrieben:

"Ein Priester sehnt sich immer dorthin, wo er als Mensch nicht ist – ins Höhere, ins Bessere, ins Reinere. Er möchte auch anderen zu der Erkenntnis verhelfen, dass es dort oben das Reine, das Bessere, das Höhere gibt. Oft scheint ihm das Jenseits vertrauter als das Diesseits zu sein."

Entsprechend sind Priesterseelen von Natur aus wenig im Weltlichen verhaftet. Geld bedeutet ihnen wenig. Ihr Streben bezieht sich auf höhere Werte. In ihrer Kraft sind sie barmherzig gegenüber ihren Mitmenschen, hören ihnen mitfühlend zu und geben ihnen Ratschläge. Hierbei muss eine solche Seele natürlich eine gewisse Distanz wahren, um sich nicht in dem Leid anderer zu verlieren.

Im Minuspol hingegen können sie arrogant und besserwisserisch wirken oder können mitunter mit ihrem "Missionseifer" übertreiben. Seelen mit dieser Seelenrolle sind keineswegs automatisch Anhänger von Dogmen. Im Gegenteil folgen sie meist ihrem eigenen Glauben und ihren individuellen Erkenntnissen.

7. König - Prinzip: Führen

Nicht selten sind Königsseelen tatsächlich in Führungspositionen anzutreffen. Es kann aber auch sein, dass diese Seelen sich für einige Leben auch Rollen auswählen, in denen sie sich "unters Volk mischen", um dessen Bedürfnisse, Sichtweisen und Perspektiven zu erkunden.

Ein König hat es nicht nötig, lautstark auf sich aufmerksam zu machen. Vielmehr erhält er oft ganz automatisch Aufmerksamkeit und Anerkennung anderer und seines Hofstaats, der sich auf natürliche Weise um ihn versammelt, genießt diese und nimmt dafür gerne in Kauf, dass er kaum Zeit für sich alleine hat. Insbesondere im fortgeschrittenen Seelenalter führt eine Seele in dieser Seelenrolle meist eher auf ruhige, überaus verantwortungsvolle Weise.

Weiterführende Infos über die Seelenrollen und den Unterschied zwischen Seelengefährten und anderen Seelenverwandten
Archetypen der Seele: Die seelischen Grundmuste...Die Seelenfamilie: Sinn und Struktur seelischer...
Amazon Anzeige

Abgrenzung: Seelengefährten, Seelenverwandte und karmische Verstrickungen

Zunächst einmal möchte ich den Unterschied zwischen Seelengefährten und Seelenverwandten klarstellen. In dem oben verlinkten Buch über die Seelenfamilie von Varda Hasselmann und Frank Schmolke werden die verschiedenen Arten von Seelenverbindungen genauer differenziert. Der Einfachheit halber beschränke ich mich hier auf das Wesentliche.

Wenn man weit genug zurückgeht, sind natürlich alle Seelen miteinander seelenverwandt, ebenso wie letztlich alle Menschen, und wenn man noch weiter zurückgeht, alle Lebewesen, denselben Ursprung haben und dieselben Bestandteile in sich tragen. Mit "Seelenverwandtschaft" im engeren Sinne sind jedoch Angehörige der Seelenfamilie gemeint. Solche Seelenverwandte erkennt man in der Regel daran, dass man sich praktisch "blind" mit ihnen versteht. Häufig teilen die Seelenverwandten ähnliche Ansichten und haben teils ähnliche Themen in ihrem Leben zu bewältigen. Dabei können sie sich vom Charakter her sowie äußerlich durchaus teils stark voneinander unterscheiden. Es gibt aber auch Fälle, wo eine große Ähnlichkeit in vielen Punkten gegeben ist. Solche besonderen Formen von Seelengeschwistern sind Zwillingsseelen.

Seelenfamilien sind so strukturiert, dass die dazugehörigen Seelen bestimmte Seelenrollen und deren jeweilige Energie haben, je nachdem, welches übergreifende Lebensthema die betreffende seelische Familie aus den verschiedenen Perspektiven der Seelen ergründet. Das heißt, in einer Seelenfamilie sind niemals alle 7 Seelenrollen vertreten, sondern nur manche (in der Regel wohl 2 bis 4). So ist es kein Wunder, wenn man mitunter auch auf Seelenverwandte trifft, die dieselbe Seelenrolle haben wie man selbst. Welche Seelenrollen in der eigenen Seelenfamilie vertreten sind, lässt sich leicht herausfinden, wenn man die Rolle seiner Seele und die anderen Komponenten der Seelenmatrix – etwa mithilfe des Buches "Archetypen der Seele" – erkannt hat. Die dort dominanten Seelenenergien und natürlich die eigene Seelenrolle sind normalerweise auch in der seelischen Familie vertreten.

Wo liegt nun der Unterschied zwischen Mitgliedern der Seelenfamilie und Seelengefährten?

Letztere gehören laut Varda Hasselmann und Frank Schmolke derselben Seelensippe, aber verschiedenen Seelenfamilien an. Seelensippen bestehen jeweils aus vielen seelischen Familien. Viele seelische Sippen zusammen bilden laut dem Buch "Die Seelenfamilie" ein Seelenvolk. Und ein seelisches Volk – hier zum Beispiel der Homo Sapiens – setzt sich demnach wiederum aus mehreren Seelenstämmen zusammen.

Während Seelenverwandte also zu einer Seelenfamilie gehören, die ihre eigenen Forschungsaufgaben hat in Bezug darauf, wie es ist, auf der Erde als Mensch zu leben, haben Seelengefährten andere Aufgaben. Seelische Gefährten – wozu auch die Dualseelen zählen, die wiederum oft synonym als Seelenpartner bezeichnet werden – unterstützen einander. Beispielsweise stehen sie sich gegenseitig mit ihren Energien bei und helfen einander während ihres Entwicklungs- und Lernprozesses.

In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals den Unterschied zwischen Dualseelen und Zwillingsseelen betonen. Dualseelen sind Seelengefährten, während Zwillingsseelen Seelengeschwister (also Angehörige derselben Seelenfamilie) sind. Logischerweise gibt es nur zwei Dualseelen. Hingegen ist es möglich, dass man in einem Leben mehreren Seelengeschwistern begegnet. Und auch Zwillingsseelen, die in diese Kategorie einzuordnen sind, kann es mehrere geben - ebenso wie es in der irdischen Familie Mehrlinge unter den Geschwistern geben kann.

Natürlich sind alle diese Seelenverbindungen jeweils von einer Form der Liebe geprägt. Wer jedoch sowohl seine Dualseele und andere Seelengefährten, als auch eine Zwillingsseele und andere Seelengeschwister kennt, kann auch den Unterschied zwischen diesen Seelenverbindungen fühlen. Ist die Liebe zu einer Zwillingsseele im Vergleich zu anderen Seelengeschwistern bereits etwas stärker, so übersteigt die Verbindung und Liebe zur eigenen Dualseele alles, was man mit den anderen Seelengefährten und den Seelenverwandten jemals erfahren kann. Zugleich ist der Weg, den diese beiden Seelen miteinander gehen, auch der herausforderndste und oft sogar langwierigste persönliche Entwicklungsprozess. Doch so viel Geduld dieser Weg erfordert, umso mehr lohnt es sich, diesen Weg bewusst zu beschreiten. Darüber hinaus ist selbstverständlich jede Seelenverbindung für sich wertvoll und erfüllt ihren Sinn.

Und was sind karmische Verstrickungen?

Es kann (muss aber nicht) sein, dass im Verlauf eines Lebens – zusätzlich zu den anderen Lernaufgaben – karmische Verstrickungen aufzulösen sind, bevor etwa zwei Dualseelen diese besondere Liebe, wenn beide dies wünschen, auch auf der irdischen Ebene leben können. Solche karmischen Verstrickungen können aus tragischen Erlebnissen aus vorigen Leben resultieren.

Seelen, die in eine solche Verstrickung involviert sind, können einander in verschiedenen Beziehungen begegnen – nicht nur in klassischen, abhängigen Liebesbeziehungen. Bei dieser Art Begegnungen merken Betroffene früher oder später, dass es sich hierbei nicht um eine tiefer gehende Liebe oder Freundschaft handelt. Vielmehr besteht der Hauptzweck dieser Begegnung darin, diese seelische Verstrickung zu lösen oder ein Karma zwischen diesen beiden Seelen auszugleichen, damit beide Betroffenen wieder frei werden. Ist der damit verbundene Konflikt bewältigt, löst sich auch die karmische Verstrickung wieder auf.

Damit unterscheiden sich karmische Verstrickungen eindeutig von Seelenverwandtschaften und anderen Seelenverbindungen wie die Verbindung zu den Seelengefährten – im Fall der Fälle also auch zur Dualseele und / oder der Zwillingsseele. Denn im Gegensatz zu karmischen Beziehungen sind diese seelischen Verbindungen untrennbar. Diese Bänder bleiben immer bestehen. Und das ist auch gut so, denn sonst könnten sie ja nicht ihren wichtigsten Zweck erfüllen: Nämlich einander in Liebe zu unterstützen.

Verbindung der 7 Seelengefährten innerhalb einer Seelengruppe

Den Unterschied zwischen Seelengefährten und Seelenverwandten habe ich gerade verdeutlicht. Somit gehören Seelengefährte derselben Seelensippe, aber jeweils verschiedenen Seelenfamilien an. Das heißt, jeder der hier genannten 7 Seelengefährten hat seine eigene Seelenfamilie.

Die Seelensippe ist die übergeordnete Gruppe. Das kann man mit einem weltlichen Stammbaum vergleichen. Oder man stellt sich eine Grafik mit verschiedenen Kreisen vor: Mehrere kleinere Kreise für die Seelenfamilien, darum einen größeren Kreis für die gemeinsame Seelensippe, usw.

Wie die Energien der sieben Seelen aus dieser Konstellation, die ich für mich "Seelengruppe" nenne, im Laufe der Zeit nacheinander miteinander verbunden werden können, will ich anhand meines eigenen Fallbeispiels allgemein veranschaulichen.

Wie die 7 Seelenrollen miteinander ...

Wie die 7 Seelenrollen miteinander verbunden sind (Bild: Karin Scherbart)

Jede dieser 7 Seelenrollen hat ihre eigene Seelenenergie, der eine entsprechende Zahl zugeordnet ist. Ich habe die Seelenrollen oben in der Reihenfolge ihrer Energiezahl vorgestellt und in meinem Schema die jeweilige Zahl dazugeschrieben. Nach meiner Erfahrung treten die sieben Seelengefährten aus diesem Kreis offenbar in der Reihenfolge ihrer Energiezahl in unser Leben.

Die spätere Aktivierung dieser energetischen Seelenverbindung, bei der nach und nach die 7 Seelenenergien in jeder Seele integriert werden, läuft hingegen nicht in dieser Reihenfolge ab. Diese Aktivierung der Energien geht wiederum jeweils über den Kontakt der Beteiligten vonstatten.

Beispiel:

  • Mein Vater ist derjenige mit der Seelenrolle des Heilers (Seelenenergie 1).
  • Die Seele mit der Energie 2, der Seelenrolle des Künstlers, bin ich. In diesem Fall wurde also die Seelenverbindung zwischen diesen beiden Seelen aus der 7er-Gruppe gleichzeitig hergestellt.
  • Dann kamen in meiner Jugend die Seelengefährten mit den Energiezahlen 3 (Krieger), 4 (Gelehrter), 5 (Weiser) und 6 (Priester) hinzu. Die Seelen mit den Seelenrollen Krieger und Weiser sind das eine Dualseelenpaar in dieser Konstellation.
  • In der ersten Zeit meines Berufslebens nach meiner Berufsausbildung erfolgte die erste Begegnung mit meiner eigenen Dualseele, welche die Seelenrolle des Königs und deren Seelenenergie Nr. 7 hat.
  • Nun werden zum Ende dieses Zeitraums / Prozesses sukzessive die verbleibenden Verknüpfungen dieser sieben Seelenenergien aufgebaut.

Schlussbemerkungen

Ob diese Seelenverbindungen immer genau so vonstatten gehen wie in meinem Beispiel, kann ich nicht sagen. Und dass in diesem Fall die 4 genannten Seelenrollen Dualseelen sind, sagt nichts darüber aus, wie die Dualseelen in anderen Konstellationen miteinander verknüpft sind. In meinem Fall ergibt es jedoch so Sinn.

Ebenso wenig schließt dieses eine Beispiel Querverbindungen zu anderen solcher Seelengruppen aus. Im Gegenteil: Das Ziel ist letztlich, dass alle Seelen miteinander verbunden werden und somit alle 7 Seelenenergien in jedem integriert werden, damit alle in ihre Kraft kommen und ihr Potential voll ausschöpfen können.

Bildquellen: Pixabay

Die_Utopische, am 04.08.2016
0 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.


Bildquelle:
Wikimedia Commons (Dualseelen – eine bereichernde Verbindung für beide Seiten)

Autor seit 6 Jahren
112 Seiten
Laden ...
Fehler!