Woher kommt der Overall eigentlich?

Der Overall kommt im ursprünglichen Sinne aus der Arbeitswelt. Hier wurde der Einteiler über die Alltagskleidung gezogen und schützte sie vor Schmutz. Der Ausdruck Jumpsuit kommt hingegen von den Anzügen der Fallschirmspringer. Wie auch immer: was als reine Arbeits- und Berufskleidung begann, bahnte sich schnell den Weg in die Modewelt. Heute gibt es Overalls außerdem als Unterwäsche, Sportbekleidung und als Schlafanzug.

Jeans Overall Arc Suit
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Nach längerer Pause - Back again

Nach längerer Abwesenheit ist der Overall wieder in der Haute-Couture und auf den Laufstegen dieser Welt vertreten. Und schon in der Sommersaison sah man ihn auf den Straßen, auch in der Kurzbein-Variante, was man in Kennerkreisen dann Bodysuit nennt. Besonders praktiksch ist der Overall im täglichen Modealltag auch deshalb, weil man sich um das farblich passende Ober- oder Unterteil keine Sorgen machen muss - ein Geschenk für alle Frauen, die sich morgens vor dem Spiegel nicht entscheiden können.

Welches Modell für welche Figur?

Grundsätzlich gilt, dass figurbetonte, also engere Jumpsuits eher sehr schlanken Frauen mit gut abgesetzter Taille und langen Beinen stehen. Absolut Mutige wagen sich an hautenge Modelle im Fell-oder African-Look, die auch Catsuit genannt werden. Die locker fallenden Overall-Modelle schmeicheln jedoch auch molligeren oder kleineren Damen. Denn durch den Einteiler entsteht eine fließende Linie zwischen Oberkörper und Beinen, was den Gesamkörper eher in die Länge streckt als beispielsweise ein klassischer Hosenanzug, bei dem Oberteil und Hose separat getragen werden. Werden zum Overall Schuhe mit Absatz (es müssen keine High-Heels sein) seien es nun Pumps, Stiefeletten oder Stiefel getragen, unterstreicht dies die gestreckte, schlanke Linie.

Auch die Farbwahl spielt eine wichtige Rolle. Wer groß und schlank ist, kann sich eher groß gemusterte oder knallige Farben leisten als kleinere oder molligere Damen, die eher zu gedeckten Farben greifen sollten, mit Vorliebe zu Schwarz.

Jumpsuits am Abend?

Je nach Lust und Laune kann der Overall zu einer richtigen Alternative zum Abendkleid werden. Es gibt ihn mit ausgestellten Schlaghosen und mit großem Rückenausschnitt, mit Rüschen, in Netzoptik oder mit Spaghetti-Trägern.

Auch business-like?

Ein klassisches Modell kann sehr gut mit einem Blazer, einem Gürtel und einem Tuch als Eyecatcher kombiniert werden. Wer es legerer mag, kombiniert den Einteiler mit einer Jeansjacke.

Lässige Overalls - zu Hause oder sommerlich leicht

Wer am Abend eines anstrengenden Tages zu Hause relaxt, schlüpft gerne in einen pflegeleichten, strapazierfähigen und bequemen Einteiler, sei es nun im Jogginganzug-Baumwoll-Look oder auch in figurumspielender und weich fallender Viskose. Mit den Kindern spielen, Haus- und Gartenarbeit erledigen, auf dem Sofa herumlümmeln, alles kein Problem mit dem vielseitigen Overall.

Autor seit 6 Jahren
104 Seiten
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