Die Zwiebel ist in der Küche nicht wegzudenken. Viele Gerichte bekommen durch den markanten Geschmack der Zwiebel erst die richtige Note. Ob in der Soße, als Suppe oder im Salat, die Verwendung ist vielfältig. Besonders gesund ist die Zwiebel, wie auch das meiste Gemüse, wenn es roh oder nur ganz kurz angegart verzehrt wird. Zwiebeln sind kalorienarm und enthalten die Vitamine und Spurenelemente Kalium, Vitamin B und C, Phosphor, Kieselsäure, Fluor, Glukokinine, Panthothensäure, Nicotinsäure, Carotin, Calcium, Eisen und Schwefel. Durch die enthaltenen Enzyme ist die Zwiebel besonders wertvoll für den Darm, da diese sehr anregend wirken. Heilende Wirkungen erhalten die Zwiebeln durch die Phytohormone, Enzyme und Flavonoiden. Ähnlich wie Knoblauch wirkt die Knolle antibiotisch und antiseptisch. Empfohlen wird der Verzehr von 50 g täglich, um die gesundheitlichen Vorteile der Wurzel zu nutzen.

Ursprung

Woher die Zwiebel stammt ist eigentlich nicht belegt. Fest steht, dass sie eine alte Kulturpflanze ist und schon in der Antike geschätzt wurde. Bei den Römern zählte sie als wichtiges Nahrungsmittel. Bei den Ägyptern war die Zwiebel sogar als Zahlungsmittel beliebt.

Sorten

Es gibt die Zwiebel in verschiedenen Sorten. Das Aussehen unterscheidet sich dabei sehr. Die kleine helle Zwiebel, mit der braunen Schale, ist das ganze Jahr erhältlich. Sie eignet sich für fast alle Verwendungszwecke. Daneben ist auch die rote Zwiebel sehr oft erhältlich. Sie ist etwas milder als die braune Sorte und wird daher gerne für Salate genommen.

Richtig lecker und mild schmeckt die Frühlingszwiebel, die man auf dem Brot, im Salat oder als kurz mitgegarte Einlage bei Suppen verwenden kann. Die große milde Gemüsezwiebel eignet sich gut als Beilage oder Kuchenbelag.

Wirksamkeit

Durch die antiseptische Wirkung wirkt sie positiv auf den Darm. Regelmäßig verzehrt ist sie eine gute Vorbeugung vor Magen- und Darmkrebs. Die Darmflora wird reguliert, Gärungs- und Fäulnisbakterien werden abgetötet.

 

Ähnlich wie das Aspirin hat auch die Zwiebel eine blutverdünnende Eigenschaft. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt, die Durchblutung gefördert und der Arteriosklerose und Herz- und Kreislauferkrankungen vorgebeut.

 

Die Öle der Zwiebel haben eine verdauungssaftfördernde Wirkung, die vorteilhaft für die Entgiftungsarbeit der Leber ist. Auch die Nierentätigkeit wird angeregt. Diabetiker profitieren von dem enthaltenen Glukokinin, welches den Blutzuckespiegel senkt. Es muss weniger Insulin produziert werden, die Bauchspeicheldrüse wird entlastet.

 

Bekannt dürfte die wohltuende Wirkung bei Husten und Heiserkeit sein. Sie wirkt schleimlösend und entzündungshemmend auf die Atemwege. Allerdings erreicht man diesen Effekt nur durch die Einnahme von Zwiebelsirup, der aus rohen Zwiebeln und Honig hergestellt wird. Hierfür wird eine Zwiebel kleingehackt und mit 3 Eßlöffel Honig vermischt. Dieses Gemisch wir mit ca 1/8/ Liter Wasser aufgefüllt und vorsichtig leicht aufgekocht. Den Sud gut durchziehen lassen und anschließend am besten in einem Küchentuch durchsieben.

 

Schnelle Hilfe bietet der Abrieb bei Insektenstichen. Der Juckreiz wird gemildert und die Einstichstelle desinfiziert.

Multitalent Zwiebel
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Lagerung

In hellen und warmen Räumen keimt die Zwiebel sehr schnell. Ideal sind daher kühle und dunkle Räume mit 6-8 Grad Raumtemperatur für die Aufbewahrung geeignet. Auch ist die richtige Lagerung ist maßgebend für die Wirksamkeit. Frisch zubereitet kann sie am besten ihre wertvollen Inhaltstoffe entfalten. Angeschnittene Knollen sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Richtg schälen

Benutzen Sie zum Schälen immer ein scharfes Messer. Damit verhindern Sie etwas das Austreten der reizenden Stoffe, die das Auge Tränen lassen. Wichtig ist auch, dass Sie die Wurzel immer zuletzt abschneiden, weil hier viele schwefelhaltige Verbindungen enthalten sind.

So geht die Zwiebel beim Schneiden nicht auseinander

Bildquelle: Rainer Sturm/pixelio.de

Elli, am 23.09.2011
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