Das Leben von Eadweard J. Muybridge

Eadweard J. Muybridge ist am 9. April 1830 in England geboren und starb am 8. Mai 1904. Er besuchte die Lateinschule in seiner Geburtsstadt und wanderte mit 22 Jahren für seine erste Anstellung bei einem Londoner Verlag in die USA aus, wo er als Vertreter tätig war. Es wird vermutet, dass er auch dort eine Ausbildung zum Fotografen absolvierte, wobei bei Wikipedia davon die Rede ist, dass man keine Ahnung habe, wo diese erlangt wurde. Nach eine Zwischenstation bei einem Landschaftsfotografen machte er sich selbständig und arbeitete unter anderem für das Kriegsministerium der USA.

Eadweard J. Muybridge

Eadweard J. Muybridge (Bild: Wikipedia)

Die Begründung der Serienfotografie - Muybridges Einzug in die Geschichte

Bis dahin noch nichts weltbewegendes, doch dann bekam Muybridge im Jahre 1872 den Auftrag, die exakte Beinstellung eines galoppierenden Pferdes zu bestimmen. Muybridge verwendete für die Aufnahme bis zu 36 verschiedene Fotoapparate, die kurz auf die anderen folgend nacheinander auslösten und ein jeder Apparat je ein Bild aufnahm. Durch diese neue Art und Weise gelang es dem Fotografen, zu beweisen, dass beim Galopp des Pferdes zwischenzeitlich alle Beine in der Luft sind. Um die geschossenen Bilder, ähnlich einem Kurzfilm, abspielen zu können, entwickelte er 1878 das Zoopraxiskop

Das galoppierende Pferd als Chronofotographie

Das heute zu sehende Google-Doodle zeigt genau dieses Pferd und damit gleichzeitig das zuerst erschienene Serienbild als kleine Videosequenz. Somit ehrt Google eine entwickelte Technik, die für die fortgeschrittene Zeit von immer mehr Bedeutung war. Es bliebt letztendlich nicht nur bei dem Pferd, sondern es kamen weitere Tiere und auch Menschen dazu und verblüfften in der damaligen Zeit die Menschheit. Anschließend die Chronofotographie des galoppierenden Pferds.

Das Google Doodle als Bild
Google Doodle - Eadweard J. Muybridge

Google Doodle - Eadweard J. Muybridge

Klickt man auf den Play-Button des Doodles, sieht man das von Eadweard Muybridge fotografierte Pferd im Galopp und erkennt sehr schön den Beweis, dass alle Beine zwischenzeitlich in der Luft sind. Klickt man ein weiteres mal darauf, wird man zu vielen interessanten Seiten geleitet, die sich mit Muybridge beschäftigen.

Die Schattenseiten des Eadweard J. Muybridge

So gut es für Muybridge im beruflichen Leben auch ging, so schlechte Zeiten hatte er auch im privaten Leben. Unter anderem  kam ans Tageslicht, dass Muybridge im Jahre 1874 den Liebhaber seiner Frau ermordete, als er vom Seitensprung seine Geliebten erfuhr. Vor Gericht wurde er jedoch wegen "entschuldbaren Mordes" freigesprochen. Anschließend ging er auf eine Foto-Expedition nach Mittelamerika.

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