Das Geschäft auf Ebay, ReBuy und anderen Online-Plattformen boomt. Millionen von Privatleuten nutzen die günstigen bis kostenlosen Angebote der Websites um ausrangierte Kleidung, alte DVDs und CDs, Bücher, Möbel und alles was sie sonst nicht mehr brauchen weiterzuverkaufen. Kein Wunder, dass die Websites einen derartigen Zulauf, sowohl an Verkäufern, als auch an Käufern haben. Schließlich stellen die Angebote und Auktionen eine Win-Win-Situation für beide Parteien eines Handels dar. Der Anbieter bleibt nicht auf Sachen sitzen, die er gar nicht mehr braucht und bekommt Geld für die Gegenstände, anstatt diese zu entsorgen, während der Käufer eine Ware, für die er neu im Geschäft mit unter viel Geld bezahlen müsste, die gebrauchten oder sogar neuen Gegenstände auf Ebay & Co. in der Regel deutlich unter dem Ladenpreis erwerben kann.

Wie die Statistik zeigt, wurden alleine im Jahr 2012 auf ebay.de, der deutschen Plattform des amerikanischen Unternehmens, knapp 70 Millionen Auktionen abgeschlossen. Im Vergleich zu 2010, als nur knapp 40 Millionen abgeschlossen wurden, entspricht das fast einer Steigerung von 100 Prozent. Und sowohl die Angebote, als auch die Zahl der Kunden wachsen weiter und auch das Angebot an möglichen Versandarten wächst mit. Da ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten.

Umschläge und Versandkartons

Die Versandkosten bestehen nicht nur aus den Kosten, die für den eigentlichen Versand bei der Post oder beim Paketdienst bezahlt werden. Viele Verkäufer vergessen, dass auch die Verpackungskosten, sprich die Kosten, die beim Kauf von Umschlägen und Versandkartons entstehen, zu den Versandkosten dazugehören und in die Kalkulation dieser Kosten mit einbezogen werden müssen. Wer dies nicht tut, bezahlt beim Versand der Ware schnell drauf.

Allgemein gilt, dass es oft deutlich teurer ist, derartige Materialien einzeln zu kaufen, anstatt direkt eine größere Stückzahl zu nehmen. Auch sind die Umschläge und Kartons, die direkt bei Versandanbietern verkauft werden meist, teurer als die, die man beispielsweise in einem Geschäft für Bastelbedarf oder einem ähnlichen Laden kauft. Auch immer mehr Discounter, wie Aldi oder Lidl, haben in regelmäßigen Abständen verschiedene Briefumschläge und Versandkartons zu günstigen Preisen im Angebot. Gerade für jemanden, der viele seiner Sachen online verkauft, kann es auch lohnend sein, sich einmal bei professionellen Anbietern derartiger Versandmaterialien umzuschauen. Dort kann man in der Regel zwar nur eine recht große Stückzahl bestellen, dafür sind die Konditionen oft bedeutend günstiger, als an anderen Stellen. Ein Beispiel für einen solchen Anbieter ist die Firma Onlinepack. Auf Ihrer Website onlinepack.de bieten sie eine Vielzahl an unterschiedlichen Briefumschlägen und Kartons zum Versand von Waren an.

Die Preise der Anbieter vergleichen

Doch nicht nur beim Kauf der Versandmaterialien lohnt es sich die Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen. Auch bei der Wahl des Unternehmens, über das die Ware verschickt werden soll, lohnt es sich verschiedene Angebote einzuholen. Die meisten Deutschen verschicken immer noch über die Deutsche Post, doch im Laufe der letzten Jahre sind mit Unternehmen wie Hermes und DPD auch anderen Paketdienste gewachsen, haben immer mehr Kunden bekommen und machen nun der Post Konkurrenz. Zu Recht, denn nicht selten sind die Konditionen dieser Anbieter günstiger, als die der Deutschen Post. Verschickt man beispielsweise ein versichertes Paket mit der Post, zahlt man 6,90 Euro für den Versand. Der Preis von Hermes liegt ganze zwei Euro unter dem der Post. In diesen Preisregionen macht das schon einen großen Unterschied. Beim Versand in Briefform oder als Warensendung ist die Post jedoch immer noch in den meisten Fällen der Vorreiter. Hier muss man allerdings genauestens auf die Maße und das Gewicht einer Sendung achten. Liegen diese nur einen Millimeter oder ein Gramm über den erlaubten Höchstmaßen, kann der Versand schnell deutlich teurer werden als geplant. Es lohnt sich also, vor dem Einstellen eines Angebotes auszuprobieren, wie groß und schwer eine mögliche Sendung mit der Ware wird, um ungeplante Zusatzkosten von vorneherein zu umgehen. Die entsprechenden Maße finden sich auf den Homepages der Anbieter oder können in deren Filialen bzw. Stationen erfragt werden.

Sammelversand anbieten

Wer viele Sachen auf einmal verkauft, kann mögliche Käufer dadurch Ködern, dass er einen Sammelversand anbietet. Das heißt, dass der Versand insgesamt günstiger wird, wenn ein Käufer mehrere der angebotenen Artikel eines Verkäufers ersteht. Auf diese Weise kann man beispielsweise Käufer dazu animieren doch zwei oder mehr Teile zu kaufen, auch wenn sie es eigentlich nur auf eines abgesehen hatten.

Bildquelle: shs-schubert.de

Autor seit 4 Jahren
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