Die Entstehung und Verwendung der Edelsteine

Schon die Kleinkinder werden durch die Farben und Formen der Edelsteine magisch angezogen, und fast jeder Erwachsene kann sich seiner Blicke durch die Steine nicht entrinnen. Sei es durch die vielen Farben, den Glanz und den Formen.  Das beste Beispiel bietet wohl der Diamant, der auch schon vielen Menschen durch deren Geldgier zum Verhängnis wurde. Lithotherapeuten beschäftigen sich seit der Entstehung der Steine mit deren Wirkung auf den menschlichen Körper und dessen Umfeld. Untersuchungen von Aufbau, Unterscheidung sowie Verwendung von Steinen werden von Geologen und Mineralogen durchgeführt. Lithologentherapeuten (Steinheilern)  setzen die Steine für heiltherapeutische Zwecke ein. Leider wird dies aber nicht anerkannt und als Placbeoeffekt genannt. Dabei hat schon die Heilige Hildegard von Bingen im 12 Jahrhundert Heilsteine erfolgreich eingesetzt. Auch der Arzt, Naturforscher und Philosoph Paracelsus hat in der ersten Hälfte des 16 Jahrhunderts Behandungsmöglichkeiten mit Edelsteinen unter großen Erfolgen eingesetzt.

Beeinflussende Faktoren der Steine sind

Hitze/Kälte, Druck, Gase, Umgebung, Witterung, Abschwemmung, Säuren, Hitze und Zeit. Somit entstehen verschiedenste Formen und Kristalle.

Es gibt sieben Grundformen der Steine in ihrer Defintation: kubisch, trigonal, hexagonal, tetragonal, rhombisch, monoklin und triklin. Die Steine ohne Kristalle werden amorph, genannt, gestaltlos. Der Härtegard der Edelsteine wird in einer Skala von 1 bis 10 angegeben. Der härteste Edelstein ist der Diamant. Er ist nicht ritzbar, mit ihm kann man alle anderen Edelsteine ritzen.

 

Die Heilkraft der Edelsteine und deren Formen

Rohsteine 

Herausgewachsene, unbearbeitete und naturbelassene  Rohsteine zeigen die Mineralien in ihrer Ursprünglichkeit. Diese Steine besitzen noch die ungebändigte Energie und eine hohe Heilkraft. Diese Rohsteine werden zum Auflegen verwendet. Die Energie ist in den Kristallspitzen der Steine gebündelt, was sich zum Pendeln gut eignet. Befinden sich in den natürlich gewachsenen Steinen Löcher und Höhlen, so entsteht eine Druse. Solche Steine werden zum Aufladen anderer Steine benutzt. Es gibt Kristallgruppen die ihre Kristallspitzen in alle Richtungen zeigen. Diese verwendet man zum Energieausgleich in Räumen. Damit können sie ihre Umfeld harmonisieren und aufladen.

Die Wirkung der Steine 

Sensible Menschen werden die Wirkung der Steine schneller und deutlicher spüren und erfahren. Ob der Träger daran glaubt ist unbedeutend. Heilsteine wirken langsam und Zeit ist kein Faktor.

Rohsteine werden zusammen mit Wasser und feinen Sand in einer Trommel bewegt, sodass die spitzen Kanten und Zacken abgeschliffen werden und eine rundlich glatte Oberfäche entsteht. Sie werden als Trommelsteine angeboten und als Handschmeichler geschätzt. Sie werden als Dekoration in Räumen verwendet. Wer täglich mit den Handschmeichler spielt, überträgt über seine Handfächen die ganze Energie des Steines auf den gesamten Körper. Flache Steine eignen sich zum Auflegen auf bestimmte Körperflächen, oder man klebt die Scheibe auf schmerzende Stellen. Man kann die flachen Steine auch unter das Kopfkissen legen.

Schmucksteine:  Die unterschiedlichsten Steine kann man zu einer Kette oder  zu einem Armband anfertigen lassen, um eine bestimmte Heilkraft zu erfahren. Durch eine Fassung aus Gold oder Silber wird die Schwingung verstärkt. Mit Hilfe eines erfahrenen Steintherapeuten können sie eine Kette als ihre individuelle Heilkette oder auch Chakrakette zusammenstellen lassen.

 

Die bekanntesten Schmuck oder Heilsteine

 

Der Bergkristall

Der Bergkristall ist einer der kraftvollsten unter allen Steinen. Er wirkt auf alle Chraken und stärkend auf den gesamten Organismus. Als Druse im Raum verstärkt er die Wirkung sämtlicher Steine. Umso größer der Stein, desto mehr Kraft entfaltet er.  Er wird gerne als Pendel verwendet.
Der Bergkristall lindert Schmerzen, gibt positive Energie und löst psychische Blockaden. Entladen wird der Stein über Nacht in Hämatitrommelsteinen. Die Sonne lädt den Bergkristall wieder auf.

 

Der Rosenquarz

 

Der Rosenquarz ist der wichtigste Stein zum Entstören schädlicher Strahlen. Legt man den Stein neben dem Computer, werden Kopfschmerzen und müde Augen vermieden. Der Stein nimmt negative Erdstrahlen und Wasseradern auf und sorgt somit im Schlafzimmer für einen besseren Schlaf. Er soll gegen Liebeskummer helfen und fördert das Einfühlungsvermögen. Als Rohstein in einen Raum aufgstellt, breitet er seine starke Engerien aus. Einmal wöchentlich soll der Rosenquarz unter einer Amethystdruse aufgeladen werden.

 

 

Der Amethyst

Der Amethyst wirkt sich positiv auf das Nervensystem aus. Er wirkt beruhigend, entspannend, angstlösend und schlaffördernd. Er hilft Trauer und Verluste zu bewältigen. Im Zimmer als Druse aufgestellt, lindert er durch Nervenschmerzen bedingte Kopfschmerzen. Entladen wird der Stein unter fließenden Wasser. Zum Aufladen wird der Amethyst zwischen den Hämatittrommelsteinen gelegt.

 

 

Der Sugilith

Man sagt, der Stein gehöre zu den wertvollsten und kräftigsten unter allen Steinen. Bei allen Suchtkrankheiten und Abhängigkeiten ist er guter Begleiter. Bei schweren Krankheiten hilft er unterstützend. Durch seine Purpurfarbe ist er ein begehrter Schmuckstein. Sugilith wird monatlich in Hämatittrommelsteinen entladen. Dieser Stein ist so energiereich, dass er nicht aufgeladen werden muss.

 

 

 

Der Diamant

Dieser Stein ist wohl der härteste, wertvollste und teuerste unter allen Steinen. Es gibt viele Geschichten über den Diamanten zu erzählen. Ruhm und Macht, sowie Mord und Unglück. Geschliffen heißen die Steine Brillanten. Werden sie in Gold gefasst, erhöhen sie ihre Heilwirkung. Legt man ein kleinses Stück Rohdiamant über Nacht in ein Glas Wasser und trinkt es am Morgen, ist es ein ausgezeichnetes Stärkungsmittel.  Kurz gesagt, der Diamant ist ein Stein der den gesamten Organismus stärkt. Er verstärkt auch die Wirkung sämtlicher anderer Steine. Er muss weder aufgeladen, noch entladen werden.

Der Diamant, der Smaragd, der Saphir und der Rubin sind richtige Edelsteine, alle anderen werden als Halbedelsteine bezeichnet.

     Smaragd                        Saphir                      Rubin                     Brilliant (geschliffener Diamant)

   

 

 

 

 

Bilderquelle: Google

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