Symptome einer Hundeallergie

Die Symptome einer Hundehaarallergie sind ganz unterschiedlich ausgeprägt. Augenrötungen, Juckreiz, Husten und Kopfschmerzen sind dabei die Leitsymptome. Dabei spielt die Größe des Hundes keine Rolle. Ein kleiner Chihuahua kann die gleichen allergischen Symptome auslösen wie ein Bernhardiner. Denn fälschlicherweise wird im Zusammenhang mit einer Hundeallergie die Tierhaarallergie gleichgesetzt. Dabei können auch Hautschuppen und der Speichel  Allergieauslöser sein.

Kann man sich mit einer Allergie gegen Hunde trotzdem ein Tier zulegen?

Das kann man nicht uneingeschränkt bejahen. Es bleibt immer ein Risiko trotzdem auf ein Tier zu reagieren, obwohl andere Allergiker gute Erfahrungen mit der Rasse gemacht haben. In den letzten Jahren hat man bestimmte Rassehunde miteinander gekreuzt, um auch Allergikern den Wunsch nach einem Hund erfüllen zu können. Doch dabei stand nicht der Konsum im Vordergrund, sondern eher eine Notwendigkeit. Denn Blinde sind zum Beispiel dringend auf die Hilfe eines Tieres im täglichen Leben angewiesen. Heraus kamen dabei Züchtungen wie der Labradoodle, Puggle oder der Schnoodle.

Der Labradoodle verliert nicht so viele Haare

Der Labradoodle ist aus einer Kreuzung zwischen einem Labrador Retriever und einem Großpudel entstanden. Ziel der Kreuzung war es. einen Hund zu schaffen, der keinem Fellwechsel unterliegt. Diese Eigenschaft bringt ein Pudel mit, die nun auf den Labrador übertragen werden sollte. Zwar ist dieser Fellwechsel noch nicht ganz herausgezüchtet, aber für Menschen mit einer leichten Tierhaarallergie könnte diese neue Rasse schon der Einstieg in die Hundehaltung sein.

Labradoodle - Allergiehund?

Labradoodle - Allergiehund? (Bild: Magnus Manske/wikipedia.de)

Auch der kurzhaarige Puggle soll "hypoallergen" sein

Auch der Puggle ist ein sogenannter Hybridhund. Unter Hybridhund versteht man Rassen, die bewusst künstig gezüchtet wird. Der Puggle setzt sich aus einer Paarung zwischen Mops mit Beagle zusammen. "Pug" ist die englische Bezeichnung für Mops. Da das Fell des Puggle sehr kurzhaarig und ohne Unterfell ist, wird er von einigen Allergikern toleriert. Aber auch hier kann nicht 100-prozentig ausgeschlossen werden, dass sich keine Allergiesymptome einstellen. Besteht zum Beispiele eine Allergie auf Hautschuppen oder Speichel ist das Fell des Hundes nebensächlich.

Bisher galten Wasserhunde als hypoallergen, also alsallergiearm. Testergebnisse von Experten widerlegten jetzt jedoch die Annahme. Das Karolinska-Institut in Stockholm geht sogar davon aus, dass es keine Hunderasse gibt, die das Auslösen von Allergiesymptomen ausschließt. Ist dies nun das absolute Aus für den Wunsch nach einem Hund?

Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 07.11.2012
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