Die Grundausstattung eines Piraten findet man in (fast) jedem Kleiderschrank

Die Hose sollte möglichst dunkel sein. Schneiden Sie ein oder zwei Löcher hinein und nähen Sie an verschiedenen Stellen drei oder vier bunte und unregelmäßige Flicken auf die Hose. Auch nicht schlecht ist, wenn die Hosenbeine ein bisschen gekürzt werden. Selbstverständlich unterschiedlich lang und ausgefranst.

Die Schuhe müssen natürlich bequem sein, schließlich wollen Sie ja feiern gehen. Allerdings dürfen diese nicht zu schick sein. Auch nicht schlecht sind Stiefel, in die Sie die Hosenbeine reinstecken können. Das eignet sich übrigens auch perfekt für die Piratenbraut.

Entweder Sie besorgen sich ein gestreiftes Matrosenhemd, oder Sie nehmen ein weißes Herrenhemd. Auch hier können ein paar Löcher und/oder der eine oder andere Flicken nicht schaden.

Wenn Sie eine dunkle Weste haben, ist das ideal. Wenn nicht, macht das auch nichts. Die Piraten konnten sich ihre Garderobe schließlich auch nicht aussuchen.

Pirat und Piratenbraut

Pirat und Piratenbraut (Bild: Nemo / Pixabay)

Jetzt braucht der Pirat noch um seinen Säbel reinzustecken. Das kann ein Schal, ein passendes Stück Stoff oder etwas Ähnliches sein. Am besten sieht hier die Farbe Rot aus. Wenn das Hemd lang genug ist, dann tragen Sie es über der Hose und binden Sie die Schärpe um die Taille. Wenn Sie das Hemd in die Hose stecken, dann ziehen Sie die Schärpe durch die Gürtelschlaufen oder verdecken Sie damit den Hosenbund.

Auf dem Kopf trägt der Pirat einen Piratenhut oder ein Kopftuch (Bandana). Oder beides. Sie können sich auch ein langes schalähnliches Band als Stirnband um den Kopf binden und an der Seite die zwei langen Enden runterhängen lassen. Was auch noch geht, ist eine Wollmütze. Aber hier eignet sich natürlich nicht jedes Exemplar.

Das passende Make-up

Um das Ganze abzurunden, gehört noch etwas Farbe ins Gesicht. Schließlich ist so ein richtiger Freibeuter ja den ganzen Tag an der Luft. Tragen Sie hierfür am besten Theaterschminke auf. Seien Sie aber nicht zu sorgfältig. Das Gesicht kann ruhig ein bisschen fleckig aussehen.

Etwas aufwendiger ist dann schon so ein richtiges Jack Sparrow - Make-up. Wenn Sie allerdings ein Händchen dafür haben, kommt das natürlich ganz bestimmt super an.

Mit diesen Accessoires ist das Seeräuberkostüm perfekt

Das wichtigste Accessoire ist natürlich die Augenklappe. Diese kann man zwar aufmalen, das würde nach einer Weile allerdings kaum noch nach einer Augenklappe aussehen. Also ist es doch besser, eine zu kaufen.

Auch eine Narbe kann man entweder aufmalen oder fertig zum Aufkleben kaufen.

Als Schmuck trägt der Pirat einen einzelnen Ohrring und eventuell einen Haifischzahn an einem Leberband. Hat er allerdings noch keinen Haifisch erlegt, tut es das Lederband auch ohne Zahn.

Zum Schluss fehlt dem richtigen Freibeuter nur noch sein Säbel, den er in die Schärpe steckt und dann steht der Eroberung der Weltmeere nichts mehr im Wege.

monros, am 28.12.2014
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Bildquelle:
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