Erkältungen und Influenza im Herbst - Natürliche Methoden gegen Erkältungskrankheiten

Gerade im Herbst, wenn die Witterung kälter und feuchter wird, treten Erkältungskrankheiten, grippale Infekte oder Influenza-Erkrankungen verstärkt auf. Die Arztpraxen haben Hochkonjunktur. Dabei gibt es einfache, preiswerte und vor allem effektive Mittel, um sich vor Ansteckung zu schützen. Hierfür muss man nicht gleich zu starken Medikamenten greifen.

Der einfachste Weg, sich vor Erkältungskrankheiten zu schützen

Jeden Tag kommen wir mit unzähligen Menschen in Kontakt, die sich bereits mit den Erregern von Erkältungskrankheiten infiziert haben. Dabei kommt es durchaus auch zu Körperkontakt, z.B. bei einem Händedruck. Deshalb ist es wichtig, sich mit Wasser und Seife regelmäßig die Hände zu waschen. Das minimiert die Gefahr der Ansteckung. Auch sollte man darauf achten, sich so wenig wie möglich ins eigene Gesicht zu fassen, um sich beispielsweise die Augen zu reiben. Dadurch gelangen die Erreger sehr leicht in die Schleimhäute, über die sie sich dann rasant im Körper ausbreiten können. Ist man bereits krank, sollte man zum Schutz anderer Personen den Körperkontakt vermeiden.

Regelmäßige Bewegung als Vorbeugung gegen Erkältungen

Ein wichtiger Aspekt für den Schutz vor Erkältungskrankheiten ist die Stärkung des Immunsystems. Vor allem Spaziergänge an der frischen Luft können zur Verbesserung der Abwehrkräfte beitragen. Ein anderes, sinnvolles Mittel sind regelmäßige Besuche in der Sauna. Durch das Wechselspiel von warm und kalt wird der Kreislauf angeregt und das Immunsystem in Gang gebracht. Aber auch regelmäßige sportliche Betätigung in geeigneter Kleidung ist hilfreich für die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte. Allerdings sollte man Besuche in der Sauna und sportliche Aktivitäten vermeiden, wenn man bereits krank ist und Fieber hat. Dann würden diese Aktivitäten kontraproduktiv wirken und mehr schaden als nützen.

Vitamin C unterstützt das Immunsystem nur bedingt

Vitamin C galt lange als d a s Mittel, um sich vor Erkältungskrankheiten zu schützen. Allerdings haben Studien nachgewiesen, dass es eine Ansteckung nur in geringem Maße bzw. überhaupt nicht verhindern kann. Dennoch ist es sinnvoll, dem Körper Vitamin C im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung zuzuführen. Die normale Tagesdosis liegt, je nach Studie, zwischen ca. 75 Milligramm und 400 Milligramm. Frauen während der Schwangerschaft, stillende Mütter und Raucher benötigen allerdings eine höhere tägliche Dosis. Auch Menschen, die unter Stress stehen, benötigen mehr Vitamin C als andere. Diese relativ geringen Mengen finden sich in vielen Obst- und Gemüsesorten.

100 Gramm frische Paprika, 200 Gramm Orangen oder auch Rotkohl enthalten z.B. schon ungefähr 100 Milligramm Vitamin C. Besonders reich an Vitamin C sind Hagebutte, Grünkohl, schwarze Johannisbeeren, Rosenkohl oder Petersilie. Es wird empfohlen, die jeweilige Tagesmenge nicht mit einem Mal zu sich zu nehmen, da Überschüsse ausgeschieden werden.

Man sollte auch darauf achten, dass man nicht zuviel Vitamin C über einen längeren Zeitraum zu sich nimmt, denn in zu großer Menge kann es durchaus schädlich sein.

Die Naturmedizin empfiehlt verschiedene Therapien zur Stärkung des Immunsystems

Die Naturheilkunde bedient sich ausschließlich natürlicher Therapien, um das Immunsystem zu stärken und so Erkältungskrankheiten vorzubeugen. Bei der Phototherapie wird der UV-Wert des Sonnenlichtes genutzt, um positiv auf die körpereigenen Abwehrkräfte einzuwirken. Hier gibt es spezielle Lampen mit besonders hohen Lux-Zahlen, welche das natürliche Sonnenlicht imitieren. Gute Ergebnisse wurden aber auch mit der Ozontherapie erzielt. Hier wird eine kleine Menge Blut (ca. 20 ml) mit einem Ozongemisch angereichert und in die Muskulatur gespritzt. Naturheilkundler empfehlen überdies auch verschiedene Entspannungstherapien wie das autogene Training, um das Immunsystem zu stärken. Es gibt aber auch pflanzliche Mittel wie Umckaloabo, die unterstützend wirken.

In Bezug auf erkältungsspezifische Symptome empfehlen viele Naturheilkundler alte, aber sehr effektive Hausmittel. Bei Husten werden durch die Anwendung von Zwiebeln gute Erfolge erzielt. In Scheiben geschnitten und mit Zucker bestreut, erhält man einen Sirup, den man einnehmen kann und der den Hustenreiz lindert.

Bei Schnupfen kann man mit Salzwasser gurgeln oder eine Nasenspülung machen. Durch das Salz wird eine Abschwellung der Schleimhäute bewirkt, die das Atmen erleichtert.

Eine ärztliche Diagnose bei Erkältungskrankheiten ist wichtig

Wenn man sich krank fühlt, sollte man aber keinesfalls den Weg zum Arzt scheuen. Denn eine konkrete Diagnose ist wichtig. Sonst besteht die Gefahr, dass man eine ernstere Erkältungskrankheit (z.B. Influenza) nur unzureichend behandelt und verschleppt, was nicht selten gefährliche Folgeerkrankungen wie Herz-Muskel-Entzündungen nach sich ziehen kann.

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel generell fachlichen Rat - zum Beispiel durch einen Arzt - nicht ersetzen kann.

Autor seit 5 Jahren
207 Seiten
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